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"Wir weinten tränenlos...". Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz Taschenbuch – 1. Januar 1999

4.5 von 5 Sternen 30 Kundenrezensionen

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"Haben Sie manchmal geweint?" -- "Oft. nicht nur einmal. Während der Arbeit, nur ohne Tränen. Seit damals habe ich keine Tränen mehr. Dort weinten wir tränenlos."

Sieben Augenzeugenberichte versammelt Gideon Greif in seinem Dokumentarband "Wir weinten tränenlos...". Sieben Juden, die in Auschwitz-Birkenau als "Sonderkommando" tätig waren, erzählen, wie sie im täglichen Ablauf der Todesmaschinerie eingesetzt wurden. Kein einfaches Unterfangen. Wer im "Sonderkommando" arbeiten mußte, dem fällt es schwer, darüber zu reden: Zu unerträglich ist der Schmerz und zu gering die Kraft, auf Leute zu reagieren, die sie als Verräter, Denunzianten und Helfershelfer der Nazis beschimpfen würden. Dabei hatten sie niemals die Wahl, zwischen Verweigerung oder Gehorsam zu wählen. "Ihr wichtigstes Ziel sei es gewesen, zu überleben, um der Welt von der Shoah Zeugnis geben zu können", schreibt Greif in seinem Vorwort. Und wohl deshalb hat er diese Menschen, trotz aller Widrigkeiten, in einfühlsamer Annäherung und langen, zahlreichen Gesprächen dazu gebracht, über ihren Einsatz in Auschwitz-Birkenau zu reden.

Greif, Mitarbeiter der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, ist ein gewissenhafter Historiker. Er befragt die Männer nach jedem einzelnen Detail des Vernichtungsprozesses, über den sie berichten können: Das "Sortieren" auf der Rampe, die Entkleidung, die Tötung in der Gaskammer, die "Verwertung" der Überreste -- Lebensmittel, Kleidung, Wertsachen, Zahngold --, die Verbrennung der Leichen. Gerade die minutiöse Beschreibung der automatisierten technischen und menschlichen Prozesse führt die Ausmaße des Grauens in noch schärferen Konturen vor Augen als die ohnehin schon unerträgliche Zahl von sechs Millionen getöteter Juden.

Wer diese Augenzeugenberichte gelesen hat, kennt das wahrscheinlich wichtigste Beweismittel dafür, daß die Shoah, der Völkermord an den Juden, eine eiskalt geplante Aktion gewesen war. --Bettina Albert


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Gideon Greif, israelischer Historiker, beschreibt mit seinem einmaligen, erschütternden und verstörenden Werk die schrecklichen, unbeschreiblichen Vorgänge in der Tötungsmaschinerie des KZs Auschwitz-Birkenau.
Auf den ersten reichlich 50 Seiten des Buches beschreibt der Autor seine Vorgehensweise und gibt einen historischen Überblick zum KZ Auschwitz-Birkenau, versehen mit 3 Abbildungen und 4 Fotos. Der Autor betont ausdrücklich, es gehe darum bis dahin schweigende Zeugen zu Wort kommen zu lassen und durch ihr Vermächtnis, die Getöteten in Erinnerung zu behalten.
Anschließend kommen sieben Überlebende des jüdischen Sonderkommandos zu Wort. Mit jedem führte Gideon Greif zwischen 3 und 12 Interviews, die Fragen und Antworten werden im Buch in inhaltlicher Reihenfolge jeweils auf 40 bis 80 Seiten wiedergegeben. Sie schildern ihre Ankunft und Aufenthaltsdauer im Lager, ihre Aufgaben (die zumeist im Beseitigen der materiellen Überreste und im Verbrennen der vergasten Leichen bestand), ihren Wunsch nach Widerstand und nach dem eigenen Überleben.
Es handelt sich um erzählte Geschichte aus Sicht dieser Überlebenden, aber in ihren übereinstimmenden Antworten kann niemand die objektiven Tatsachen leugnen, dass hier im Detail die grausamste, technisierteste Art des Massenmordes beschrieben wird, die es je gab.
Niemand wird behaupten, dies sei ein schönen Buch, aber jeder sollte es gelesen haben, auch wenn dies kaum möglich ist, ohne zwischendurch vor Grauen zu erstarren oder das Buch wochen- oder monatelang weglegen zu müssen.
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Format: Taschenbuch
Die jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau sind bis in die Gegenwart Thema zahlreicher Legenden und Vorurteile geblieben. Dies liegt vor allem daran, dass man bis vor kurzem kaum etwas über das Innenleben dieses Arbeitskommandos und seiner Häftlinge wusste. Im Januar 1995 wurde erstmals ein Werk veröffentlicht, das Erinnerungen von sieben Überlebenden des jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau gesammelt vorlegte und sich dieser Forschungslücke in der Historiographie des größten nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers annahm: Gideon Greifs vielbeachtetes Buch mit dem ausdrucksstarken und bewegenden Titel „Wir weinten tränenlos...".
Vermutlich nur bis zu 110 Häftlingen gelang es zu überleben - 110 von schätzungsweise 2200 Männern, die zwischen Mai 1942 und Januar 1945 zur Arbeit im Kommando „der lebenden Toten" gezwungen wurden. Gegenwärtig leben noch 18 ehemalige Sonderkommando-Häftlinge. Von den 110 Überlebenden haben nur weniger als die Hälfte (45%) überhaupt Zeugnis abgelegt. Von ihnen konnte Greif 24 Zeugen interviewen. Etwa ein Drittel der Befragten kommt in Greifs Buch zu Wort, das seit Januar 1999 in der überarbeiteten Ausgabe des Fischer Taschenbuchverlags vorliegt.
In Gideon Greifs Band berichten sieben von schätzungsweise zwanzig Überlebenden, die zwischen Sommer 1946 und Ende 1949 in Eretz Israel ihre neue Heimat fanden. Die Auswahl und Zusammenstellung ihrer Aussagen gibt einen relativ guten Überblick über die Zwangsarbeit des Sonderkommandos, da diese Überlebenden unterschiedlicher sozialer und nationaler Herkunft waren sowie Funktionen in verschiedenen Arbeitsgruppen hatten.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mir stehen immer noch die Haare zu berge, denn wenn man das Buch liest und sich ein bisschen hineindenkt, dann kann man sich das nicht Vorstellen. Denn man macht den ganzen Tag nichts anderes als Menschen beim sterben zuzuschauen und danach muss man sie auch noch wegräumen. Dann immer den Tod im Nacken, denn als Sonderkommando - Häftling kommt man eh nicht lebend raus. Ich finde das nur noch schrecklich und hoffe das sowas nie wieder gemacht wird und danke den Opfern das sie ihre Geschichte erzählt haben und nicht geschwiegen haben, denn ich finde Geschichte auch wenn sie so schrecklich ist wichtig.
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Von Ein Kunde am 2. Juli 2004
Format: Taschenbuch
Beim Lesen dieses Buches kam es mir oft vor, wie ein schlimmer Alptraum, ich konnte das da geschreibene nicht begreifen, konnte nicht realisieren, dass diese Ereignisse wirklich so stattgefunden haben. Doch durch die Berichte der ehemaligen Häftlinge wird dieser unwirklich erscheinende Alptraum zur Realität! Man kann begreifen, was damals geschah, wie die Menschen sich fühlten... obwohl das wohl kaum mit Worten auszudrücken ist. Doch genau das ist hier ausgesprochen gut gelungen!
Das Buch ist nicht einfach zu Lesen, da man direkt mit den unbegreiflichen Taten früher im KZ Birkenau konfrontiert wird. Teilweise liefen mir die Tränen über das Gesicht, an anderen Stellen musste ich das Buch aus der Hand legen... Manchmal ist es so grauenvoll, dass es unwirklich erscheint, und wenn man dann anfängt zu begreifen, ist man unfähig zu weinen vor Trauer, Schmerz und Wut!
Eines der besten und wichtigesten Bücher zu diesem Thema!
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