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Das vollkommene Haus. Eine Reise mit dem italienischen Renaissance-Baumeister Andrea Palladio Gebundenes Buch – 1. August 2004

5.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Witold Rybczynski ist Architekt und lehrt als Professor für Urbanistik an der Universität von Pennsylvania. Seine Veröffentlichungen behandeln Themen wie den Wandel des Wohnens oder die Bedeutung von Stil und Mode in der Architektur. Auf Deutsch erschienen u. a. "Wohnen: Über den Verlust der Behaglichkeit" (1987) sowie "Am Freitag fängt das Leben an" (1993). Rybczynski schreibt regelmäßig u. a. für den New Yorker und die New York Review of Books.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Knapp siebzig Kilometer nordwestlich von Venedig stößt die Tiefebene, die an der Adriaküste beginnt, abrupt auf die Dolomiten. In ihren Ausläufern liegt das Dorf Lugo Vicentino mit Blick auf den Astico, dessen Tal früher einmal schön gewesen sein muss, sich aber heute als unruhiger Flickenteppich aus Äckern und Fabrikhallen präsentiert. Die Mischung aus Landwirtschaft und Industrie ist auch im Restaurant La Casara zu erkennen, wo mich eine lärmende Schar Bauern und Fabrikarbeiter umgibt, die hier ihre Mittagspause verbringen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen, das wieder einmal die Frage aufwirft, wie die Italiener nachmittags überhaupt arbeiten können, mache ich einen Spaziergang. Das Restaurant liegt am Dorfrand. Die Häuser sind hier zu neu, um malerisch zu sein, aber die adretten Bauten und gepflegten Gärten zeugen vom Wohlstand der Region. Hie und da begegnet man Überbleibseln bäuerlichen Lebens: einem renovierten Bauernhaus, einer Steinscheune, einer eingezäunten Weide. Am Ende der Bebauung steigt das Gelände steil an. Ich sehe die nackten Äste einer Obstwiese. Ein Stück weiter hangaufwärts, hinter einer blühenden Forsythienhecke, beherrscht ein großes, rechteckiges Gebäude mit rotem Ziegeldach das Bild: Palladios Villa Godi - um sie zu sehen, bin ich hier. Es ist zwar allgemein üblich, Renaissance- Landhäuser als Villen zu bezeichnen, aber das entspricht einer moder- nen Verwendung des Begriffs. Im sechzehnten Jahrhundert bezog sich la villa auf das gesamte Gut; das eigentliche Haus nannte man la casa padronale (Herrenhaus) oder schlicht la casa di villa. Ich fahre mit meinem Mietwagen die gewundene Straße hinauf. Palladio schrieb, das Gebäude "liegt auf einem Hügel mit herrlicher Aussicht und an einem vorbeifließenden Fluß", und trotz seiner Industrieauswüchse bietet das Asticotal nach wie vor eine überwältigende Aussicht.1 Die Villa Godi liegt auf einer künstlich angelegten Terrasse mit imposanter Stützmauer aus Stein. Die geschwungene, arg mitgenommene Mauer erinnert an eine mittelalterliche Festung, und auch das wuchtige Gebäude hat in seiner kompakten Massigkeit und strengen Symmetrie etwas Militärisches. Auf den ersten Blick könnte es ein Zeughaus oder eine Garnison sein. Bei näherem Hinsehen mildern zwei Dinge diese Strenge: die verputzten Mauern, deren verblichener, aber heiter buttergelber Anstrich altem Pergament ähnelt, und eine zurückspringende Loggia mit Arkaden, die in der Fassadenmitte einen einladenden, schattigen Eingang bildet. Der Hausmeister lässt mich durch ein großes schmiedeeisernes Tor hinein. Als ich dem Weg über die Terrasse folge, knirscht der Kies angenehm unter meinen Füßen. Auf dem Rasen wachsen zu Kugeln und Pyramiden beschnittene Koniferen. Aus einem Brunnen mit einer Nymphenstatue und tanzenden Cherubimen in der Mitte plätschert Wasser in ein Becken. Ich schenke ihm einen flüchtigen Seitenblick, während ich zügig durch den Garten zum Haus gehe. Die Villa, die von weitem nicht sonderlich groß wirkte, erweist sich als riesig, hoch wie ein modernes fünfstöckiges Gebäude. Die glatt verputzten Mauern werden von einem regelmäßigen Muster aus Fenstern mit leicht unterschiedlichen Steinumrahmungen aufgelockert: Im Untergeschoss haben sie Fensterbänke mit schweren Konsolen, im Hauptgeschoss zierlich gestal- tete Fensterbänke und im Attikageschoss eine schlichte Umrandung. Unmittelbar unter der flachen Traufe schieben sich quadratische Fenster an ein elegantes Kranzgesims. Es ruht auf einer Reihe kleiner Blockkonsolen, ein Detail, das der Traufgestaltung antiker römischer Tempel entlehnt ist und als Modillons bezeichnet wird. Das sind die einzigen klassischen Verweise in dieser ansonsten schmucklosen, strengen Fassade. Palladio schrieb: "Die Fußböden der Zimmer des Hausherrn liegen dreizehn Fuß über der Erde und haben flache Decken. Über diesen sind die Getreidespeicher untergebracht und darunter mit einer Gesamthöhe von dreizehn Fuß die Keller, die Weinkelterei, die Küche und ähnliche Orte. "2 Dieses pragmatische Übereinander von Speicherflächen, Wirtschafts- und Wohnräumen hatte seinen Ursprung in Venedig, wo Land knapp war.3 Da das hohe "Kellergeschoss" der Villa Godi vollständig über dem Erdboden liegt, führt eine lange, gerade Treppe zur Loggia. Dieser große, offene Raum an der Westseite muss einen herrlichen Ausblick auf die Sonnenuntergänge über den Gipfeln des Hochplateaus bieten, setzt allerdings die Hauptfassade des Hauses den schräg einfallenden Strahlen der heißen Nachmittagssonne aus. Es ist nicht klar, weshalb Palladio diese Ausrichtung wählte. Bevorzugt war eine Südlage, die hier eine ebenso schöne Aussicht geboten hätte. Es mag mit dem ursprünglichen Zugang zur Villa zusammenhängen, da alte Landkarten eine lange, gerade Zufahrtsstraße ausweisen, die von Westen auf den Hügel führte. Vielleicht lässt es sich aber auch aus dem Umstand erklären, dass die Villa wohl Teile eines bereits bestehenden mittelalterlichen Hauses einbezog.4 Die Bürger der Republik Venedig standen im Ruf der Sparsamkeit, wenn nicht gar Knauserigkeit, und bauten neue Häuser häufig auf alte, um das Geld für neue Fundamente und Mauern zu sparen.


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3. Juni 2009
Format: Taschenbuch
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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10. September 2010
Format: Taschenbuch
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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