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Der wunderbare Massenselbstmord: Roman Taschenbuch – 19. Oktober 2004

3.8 von 5 Sternen 100 Kundenrezensionen

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Ausgerechnet am Johannistag, dem mittsommerlichen Fest des Lichtes und der Freude, beschließt Direktor Onni Rellonen seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch kaum hat der Glücklose mit Hang zum Konkurs in einer abgelegenen Scheune den idealen Platz zum Ableben ausgemacht, schrecken ihn merkwürdige Geräusche aus dem Inneren auf. In letzter Sekunde kann er den auf einem Stuhl taumelnden zweiten Scheunenbesucher aus seiner Schlinge befreien, denn ausgerechnet am Johannistag, dem mittsommerlichen Fest des Lichtes und der Freude, hat Oberst Kemppainen beschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen.

"Am allerwichtigsten in diesem Leben ist der Tod, und auch der ist nicht wirklich wichtig." Gemäß dieser aufmunternden finnischen Volksweisheit, stürzen sich alljährlich Abertausende Finnen -- traditionell ein lichtarmes Volk von frostbeuligen Melancholikern und Alkoholikern -- von Klippen, oder setzen hinter ihr nordisch karges Leben in heimischer Garage unter dem Auspuff den Schlussakkord. Diesen doch eher betrüblichen Sachverhalt hat Arto Paasilinna nun zu einem rasend komischen Suizidal-Reisebericht verarbeitet, der so manches erkaltete Leserherz auf Hochofentemperatur bringen dürfte.

Die gegenseitige Errettung vor dem Exitus nämlich ließ aus dem Direktor und dem Oberst Freunde fürs Leben werden. Und -- es entstand eine geniale Geschäftsidee. Quasi seelsorgerisch soll allen lebensmüden Landsleuten zu kostengünstiger Entsorgung plus buntem Rahmenprogramm verholfen werden. Als gälte es, Erster in einem Casting-Wettbewerb zu werden, trudeln aus ganz Finnland schon bald Hunderte von Bewerbungen potenzieller Todeskandidaten ein.

Arto Paasilinna, so entnehmen wir dem Klappentext, gilt mit inzwischen sage und schreibe 40 Romanen als Finnlands populärster Schriftsteller. Dies verwundert nicht. Der Mann, den man, nach seinem Konterfei zu urteilen, gut und gerne der von ihm beschriebenen Klientel zurechnen könnte, hat mit leichtester Hand und präzisem Humoreinsatz ein finnisches Roadmovie à la Kaurismäki gestrickt. Der Selbstmord-Trip einer halben Hundertschaft zu Tode betrübter selbsttötungswilliger Finnen (und Finninnen!) im gemieteten Bus durch halb Europa endet natürlich gänzlich anders als erwartet. Spätestens im urdeutschen Schwarzwald bekommen einige der Trauerklöße wieder unbändige Lust am Leben. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Denkst du an Selbstmord? Hab keine Angst, du bist nicht allein. Wir sind noch mehr, die wir die gleichen Gedanken und sogar erste Erfahrungen haben. Vielleicht können wir helfen. Die freundlichen Zuschriften bitte postlagernd an ..." So lautet ein auch für finnische Verhältnisse ungewöhnlicher Anzeigentext, der auf überraschendes Interesse stößt. Niemals hätte der gescheiterte Unternehmer Olli Rellonen mit so vielen potenziellen Selbstmördern gerechnet. Es entwickelt sich ein konkreter Plan: Ein Bus wird gechartert, um gemeinschaftlich das Leben zu beenden. So besteigen die unternehmungslustigen Selbstmordkandidaten guten Mutes das gemietete Gefährt - und starten ihre einzigartige Reise ohne Wiederkehr ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Typisch finnisch, möchte man sagen. Da macht jemand einen Selbstmordversuch, stört dabei einen anderen Selbstmörder beim Vollzug, bringt ihn dadurch fast um, rettet ihn, beide saufen sich die Hucke voll... und beschließen, den Selbstmord erstmal aufzuschieben. Diese Gelassenheit ist es, mit der die Finnen wahrscheinlich Jahrtausende klimatischer und politischer Härten überlebt haben.
Mehr noch: Man beschließt, Gleichgesinnte zu suchen. Und, oberschlau: tarnt das Ganze als Selbstmordverhinderungsselbsthilfegruppe. Kann man den zeitgeist übertriebenen Selbstbefindlichkeitskultes besser karikieren ?
Und so macht sich eine bunt gemischte Gesellschaft auf den Weg in den gemeinsamen Tod, keinen Fettnapf und keine Tolpatschigkeit auslassend. Ab der Mitte das Buches wird klar, warum sich dreißig ausgewachsene Finnen benehmen wie autistische Deppen im Freigang: jeder Zwischenfall, jede Ausrede wird benutzt, um das unausweichliche Ende hinauszuzögern. Eine komplizierte Reise vom Nordkap (Versuch Nr. 1) über die Schweiz nach Sagres in Portugal, dem westlichsten Zipfel Europas.
Das Ende ist ein wenig weichgespült und unglaubwürdig, aber da kann man nichts machen.
So ist eben das Leben.
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Format: Taschenbuch
Was Arto Paasilinna betrifft bin ich absoluter Erstleser. Angelockt von dem provokanten Titel habe ich mir eine ulkige und spaßige Geschichte versprochen. Statt dessen liefert der Autor eine wirklich (finnisch) trockene Geschichte, deren humoristische Stärke in den Feinheiten liegt.

Der Schreibstil kam mir zeitweilig etwas zu trocken vor, konnte sich dann aber immer wieder derart steigern, dass ein Weiterlesen problemlos möglich war. Auch wenn das Ende der Geschichte in etwa vorhersehbar war, macht es zum Schluß hin Spaß zu erfahren, wie das Ende gestrickt ist.

Ein wenig nervig empfand ich die starke Nutzung von Klischees. Wenn die Busreise der Massenselbstmörder in Deutschland auf eine Gruppe von glatzköpfigen, bayerischen Hooligans trifft, ist das eine übertrieben klischeehafte Besetzung des "Deutschen". Aber andere Nationen kommen auch nicht besser davon.

Ich gebe diesem Buch bewußt 3 Sterne, weil es für ein nettes literarisches Intermezzo gut genug war. Es hat mich aber nicht vom Hocker gehauen, weshalb eine bessere Wertung übertrieben gewesen wäre.
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Format: Taschenbuch
Ich habe ein anderes Buch von Paasilinna von einer Lehrerin des Goethe-Instituts geliehen bekommen, die selber in Finnland unterrichtete, nachdem sie mitbekommen hatte, daß ich in Finnland war. Obwohl mir das Buch nicht wirklich gut gefallen hat, hatte ich Paasilinna "auf dem Schirm" und bei DEM Titel konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich würde das Buch allerdings nur Leuten mit schwarzem Humor, einer Vorliebe für Monty Python oder einer Liebe für die Mentalität der Finnen empfehlen. Allen anderen wird sich - das zeigen auch die Rezensionen - nur schwer ein Zugang eröffnen. Wer allerdings auf eines der vorgenannten steht, wird einen Höllenspaß an dem Buch haben. Vor mir sind beim Lesen immer wieder Bilder der finnischen Landschaft und der Finnen denen ich begegnet bin aufgetaucht, was allein schon schön war.
Das Buch bietet meiner Meinung nach eine herrliche Beschreibung der finnischen Seele:
todernst bei der Planung und Ausführung von etwas (ärger als bei den Deutschen, denen man das eigentlich nachsagt!), wie z.B. selbst bei einem Massenselbstmord...
tiefsinnig, hintergründig melancholisch;
schrankenlos ausgelassen und heiter beim Feiern - JEDEM Blödsinn aufgeschlossen, wenn es nur "verrückt" genug ist;
ein feinsinniger, versteckter Humor (nicht die typisch deutsche platte Pocher-Banal-Pointe);
ein Hang zur Depression (ein Wunder bei DEM Winter?) und zur Beschäftigung mit Tod und ... Selbstmord - und dabei immer korrekt und freundlich.
Wer also mit diesen Sachen etwas anfangen kann oder sich nicht scheut, sich humorvoll mit dem Ende aller Dinge auseinanderzusetzen, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
PS: Auch ich finde die "Schlacht" mit den deutschen Skinheads am köstlichsten...
Finnland-Fan? Dann kaufen!
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Format: Taschenbuch
Dieses war mein erstes Buch des Autors. War auf der Suche nach einem Buch für "zwischendurch", und hätte es besser nicht erwischen können. Sehr unterhaltsam zu lesen, ohne wirkliche Schwachstellen. Habe mich ausgesprochen gut unterhalten gefühlt! Den Humor muß man wahrscheinlich mögen, meinen hat's perfekt getroffen. Nachdem mein "Vorschreiber" der Meinung ist, daß dies das schwächste Buch des Autors ist, freue ich mich umso mehr auf weitere.
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Von Ein Kunde am 25. August 2005
Format: Taschenbuch
Für mich war es das erste Buch von Paasilinna und ich wurde eigentlich durch den Titel darauf aufmerksam. Die Geschichte ist mit einfachen Worten aber stets mit einem wirklich komischen Unterton geschrieben. Die Hauptfiguren begegnen einem schräg- liebenswert und schon bald mochte ich nicht mehr zu lesen aufhören, da ich unbedingt wissen wollte wohin es die "Selbstmörder" verschlägt und was als nächstes passiert. Ein wirkliches Lesevergnügen - hier muss jeder (auch Selbstmörder...:-)) lachen.
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