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HALL OF FAMEam 24. Januar 2010
Je häufiger man Krimis im TV oder im Kino sieht, je öfter man Krimis sich lesend einverleibt, umso mehr gelangt man zu der Einsicht, dass Krimi-Autoren und Drehbuchschreiber Psychologie studiert haben müssen und daraufhin ihre Einsichten anwenden wollten, bei der Herstellung von Erzählflächen, die sich mit dem Unbewussten ausgiebiger beschäftigen. Dazu haben Psychiater selbst meist keine Zeit. Lacan widmete sich zum Beispiel als niedergelassener Neurologe bevorzugt der Behandlung akut Suizid-Gefährdeter, fand daneben aber dennoch genügend Zeit, psychoanalytische Gesellschaften zu gründen und sich anschließend mit deren Mitgliedern herumzuzanken, sowie auch Vorlesungen zu halten über Phänomene wie zum Beispiel Hitchcock. In PSYCHO greift Hitchcock denn nun auch wirklich voll in die Arsenale psychiatrischen Wissens, von der Mutter-Fixierung über verhängnisvoll hohe intrapsychische Aggressionspotentiale bis hin zum Phänomen der Persönlichkeitsspaltung, bei der die eine Hälfte nicht weiß, was die andere tut. Seit Hitchcock haben hunderte, vielleicht tausende Kreative versucht, Drehbücher dem Publikum vorzusetzen, die in die Abgründe der menschlichen Seele führen (und zum Mord, ohne den scheinbar heutzutage kein Film mehr auskommt). Von Kafka bis Chagall, von Dali bis Edgar A. Poe, von Hitchcock bis David Lynch, vom Grimmschen Märchen bis zu den Breughelschen Höllen ließen sich noch viele Ausspähungsbrücken zwischen Kunst und psychoanalytischer Wissenschaft installieren. Lacan ist geistesgeschichtlich, so sehr er auch attackiert wurde, wichtig, weil er in der Diskussion hielt, was seit Sigmund Freud nicht mehr wegzuwischen ist aus der Geschichte des Nachdenkens, sich selbst Verstehens, auch derjenigen der Kunst sowie der Unterhaltungsindustrie ...
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am 29. Januar 2008
Dieser Band enthält mehrere wirklich geniale lacan'sche Analysen von Hitchcock-Klassikern, wobei Zizeks Essay über "Psycho" selbst schon sowas wie Klassikerstatus erlangt haben könnte. Nach der Lektüre sollte man "Psycho" möglichst als DVD oder Video zur Hand haben - der Drang, den Film nochmal zu sehen, wächst mit jeder Seite Zizek.
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