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Vorab gesagt: Im Gegensatz zu Orwells 1984 kommt man mit einem einigermaßen guten Englisch mit diesem Buch erheblich besser zurecht. Dies liegt sicherlich auch daran, dass Orwell bei 1984 viele erfundenen Wörter mit eingeflechtet hatte. Auch wenn dem nicht so sein sollte: Bei Animal Farm handelt es sich laut Orwell um ein Märchen und wohl auch deshalb ist das sprachliche Niveau ein wenig anders angesiedelt.
Das Büchlein ist jedenfalls recht dünn und könnte mit seinen knappen hundert Seiten in der heutigen Zeit sicher auch als etwas längere Kurzgeschichte durchgehen. Trotz dieser Kürze ist das Buch durchweg als absolut interessant und lehrreich zu betrachten. Sozusagen eine Parabel unserer Welt. Orwell hatte zwas damals im Jahre 1945 sicher noch die tiefgehenden Eindrücke des Zweiten Weltkriegs im Auge - insbesondere sicherlich die Strömungen Russlands als auch Nazideutschlands. Nichts desto trotz verliert Animal Farm absolut nichts an Bedeutung, denn scheinbar haben wir Menschen beim Übernehmen von Macht in den letzten 70 Jahren absolut nichts dazu gelernt. Es ist wahrlich kein Wunder, dass der Satz "Jeder ist gleich, manche sind gleicher" zum Sprachgebrauch geworden ist (interessant zu erfahren, dass dieser Sprachgebrauch seinen Ursprung in einem Buch hatte, welches sicherlich nicht jeder gelesen hat).
Es ist sicher immer noch der gleiche Weg: Es gibt eine Revolution mit den besten Absichten. Jemand wird zum neuen Anführer ernannt. Aufgrund seiner machtvollen Position rutscht dieser mehr und mehr in die gleichen Fahrwasser wie der damalige Herrscher. Alle hehren Ziele werden nach und nach demaskiert und anders - zugunsten des Herrschers - neu kommuniziert. Kurzum: Eine Revolution scheint der Wegbereiter zu einer erneuten Revolution zu sein. Geschichte ist wie ein Rad, das sich dreht und dreht - mal ist man oben, mal unten...
Animal Farm ist dadurch eine absolute Pflichtlektüre, die auf einfachem Wege und unter Benutzung von Tieren anstatt Menschen jedem Leser diese Problematik gegenüber hält. Wer es dann immer noch nicht kapiert, dem kann man wohl nicht mehr helfen.
Schlußendlich ein Standardwerk, welches wirklich jeder einmal gelesen haben sollte.
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am 23. Oktober 2014
Beginnt man mit der Lektüre der Novelle, stößt einem als erstes Old Majors nächtliche Rede an seine "Comrades" auf.
Nimmt man diese so, als sei sie real von einem Tier gesprochen und nicht als Gleichnis gemeint, so wird deutlich, dass es den Tieren heute noch viel, viel schlechter geht als 1945, dass sie bei weitem mehr ausgebeutet und gequält werden, dass sie viele Gallonen mehr Milch geben müssen, dass sie schneller geschlachtet, fetter gemästet werden etc. etc.
Zudem kann man die tierischen Verhältnisse auch heute wieder auf menschliches Leben übertragen und sich überrascht fühlen, dass Menschen durchaus immer noch ungleich sind, dass manche eben gleicher sind als andere, in z.T. unvorstellbarem Luxus leben, während andere ihre nackte Haut retten müssen: Wanderarbeiter z.B., um nur eine Sparte zu nennen und nicht die Sklaverei indischer, chinesischer u.a. Arbeiter(innen), Flüchtlinge in aller und aus aller Welt, während - in der Novelle - die Schweine sich Zigarren anzünden, Anzüge tragen (klischeehaft könnte man hinzufügen: von Armani) und in Häusern wohnen...
Wie es dann endet für die Arbeits- und Schlachttiere ist immer noch vorhersehbar - aber liegt es wirklich an der Dummheit und Ergebenheit der Ausgebeuteten oder an ihrer Hilflosigkeit und Manipulierbarkeit?
Dies ist heute und war damals nicht endgültig zu entscheiden.
Nur dass man - wie vor Jahren Wolf Biermann - nicht mehr singen kann wie er es tat, als er von seiner Oma Meume in Hamburg erzählte, die sagte: ".... und doch wird der Sozialismus siegen..."
Das ist klar: er tat es nicht und wird es nicht - aber was sonst? Wir wissen es ebenso wenig wie Orwell es wusste und mit dieser - aktuellen- Erzählung bewies.
Unglaublich lesenswert!
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am 15. Dezember 2015
Nimmt man die "Animal Farm" und ihre Perversion nicht nur als Analogie zur Sovietunion, sondern auch als Spiegel fuer die " demokratischen" Aufstaende in Ukraine, Lybien, Irak, Syrien etc. etc .dann wird die "ewige Wiederkehr des Gleichen" noch deprimenter.
Das Vorwort Orwell zur Tabuisierung der Kritik an der Sovietunion, findet seine zeitgenoessische Version in der Unmoeglichkeit kritisch ueber Israel zu berichten (Damals: Kritik am real existierenden Sozialismus = Apologie des Nazismus; heute: Kritik z.B. an israelischer Siedlingspolitik = verkappter, als Antizionismus verkleideter, Antisemitismus).
Nihil novi sub sole.
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am 31. Juli 2017
Mit der jetzigen Politischen Situation, vor allem in den Staaten, scheint dieses Buch sehr realitätsnah. Nett verpackt und guter Aufbau
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am 13. Februar 2015
Diese Geschichte kennt man, schon bevor man sie eigentlich gelesen hat.
Neben 1984 von Georg Orwell ist dieses Buch zu recht weltbekannt.
Georg Orwell läd mit dieser kleinen Fabel zum nachdenken ein.
Es dauert nicht lang bis der Leser unterbewusst Parallelen zu unserer Gesellschaft zieht und etwas aus dieser Metapher lernt. Wenn man 1984 bereits gelesen hat und kennt, hat man ein wenig das Gefühl das Animal Farm der erste Schritt des Autors zu diesem großem Werk war.
Die fünf Sterne die ich hier vergebe erklären sich von selbst. Dieses Buch gehört in die Kategorie "Must read"
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am 16. Februar 2011
Diese Satire über die russische Oktoberrevolution war Thema in meiner Kollegstufe im Englisch-Leistungskurs im Jahr 1979. Die Parallelen zur russischen Oktober-Revolution 1917 sind interessant auf die Tierwelt übertragen. Die Charaktere von Marx, Lenin und Stalin als Schweine - interessant! Heute, über 60 Jahre nach dem Erscheinen des Buches und realen Erfahrungen mit dem Sozialismus und Kommunismus und was danach kam, sieht man es natürlich mit ganz anderen Augen. Sicher ist: Die Geschehnisse ab 1917 haben einen festen Platz in der Geschichte Europas -und "Animal Farm" ist ein wichtiger literarischer Beitrag dazu!
Ich stieß jetzt wieder auf die Geschichte als ich die Gelegenheit hatte, dies als Zeichentrickfilm (1954) anzusehen. Ich bin sehr froh, dass ich mir das (offensichtlich verloren gegangene)Buch wieder neu besorgt habe. Auch die Sprache ist reichhaltig!
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am 17. August 2016
Simply amazing book. This is an Orwellan classic and there is not a single person on Earth I would not recommend this book. I think everyone needs to read it at least once in life. Orwell was a skilled critic of the society and he definitely showed his skills in this piece. Pressing so much information and criticism into such a small format of a book, that shows some serious writing talent, well done George!
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am 5. Mai 2017
Based on the problems resulting from the Russian Revolution in 1917 Orwell depicts in an easily understandable way that even when a revolution is done with the best intentions, in the end, the human's thirst for power will dominate and end up in a (totalitarian) dictatorship. I especially loved Orwell's satire and allegories in this novel.
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am 19. Februar 2015
Dieses Buch regt wirklich zum Nachdenken an. Empfehlenswert als Schullektüre für höhere Klassen, da es einiges an Interpretations- und Diskussionsmaterial bietet oder natürlich auch für den Privatgebrauch.
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am 5. Dezember 2012
george orwell describes in very simple terms and images what the striving for power in some individuals can do to societies and how revolutions more often than not eventually turn into a system which is not all that different from the one it was intended to overthrow.. just look at current developments in the arab world and you will find a rather similar story... thus, i believe that orwell's work is rightfully a standard read in most schools as it facilitates the understanding of such ongoings and may open the eyes of young people..
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