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Der zählende Mensch. Was Emotionen mit Mathematik zu tun haben Gebundene Ausgabe – 15. Februar 2012

4.0 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Pädagogik / Entwicklungspsychologie / Mathematik

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. André Frank Zimpel ist Professor für Erziehungswissenschaft Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung an der Universität Hamburg.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Doch der Inhalt ist schwergewichtig: Wenn das naturwissenschaftliche Weltbild im Wesentlichen auf Zahlen basiert, dann sind Menschen sowohl Teil dieses Weltbildes als auch seine Ursache. Wie kann eine Humanmathematik, die die Errungenschaften der Ingenieursmathematik aufgreift, vermeiden, menschliche Eigenschaften zu verdinglichen? Der Autor greift Vorschläge von Montessori, Lewin und Piaget auf und führt deren Ideen in die Informations- und Wissensgesellschaft.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Der zählende Mensch" ist vor allem ein interdisziplinäres Buch, das sich im Spannungsfeld von Mathematik, Psychologie, Neuro-, Erziehungs- und Informationswissenschaften bewegt. All diese Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Mensch und Zahl anzuwenden, ist ein recht ambitioniertes Unterfangen. Bei einem Umfang von gerade mal 191 Seiten könnte man bereits vor dem Lesen zu dem Schluss kommen, dass es bei einem Versuch bleiben wird. Nicht nur, dass potenzielle Leser aus ganz verschiedenen Fachrichtungen an ihren jeweiligen Wissensständen abgeholt werden müssen, sondern auch die vielen Fäden, die der Autor hier in der Hand hält, sollten an irgendeiner Stelle zusammenlaufen und integriert werden, um für den Leser einen zusammenhängenden Sinn zu ergeben.
Dabei schafft es der Autor durchaus, allgemeinverständlich zu schreiben - so muss man beispielsweise nicht Mathematik studiert haben, um dem Autor folgen zu können. Das gelingt ihm vor allem auch durch die zahlreichen Beispiele, was wiederum ganz im Sinne seiner geforderten Hinwendung zum Individuum ist. Doch letztlich bleibt es bei diesen Beispielen. Der Leser ist selbst gefordert, sich die Bedeutung dieser Beispiele für das, was der Autor sagen will, zu überlegen. Das Gleiche gilt für die Integration der Erkenntnisse, die der Autor zu vermitteln versucht. Als Leser hat man am Ende des Buches ein diffuses Gefühl, aber keine konkrete Idee. Bei der Bedeutung der vorgestellten Formeln für das Verständnis des Menschen ist er ebenso wenig konkret wie bei seiner Definition der neuen Humanmathematik. Auch geht er nicht wirklich darauf ein, welchen Vorteil ein individuumszentrierter Ansatz einem statistischen gegenüber hat.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich dachte beim Thema Mensch und Mathematik immer nur an Statistik. Aber jetzt bin ich überzeugt: Es geht auch anders. Menschen können sich geistig entwickeln. Es ist absurd, Subjektives verobjektivieren zu wollen.
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Format: Gebundene Ausgabe
In einer Zeit in der der Individualismus langsam zu einer rein theoretischen Eigenschaft verkümmert, die Menschen stumpfsinnig jedem ach so neuem Trend hinterher rennen um nicht anders zu sein, in einer Standesgesellschaft die nur noch aus Ja-sagern und Bücklingen besteht gehört dieses Buch.

Seit Jahren wird der Mensch vom Menschen selber auf das nötigste reduziert. In meinem Fachgebiet der Medizin, wird die 56 jährige Frau mit 3 Kindern und glücklich verheiratet zur "Galle von 4A" oder der 65 Jährige pensionierte Bauer, mit zwei Söhnen und verwitwet zum "privaten Sigma".
Wie kann es sein das wir Menschen uns auf die selbe mathematische Ebene herab befördern, wie einen lebloser Gegenstand wie das Auto oder das Flugzeug?
Jeder Mensch ist in der Lage sich weiterzuentwickeln. Geistig und auch körperlich zu wachsen. Sich Aufgaben und Probleme suchen um diese zu lösen. Ich und jeder andere auch, ist mehr als die Wurzel aus 3, oder 10 zum Quadrat.

"Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt!" (Hamlet,2. Aufzug,2.Szene)

Dieses doch sehr eindrückliche Zitat aus William Shakespears "Hamlet", wird literarisch dem Gerecht was der Mensch im Stande ist zu leisten.
AndreŽ Zimpel zeigt wie man dem Menschen mathematisch den Stellenwert zu gesteht den er verdient. Er zeigt verständlich das der Mensch sich nicht auf reines Ingenieursdenken reduzieren lässt ohne das die Individualität, die uns definiert, verloren geht.
Der Weg den Herr Zimpel gehen will, wird wahrscheinlich ein sehr langer sein. Dafür gebe ich Ihm meine Unterstützung und wünsch Ihm alles Gute.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch des Hamburger Erziehungswissenschaftlers versammelt Gedanken, Konzepte und Erkenntnisse aus Erziehungwissenschaft und pädagogischer Psychologie (Montessori, Piaget, Lewin), Kognitions- und Wahrnehmungspsychologie, ein bisschen Mathematik und Neurowissenschaft.

Jedes einzelne Stück wird eher kurz angerissen und aber kaum entwickelt, bevor man zum nächsten übergeht. Der rote Faden war für mich nicht erkennbar. Oft werden interessante Fragen aufgeworfen oder Gedanken angekündigt, die dann aber einfach nicht verfolgt werden. Die Beschreibungen sind in wenigen Fällen präzise und auch mal pfiffig, oft aber (v.a. in den mathematischen Teilen) zu oberflächlich und dadurch auch nicht ganz leicht nachvollziehbar.

Ein tieferes Verständnis der Materie wird nicht offenbar und empirische 'Belege' erschöpfen sich in der Regel in anekdotischen Berichten aus der eigenen Erfahrung ("Als ich einmal ein Waisenhaus besucht und dort die Kinder sah...."). Die vermeintliche 'Formelhaftigkeit' der Ansätze von Montessori, Piaget und Lewin wird völlig missverstanden und überinterpretiert. Diese präsentieren eben keine Formeln im mathematischen Sinne, sondern formalisierte Verkürzungen eigentlich verbal beschriebener Konzepte.

Mit dem Thema des Buches "Der zählende Mensch. Was Emotionen mit Mathematik zu tun haben" hat es eigentlich nicht zu tun, aber dieser Umstand mag einem auf Popularität heischenden Marketingdenken des Verlages geschuldet sein.

Fazit: ein unausgegorenes, überflüssiges Buch, dessen Sinn mir nicht wirklich erschließt und das leider auch zu viele Ungenauigkeiten und damit fast schon Fehler einschließt. Nicht empfehlenswert.
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