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Und was kommt nach tausend?: Eine Bilderbuchgeschichte vom Tod Gebundene Ausgabe – 1. Juni 2005

4.6 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 1. Juni 2005
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Lisa und den alten Otto verbinden eine enge Freundschaft und die Faszination für Zahlen. Otto erklärt Lisa, dass die Zahlen niemals aufhören. Auch sonst weiß er viel, aus dem Garten und vom Anfang und dem Ende aller Dinge. Lisa begleitet Otto, als er stirbt und sie scheinbar allein lässt. Scheinbar, denn in Gedanken fühlt sich Lisa ihm immer noch ganz nah. - Diese emotionale Geschichte mit kindlichen Zeichnungen am Bildrand geht aus vom Erleben des Kindes. Damit ist sie schon kleinen Lesern gut zugänglich.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Otto und Lisa sind gute Freunde. Dabei ist Otto schon alt und geht an einem Stock. Und Lisa ist noch jung. Doch keiner kann die Welt so erklären wie er und niemand kann so gut Kirschkerne weit spucken. Mit ihm sitzt sie auch nachts unter dem Sternenzelt, staunt und fragt: „Wie viele Sterne sind das wohl?".
Lisa kann Otto alles fragen. Er kennt sich aus, mit den kleinen und großen Dingen. Otto weiß, wie aus kleinen Samenkörnern große Bäume wachsen, wie sich Gras im Kompost zu Erde verwandelt und wie die Bienen Honig sammeln. Und nur mit Otto konnte Lisa den großen Indianer-Siegestanz tanzen, als sie endlich mit ihrer Steinschleuder den Blechbüffel erlegt. Aber eines Tages kann Otto nicht mehr zu Lisa in den Garten kommen. Er ist krank und wird sterben.
Lisa spricht mit ihm über das Leben, woher die Dinge kommen und was nach dem Tod passiert. Als Otto gegangen ist, ist sie zornig und fühlt sich im Stich gelassen. Doch nach und nach begreift sie, dass er nicht weg ist, sondern in ihren Erinnerungen lebt.
Viele Menschen scheuen sich, über den Tod nachzudenken. Und doch gehört er zum Leben und auch Kinder begegnen ihm. Die Künstlerin Anette Bley nimmt ihm mit ihrer Geschichte und ihren Bildern den Schrecken. Die Trauer und Wut, die Lisa durchlebt sind authentisch und gehören zum Abschied dazu. Genauso wie die Erkenntnis, dass ein geliebter Mensch uns nie so ganz vergisst. Das ist tröstlich.
Ein sehr poetisches und tröstliches Buch über das Abschiednehmen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
wir haben schon verschiedene bücher zu dem thema, ich persönlich mag lieber die geschichten, die ohne engerl, ohne himmel, ohne seele usw auskommen. da liegt man hier genau richtig, es ist ein wunderschönes buch, das eine sehr berührende geschichte erzählt, das thema aber so nüchtern wie möglich beleuchtet. mir gefällt es sehr!
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Format: Gebundene Ausgabe
Die kleine Lisa lebt zusammen mit dem alten Otto und Olga auf einem Bauernhof. Es wird nicht deutlich ausgesagt, in welcher verwandtschaftlichen Beziehung die drei zueinander stehen. Eins aber ist klar: Otto und Lisa sind gute Freunde. Otto weiß alles über die Geheimnisse der Natur und über die Zahlen und ihre Unendlichkeit. Er weiß, wie man den Kompost in Erde verwandeln kann und wie die Bienen den Honig sammeln.

Aber eines Tages wird Otto schwach und blass, kann nicht mehr in den Garten kommen und muss im Bett liegen. Als Lisa ihn offen fragt, ob
er jetzt sterben muss, bejaht er das, will aber nicht wie die Indianer in einen Baum gelegt werden, sondern in die Erde, denn er ist ein Gärtner. Lisa hält ihm die Hand und zusammen mit Olga begleitet sie ihn beim Sterben.

Es ist auch Olga, die Lisa in den Tagen nach der Beerdigung, als beide in Ottos Garten sitzen, der jetzt so ganz anders ist als vorher, mit einem schönen Bild zeigt, dass Otto immer bei ihr sein wird. Und Lisa erinnert sich daran, was Otto ihr einmal über die Zahlen gesagt hat und freut sich:
„Weißt du Olga, mit Otto ist das wie mit den Zahlen, er ist einfach in uns drin und hört niemals auf.“

Eine schöne und in Wort und Bild sehr poetische Bilderbuchgeschichte über die tiefe Verbundenheit zweier Freunde, die den Tod überdauert.
Ein zartes und einfühlsames Buch über den Tod und das Abschiednehmen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch meinem 4-Jährigen vorgelesen, nachdem er immer wieder nach dem Tod und alten Menschen gefragt hat. Die Geschichte ist schön geschrieben und die Bilder sind wirklich ganz toll. Was ich nicht so gut finde ist der Anfang - hier zählen die Beiden in Bezug auf verschiedene Dinge - also z.B. "zwei für die Notkekse", "drei für die schönsten Tage - meinen Geburtstag, deinen Geburtstag und Weihnachten", da hatte mein Sohn ein bißchen Schwierigkeiten, zu verstehen was das soll. Aber wenn die Geschichte weitergelesen wird, wird alles ein bißchen klarer. Alles im allen ein einfühlsames Buch, mit dem man den Kleinen das Thema Tod ein bißchen näher bringen kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch für meine 4 jährige Tochter gekauft, um sie auf dieses Thema etwas vorzubereiten (da ihre Oma unheilbar krank war). Meine Tochter fand das Buch nicht so toll und auch ich empfand es als kompliziert. Der Anfang ist sehr verwirrend und man fragt sich, was das eigentlich für eine Geschichte wird. Die Autorin hat dann aber den Dreh doch noch gefunden und ab der Mitte wird das Buch verständiger und der Anfang gliedert sich ein. Die Zeichnungen sind nett, aber ich finde sie teilweise zu düster und traurig. Das Buch wirft aber gerade für Kinder viele Fragen auf, da es Themen wie z.b. Trauerfeier und Begräbnis nur nebenher anschneidet. Meine Tochter war nach dem ersten Lesen sehr verwirrt und hat viele Fragen gestellt. Danach fand sie das Buch uninteressant. Die Idee der Geschichte (Freundschaft zweier Generationen und Abschied) ist allerdings schön gemacht und die Texte auch liebevoll verfasst.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch handelt vom Tod, Nein nichts düstereres -es ist die Frage wie wir mit dem Tod umgehen sollen, dem Ereignis das jeder von uns einmal haben wird, über das aber niemand gerne spricht. Wie erklären wir es den Kindern die es oftmals nicht verstehen können, wenn ein geliebter Mensch gehen musste. UND WAS KOMMT NACH TAUSEND von Anette Bley eröffnet uns mittels einer Bildergeschichte mitzuerleben wie sich Opa und Enkeltochter zueinander hingezogen fühlen und wie der Abschied in Worte und Gefühle gefasst werden kann.

Otto und Lisa sind unzertrennlich, sie haben sich wirklich gerne und das ist auch gut so. Lisa ist die kleine Enkelin von Opa Otto und beide erleben viel Schönes. Sie wandern zusammen, spucken Kirschkerne, schauen in die Wolken und reden miteinander, doch irgendwann fühlt der Opa sich immer schwächer.

UND WAS KOMMT NACH TAUSEND von Anette Bley zeigt auf wie unendlich uns der Himmel erscheinen mag und das wir bestimmte Dinge nicht fassen können und dennoch kommen bestimmte Ereignisse fast unerbittlich auf uns zu.

Der Tod ist so ein Ereignis das jeder erlebt, erleben muss aber niemand will darüber sprechen. Ebenso geht es dem Opa und dem kleinen Mädchen und als der Opa tot ist fällt es dem kleinen Mädchen schwer seine Gefühle in Worte zu fassen, denn die Erwachsenen reagieren so pikiert und reserviert.

Der Tod ist das wohl einschneidenste Ereignis im Leben eines Menschen, wie sollen wir das Kindern erklären?

Verstorbene Menschen sind immer noch bei uns, an bestimmten und geliebten Plätzen, im Herzen und in unseren Gedanken.
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