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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
39
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. März 2008
Vielleicht gibt es mehrere Bücher zu diesen Themen: Liebe, Krankheit, Tod. Aber "Ich werde da sein,wenn du stirbst" ist einzigartig darin, dass die zu Tränen rührende und sehr berührende wahre Geschichte vor allem positiv ist! Man kann lachen, jede Situation nachvollziehen und mit der Autorin mitfühlend hoffen, genießen, leben und weinen.
Sogar zum Nachahmen wird man durch die autentische Einbeziehung von Gott in das Leben - in guten und in schlechten Zeiten - motiviert.
Glaube, Vetrauen, Hoffnung und Liebe zu Gott und geliebten Menschen - das ist das Geheimnis, das Neue und Andere, das was dieses Buch zu einem MUSS macht. Danke.
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am 28. Dezember 2009
"Ich werde da sein, wenn Du stirbst" - ein wunderbares Buch, das mich tief bewegt hat.
Eigentlich lese ich mit Vorliebe englische Krimis und es muss schon viel passieren, diese Lesegewohnheit zu durchbrechen. Marie-Sophie Lobkowicz hat es geschafft. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so viele Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich fühlte mich, als wäre ich selbst ein Teil der Geschichte. Die Schmerzen, die Conte durchleben muss, habe ich tief gespürt. Die Verzweifelung umklammerte meine Seele. Es scheint so ausweglos und dennoch gibt dieses Buch auch unendlich viel Kraft. Marie-Sophie Lobkowicz gelingt es, den Leser auf eine spannende Reise mitzunehmen. Man kann sich fragen, woher sie die Stärke genommen hat, die schwere Krankheit und die gesamte Situation um Conte zu meistern, doch gleichzeitig ist das sonnenklar.

Ich habe am Ende des Buches sehr geweint und war doch auch erleichtert. Denn dieses Buch vermittelt eine ganz große Zuversicht. Diesen Weg hat Gott begleitet. So furchtbar die letzten Monate der Krankheit waren, so wunderbar waren sie auch. Conte war nicht allein. Gott hat ihm Isi geschenkt und er hat Heilung erfahren.

Dieses Buch gibt Kraft und Hoffnung, aber das lesen Sie am Besten einfach selbst.
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am 10. März 2008
Selten erleben wir in unserer Gesellschaft den Tod wirklich mit, die Alten und Kranken leben außerhalb unseres Gesichtsfelds. Umso aufwühlender dann eine Schilderung des Todes, eines jungen Mannes zumal, und der Liebesgeschichte, die diesen Tod begleitet.
Das Buch berührt, ist sehr echt, ohne zum Seelenstriptease der Autorin zu werden. Bemerkenswert außerdem, wie es ihr gelingt, sich selbst nicht zu groß werden zu lassen, keine eitle Selbstdarstellung aus der Erzählung zu machen. Sicher ein Zeugnis auch ihrer Zuversicht auf Gott. Und so handelt dies Buch von drei Dingen: der Liebe, dem Tod, dem Glauben.
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am 27. Juni 2008
Ich habe dieses Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, nachdem ich mit dem Lesen begann. Selbst im Cafè, als ich dort mit meinem Freund saß, hatte ich das Buch in der Hand und "musste" einfach weiterlesen. Diese Geschichte hat mich so berührt, dass mir nach dem Ende so einige Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Es ist so liebevoll geschrieben. Ich bewundere Isi's Mut, den Weg bis zum Schluss zu gehen, auch wenn Isi am Ende ihrer Kräfte war. Wie die Familie geholfen hat, die Freunde immer da waren und Isi und Conte die Hilfe in Gebeten gesucht haben, traurig schön. Dieses Buch muss man gelesen haben, ich finde es ist das schönste Liebesgeschenk, was Isi ihrem Conte nach dessen Tod machen konnte.
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am 22. November 2013
Ich habe mir dieses Buch als eBook auf meinen Kindle geladen, nachdem ich die Buchbeschreibung gelesen hatte.
Leider hat es mich enttäuscht!
Zum Einen fand ich, obwohl selbst gläubige Christin, die Bezüge zum Glauben zu extrem dargestellt. So etwa die Stelle mit der Generalbeichte. Der junge sterbende Conte hatte bereits Krankenkommunion und Krankensalbung (letztere wurde laut Erzählung sogar zweimal gespendet) erhalten und sollte nun auf Isi's Wunsch hin zusätzlich noch eine Generalbeichte ablegen, worauf er sich, schenkt man der Erzählung Glauben, dann auch eingelassen hat. Worum ging es der Protagonistin denn da vordergründig - um das Seelenheil des jungen Mannes oder um die Durchsetzung ihrer eigenen m.E. nach ziemlich kruden Sichtweise von Religiosität?
Zum Anderen schließe ich mich mit meiner Meinung einer anderen Rezension an, indem ich behaupte, dass es Frau von Lobkowicz m.E. am ehestens um eine gute Selbstdarstellung ging. Beiläufig wurden ihre Einsätze in Lourdes erwähnt (ich vermute, über die Malteser)sowie ausführlichst beschrieben, wie sie jedes Mal, wenn der kranke Conte sich übergeben mußte, blutete etc. mit großem Ekelgefühl zu kämpfen hatte, aber dann doch großherzig zur Tat geschritten ist...mehr oder weniger. Alles dreht sich in der Geschichte um sie selbst! Schön für sie, wenn dieses erste Buch ein gutes Sprungbrett für ihre Karriere als Schriftstellerin bedeutete. Eine große Liebesgeschichte nehme ich ihr hingegen nicht so ganz ab! Einem todkranken Angehörigen oder guten Freund beizustehen, empfinde ich als Selbstverständlichkeit und es gebührt der Nächstenliebe - gerade als Christ aber auch als Mitmensch - hier zu helfen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.
Drittens fehlt es mir ein Stück weit an Glaubwürdigkeit im Hinblick auf die Darstellung bzw. ungenügende Darstellung der Familienverhältnisse des jungen Conte. Ihre eigene Familie umfangreich vor- und darzustellen, war Frau von Lobkowicz jede Mühe wert. Die Familie von Conte wurde lediglich peripher erwähnt, m. Ausnahme des Bruders Franzi. Zwar ging es in kurzen wenigen Sätzen um die "Aussöhnung" zwischen Conte und seinem Vater, aber wie die genau stattfand und ob die Eltern am Lebensende ihres Sohnes dabei waren oder nicht, wurde mit keiner Zeile erwähnt. Und so etwas kann ich mir nicht wirklich vorstellen - dass Eltern ihren sterbenden Sohn im Stich lassen, wohl aber dessen Beerdigung veranlassen.

Zusammengefasst - es gibt m.E. einige Ungereimtheiten und viele Aussagen im Buch hinterlassen bei mir ein seltsames Geschmäckle.
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am 5. August 2008
Dieses Buch ist meiner Situation wie auf den Leib geschneidert. Auch ich habe einen geliebten Menschen während eines langen Krebsleidens bis hin zu seinem letzten Atemzug begleiten dürfen bzw. müssen . In vielen Situationen habe ich uns wiedererkannt. Oftmals verschlug es mir den Atem ob der Identität der Gedanken und Zweifel. Für mich ist das Buch eine nützliche Hilfe bei der Bewältigung meines Schmerzes. Ob man die Lektüre als Nichtbetroffener genießen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Sprachlich ist es nicht in die ganz große Literatur einzuordnen. Die sehr religiöse Lebenseinstellung der Protagonisten und die daraus häufig resultierenden Zwiesprachen mit Gott mögen für nichtgläubige Leser, zu denen ich mich eigentlich auch zähle, befremdlich wirken. Andererseits waren auch wir in dieser ausweglosen Situation bereit, an Wunder und übernatürliche Kräfte zu glauben.
Es ist ein zutiefst menschliches Tagebuch und es ist gut, daß die Autorin die Kraft dazu gefunden hat.
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am 5. April 2008
Ihr vollständiger Name ist Marie-Sophie Anna Kaspara Prinzessin Lobkowicz; sie entstammt einer traditionsreichen süddeutsch-böhmischen Familie. Von allen ihren Freunden wird sie nur kurz Isi genannt. Mit dieser "Liebesgeschichte" legt die junge Frau ihr erstes Buch vor. Ein außerordentlich bemerkenswertes Buch, das nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern sich auf beeindruckende und sehr bewegende Weise mit dem Sterben, dem jungen Sterben, befasst und dabei ein ganz persönliches Glaubenszeugnis ablegt von der Hoffnung, die die Autorin trägt, ohne dass sie dabei missionarisch würde.

Isi ist Anfang zwanzig und hat gerade in München ein Studium begonnen. Während eines Abendessens bei ihrem Bruder lernt sie Conte kennen, einen jungen Mann, von dem Isi vorher von ihren Freuden eigentlich nur eines wusste: "Sei ein bisschen nett zu ihm,Isi, Conte hat Krebs!"

Conte ist ein beeindruckender junger Mann, der seine Wirkung auf Isi nicht verfehlt. Zunächst ist sie bewegt von der Tapferkeit, mit der er trotz heftiger Schmerzen seinem Schicksal trotzt. Die beiden treffen sich, meistens zusammen mit Freunden öfter, und unternehmen in den von Therapien und Schmerzen freien Zeiten, die gibt es damals auch noch, viel miteinander. Dabei kommen sich Isi und Conte immer näher; sie verbringen soviel Zeit miteinander, wie nur möglich.

Es ist bewegend zu lesen, wie Isi immer deutlicher spürt, was dieser Mann für sie bedeutet, und bald ist ihr klar, Conte ist die Liebe ihres Lebens.
Da Conte genau weiß, dass er sterben wird, will er Isi nicht eine solche Beziehung zumuten, doch die junge Frau bleibt bei ihrem Gefühl und lässt nur ihr Herz sprechen. Sie will ihre Liebe leben, wohin sie sie auch tragen mag und wie hoch der Preis für sie auch sein mag. Schließlich verspricht sie ihm: "Ich werde da sein, wenn du stirbst."

Nur zehn Monate wird es dauern, bis sie dieses Verspechen einlösen muss.
Marie-Sophie Lobkowicz hat ein ganz besonderes Buch geschrieben, eine Geschichte darüber, welche Kraft die Liebe entfalten kann und welche Kraft der Glauben im Leiden schenken kann.

In einem sehr persönlichen und bewegenden Nachwort erzählt sie ihren Lesern, wie sie dazu gekommen ist, dieses Buch zu schreiben. Es war sozusagen, lange nach dem Tod des Geliebten, der notwendige Abschluss, die letzte Ertappe ihrer Liebes- und Leidensreise mit ihm.
Sie hat mit diesem Buch nicht nur ihrer Liebe zu Conte ein bleibendes Zeugnis gegeben, sondern auch einem jungen Mann, den man gerne einmal kennen gelernt hätte.
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am 10. Mai 2008
Nie zuvor habe ich eine Liebesgeschichte dieser Art gelesen.
Zwei junge Menschen lernen sich kennen und verlieben sich. An sich noch nichts Ungewöhnliches. Der junge Conte hat jedoch eine seltene Form von Leberkrebs. Zum Zeitpunkt Ihres Kennenlernens ist Conte von der Schulmedizin bereits aufgegeben. Dennoch klammern sich Isi und er an die Hoffnung – bis zuletzt glauben sie an ein gemeinsames Leben und eine gemeinsame Zukunft.
Diese wird ihnen nicht geschenkt, dafür jedoch eine ewig währende Liebe.
In berührenden Worten erzählt Isi von den 9 Monaten, die sie mit Conte als „Wir“ erleben durfte. Durch Briefe und Tagebucheinträge aufgelockert wird das Buch sehr lebendig.
Während des Lesens lebt man völlig mit Isi mit. Mit ihren anfänglichen Gefühlen der Zuneigung, immer begeleitet von der Angst sich zu sehr auf Conte einzulassen. Von Ihrem Mut zu springen, sich dieser schwierigen und komplizierten Liebe ganz hinzugeben und sich völlig auf Ihren Conte einzulassen. Sie erzählt von den vielen glücklichen Momenten, und von den vielen schweren Stunden. Da wird nichts beschönigt, nichts ausgespart aber nie gejammert. Über dem ganzen Buch schwebt eine unendliche Dankbarkeit über die gemeinsame Zeit. Sie schreibt offen über ihren tiefen Glauben, ihre Gebete und ihre religiösen Erlebnissen. Und von ihren letzten Momenten die sie mit Conte verbracht hat, der schweren Entscheidung ihn loszulassen.

Ein Buch von unglaublicher Stärke!
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am 12. Juni 2014
Ich habe ernsthaft mit mir gerungen, ob ich dieses Buch überhaupt kommentieren soll , denn das Thema per se ist ein solch Sensibles, daß sich mir generell die Frage stellt, ob hierzu überhaupt irgendwelche Rezensionen oder ähnliches angebracht sind.

Daß ich mich dennoch nun äußere, möge - bei aller Kritik - die Autorin ( falls sie von diesen Zeilen Kenntnis bekommt) als ausdrückliche Wertschätzung ihrer Person annehmen, denn: Ganz zweifelsohne hat sie ein sehr packendes Buch geschrieben, daß den Leser lange beschäftigt.

Die Geschichte als Solche ist schnell skizziert: Junge Frau verliebt sich in totkranken jungen Mann und verbringt mit ihm die letzten neun Monate seines Lebens.

So weit so interessant und berührend und der Autorin ist großer Respekt dafür zu zollen, daß sie geblieben ist, als viele Andere schon längst gegangen wären.

Aber ansonsten ?

Sehr schade finde ich, daß es nicht gelungen ist, den Menschen Conte wirklich faßbar zu machen.
Natürlich war die gemeinsam verbrachte Zeit zu kurz und zu extrem, um diesen jungen Mann richtig kennenzulernen, aber: Marie-Sophie Lobkowicz hat ihr Buch einige Monate nach dem Tod ihres Liebsten geschrieben, da wäre genügend Zeit gewesen, um seinen Lebensweg zu recherchieren und somit ein Bild zeichnen zu können, daß dieses Buch zu einer posthumen Reminiszenz an einen vermutlich sehr liebenswürdigen, unvergesslichen Menschen , der leider viel zu früh gestorben ist, gemacht hätte.
Dieses ist leider ausgeblieben und so ist der Unterton des Buches eher " Isi hat was erlebt und erzählt davon" und nicht " Das war Conte, der es wert ist, nicht vergessen zu werden. "

Grundsätzlich darf man nicht außer Acht lassen, daß die Autorin sehr jung war, als sie und Conte sich begegneten und sicherlich auch mit der einen oder anderen Situation einfach völlig überfordert war.
Anders ist so manches nicht zu erklären - der Glaube an Gott ist ja durchaus schön und wichtig, aber wenn ich einen verdreckten, verwirrten Menschen vor mir habe, der dringend ärztliche Hilfe braucht, dann wäre es vielleicht womöglich eventuell wichtiger, zuerst für die nötige Hygiene und adäquate medizinische Versorgung zu sorgen und DANN zu beten - und eigentlich (aus Sicht der Angehörigen ) vermutlich nicht zu verzeihen.
So stellt sich zum Beispiel ganz laut die Frage, warum es zwar möglich war, die Mutter der Autorin in den schlimmen letzten Tagen nach Wien zu bitten, nicht aber z.B. die sehr geliebten Tanten Contes ?
Die Autorin merkt dazu an einer Stelle an, daß ihre Mutter selbstverständlich zu IHRER Unterstützung angereist ist - aber hätte nicht auch der sterbende junge Mann Unterstützung seiner eigenen Familie gebraucht ??
Außer dem jüngeren Bruder und einem Cousin wurde wohl niemand informiert - ich kann mir nicht vorstellen, daß es nicht auch von dieser Seite Angehörige gegeben hat, die sich gerne noch zu Lebzeiten von Conte verabschiedet hätten....

Wirklich verblüfft hat mich am Ende des Buches die Aussage von Isis Vater, seine Tochter wäre ein "Gnadengeschenk Gottes" an Conte gewesen.
Die Aussage per se wundert mich nicht - stolze Väter halten ihre Töchter gerne mal für was ganz Besonderes - aber wie selbstgefällig / selbstverliebt muß man denn bitte sein, um ein solches Zitat in aller Ernsthaftigkeit an die Öffentlichkeit weiterzugeben ?????
Da ist im ganzen Kontext keinerlei Augenzwinkern zu lesen, also muß man wohl davon ausgehen, daß die Autorin diese Aussage für bare Münze nimmt, sich also selber ebenfalls für ein "Gnadengeschenk Gottes" hält; und da kann ich dann nur noch sagen: Hut ab vor soviel Arroganz und Bigotterie.
Das erlebt man in der Form dann doch eher selten.

Es wäre interessant zu wissen, welchen Blick die Autorin heute, 10 Jahre später, auf das Geschehen hat.

Ich habe dieses Buch gelesen, weil mich das Buch "Filippas Engel" von Filippa Sayn-Wittgenstein sehr angesprochen hat und ich der irrigen Annahme war, daß sich der gelebte Glaube der beiden jungen Frauen eventuell ähneln würde, da sie beide in einem ähnlichen Millieu aufgewachsen sein dürften.
Dies war ein klarer Trugschluß meinerseits,
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am 12. März 2008
Fast ist es eine ganz normale Geschichte: Studentin trifft jungen Mann, die beiden verlieben sich - das Ganze auf der Folie eines Studentenlebens mit vielen Freunden, chaotischen WGs, häufigen Spaghettiorgien, Kinomarathons, Jobs zur Aufbesserung des Monatswechsels und, scheinbar eher nebenbei, das Absolvieren der notwendigen Scheine im Studium. Die heitere Sorglosigkeit, in der diese Liebesgeschichte beginnt, hat jedoch einen harten Gegenpart, dessen sich die beiden Liebenden von Anfang an bewußt sind: Die unheilbare Krebserkrankung des jungen Mannes. Was als eher unverbindliche Verliebtheit begann, entwickelt sich hin zu einem Versprechen, das eine Liebeserklärung außergewöhnlicher Art ist: "Ich werde da sein, wenn du stirbst".

Erstaunlich nüchtern, oft witzig, lebhaft und anschaulich beschreibt Marie Sophie Lobkowicz den gemeinsamen Weg der beiden Liebenden, denen nur wenig Zeit gegeben ist. Immer mehr wird deutlich, daß es sich nie um "Liebe auf Zeit" handelt, sondern daß sich in dieser begrenzten Zeit der Ewigkeitscharakter der Liebe wie ein Geheimnis immer mehr entfaltet. Kierkegaards Wort "Die Unendlichkeit und das Ewige sind das einzig Gewisse" wird in diesem Buch bewegend, mitreißend und existentiell im Leben zweier moderner junger Menschen lebendig, unprätentiös, uneitel und erstaunlich weise.

Dieses Buch ist ein ganz großer Wurf.
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