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Der stumme Schrei Taschenbuch – 1. November 1994

4.0 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kenzaburo Oe, geboren 1935 auf der Insel Shikoku, Romanistik-Studium an der Tokyo University. Abschluss mit einer Arbeit über Sartre, schrieb Essays, Geschichten und Romane. Mit 23 Jahren erhielt Oe den renommierten Akutagawa-Preis, es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen – darunter 1994 der Nobelpreis für Literatur. Oe lebt in Tokyo. Zuletzt ist von ihm der Roman ›Sayonara, meine Bücher‹ erschienen.

Nora Bierich, 1958 geboren, hat Philosophie und Japanologie studiert, übersetzt aus dem Japanischen und lebt in Berlin.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Ein rot bemalter Schädel, eine Gurke an unaussprechlichem Ort, hockend in der Grube den stinkenden Straßenköter im Arm, den bitteren Geschmack von Whisky zwischen den Zähnen...

Das international bekannteste Werk Oes ist vermutlich "Eine persönliche Erfahrung", dieser halbbiographische Roman konnte mich aber bei weitem nicht derart in den Bann ziehen wie es "Der stumme Schrei" vermochte. Bevor ich dieses Buch kannte begeisterte mich Oe vor allem durch seine Frühwerke ("Der Fang", "Reißt die Knospen ab", ...) die sich mit menschlichen Schicksalen rund um die katastrophale Niederlage Japans 1945 auseinandersetzen. Aber der absolute Höhepunkt seines Schaffens ist (meiner unbescheidenen Lesermeinung nach) die Geschichte zweier Brüder, eine Reise durch die Subjektivität der Wahrnehmung, das zerstörerische Nachspüren verzerrter Erinnerung, "Der stumme Schrei" (oder auch "Die Brüder Nedokoro"). Hier wird die absolut nüchterne, desillusionierte Erinnerung an die gemeinsame Jugend durch den älteren Bruder, der euphorisch überhöhten Auslegung, der heroisch verbrämten Traumwelt des Jüngeren gegenübergestellt. Der kleine Bruder klammert sich in seiner Haltlosigkeit (orientierungslos im Wertezerfall Nachkriegsjapans treibend) an eine idealisierte Vergangenheit, um die Leere des "Jetzt" zu überspielen. Von enttäuschten Hoffnungen gequält, in der Angst, ja der "Gewissheit" sein Leben verpfuscht zu haben, suhlt sich der Ältere der Beiden in Selbstmitleid. Bei der Ankunft im Dorf ihrer Kindheit überlässt er dem hitzigen Wahn seines Bruders die Initiative, beschränkt sich phlegmatisch auf zynische Kommentare, auf die Rolle des spöttischen Beobachter.
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Von V. Möller am 18. August 2009
Ich hatte vorher von Oe "Reißt die Knospen ab" gelesen, das mich total mitgerissen hat. Von "Der Stumme Schrei" hatte ich mir ähnliches versprochen, war aber nach 60 Seiten schon total enttäuscht.

Die Charaktere sind mir nie wirklich nahe gekommen und bis zum Schluß merkwürdig flach geblieben. Alles in allem hatte ich das Gefühl, der Roman ist zu sehr "konzipiert". Die Story hat mich jedenfalls selten mehr mitgerissen, als nen Geschichtsbuch.

Hinzu kommt die Sprache, die mir oft aufgesetzt vorkam und viele mißglückte Metaphern enthält."Dabei brach sie in Tränen aus, als sei die harte Schale des Hasses zerbrochen und lasse den Dotter des Kummers ausfließen". So etwas liest man in dem Buch leider häufiger. Das Buch ist von Rainer und Ingrid Rönsch auch nicht aus dem Japanischen übersetzt, wie "Reißt die Knospen ab", sondern aus dem Englischen. Vielleicht trägt das auch seinen Teil dazu bei.

Alles in allem wundert es mich, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Zwei Sterne gibt es, weil das Buch teilweise dann doch interessante Ideen (zwei Brüder, Verhältnis zur Vergangenheit etc.)durchschimmern lässt, aber mehr auch nicht.
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Verifizierter Kauf
Die Brüder Nedukoro zwischen Tal und Großstadt in Ihren Scharmützeln, sowie der diese begründenden Historie, gefaßt, sind spannend und erhellend.
Familiäre Positionen, die scheinbar betoniert sind, werden durch Imago und Politik zu Variabeln.
Düster geerdet, mit Ausblick in die Wiederholungsschleife, kämpfen Takashi und Mitsu um ihren Stellenwert in der Welt. Drastisch sind die Gewaltbeschreibungen, doch nicht verherrlichend.
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Schonungslos legt Ôe auch diesmal den Finger in gesellschaftliche Wunden und schreckt vor detaillierten Schilderungen skurriler metaphorischer (Sinn-)Bilder nicht zurück. Ohne dabei in eine trivial-frivole Derbheit abzudriften, liefert er erschreckende - aber nicht minder faszinierende - Einblicke in die bizarre Psyche des Menschen.

Teilweise abstoßend ekelerregend - und doch wieder von einer beinahe amüsanten Absurdität. Im Zentrum des Geschehens steht ein Brüderpaar, wie es ungleicher nicht sein könnte: Der eine zurückhaltend und leidgeprüft, der andere roh und feindselig. Unwillkürlich fühlt man sich an 'Kain und Abel' erinnert.

Es geht um den Wandel der Zeit, um persönliche und landesübergreifende Veränderungen, Verluste - und letztlich 'nur' ums Überleben.

Kenzaburô Ôe flechtet kunstvolle, dicht gewebte, reichhaltige Sätze und besticht durch seinen unvergleichlichen Freigeist.

Ein Schwergewicht der Literaturgeschichte.
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