Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
19
4,5 von 5 Sternen
5 Sterne
15
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
2
Preis:22,35 €+ Versandkostenfrei


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. April 2011
Autor: Matthias Cramer
Spielerzahl: 2 - 5
Dauer: 60 - 90 Min.

Spielidee:

Jeder Spieler repräsentiert eine aufstrebende Adelsfamilie im England des 15. Jahrhunderts. Durch taktisch klugen Einsatz ihrer Ritter versuchen die Spieler die meisten Machtpunkte zu Ehren des neuen Königs, Henry des V. von Lancaster, zu erlangen.

Spielvorbereitung:

Jeder Spieler erhält:
° ein Castle-Tableau, das seine Burg darstellt,
° sechs Burg-Ausbauplättchen, von denen eines gleich auf dem Tableau platziert wird,
° einen Ritter der Stärke 1 und einen Ritter der Stärke 2 (im Vorrat gibt es zudem noch Ritter der Stärke 3 und 4),
° etwas Gold, zwei Knappen, Stimmplättchen und einen sog. 'Stimmstein' (zur Abstimmung über Gesetze).

Drei derzeit gültige Gesetze werden auf dem Parlamentstableau bereit gelegt sowie drei neue Gesetze, die in dieser Runde zur Abstimmung stehen.

In jedes der 9 Counties (Grafschaften) auf der Hauptkarte werden verschiedene Adeligenplättchen gelegt (jeweils eines weniger als Spieler mitspielen).

Es werden zwei Konfliktkarten aufgedeckt. Diese symbolisieren eine Auseinandersetzung mit Frankreich.

Spielablauf:

Das Spiel läuft über 5 Runden, jede Runde umfasst 3 Phasen (Platzieren der Ritter, Parlament, Erträge).

Platzieren der Ritter

Die Spieler platzieren reihum jeweils einen ihrer Ritter, bis alle Ritter eingesetzt sind. Diese können zum Beispiel auf die einzelnen Grafschaften gesetzt werden. Jede Grafschaft setzt dabei einen gewissen Stärkewert des Ritters voraus (von 1 - 4). Zu Beginn können daher nicht alle Counties besetzt werden. Jeder eingesetzte Ritter kann durch Knappen verstärkt werden. Setzt ein anderer Spieler einen stärkeren Ritter (ggf. zusammen mit dessen Knappen) in diese Grafschaft, wird der dort befindliche Ritter verdrängt.

Ritter können auch auf ein nicht durch ein Ausbauplättchen belegtes Feld der eigenen Burg gesetzt werden.

Schließlich können sich die Ritter auch an einem Konflikt mit Frankreich beteiligen. Hierfür wird ein Ritter bei einer Konfliktkarte platziert. Die ersten sechs eingesetzten Ritter erhalten dafür sofort eine Gunst des Königs (z. B. Gold, Knappen, ein Adeligenplättchen aus einer Grafschaft oder die Aufwertung eines eigenen Ritters).

Parlamentsphase

Nun wird über jedes der drei neuen Gesetze einzeln mittels Stimmplättchen und Stimmsteinen abgestimmt. Am Ende der Abstimmung gibt es in jedem Fall drei gültige Gesetze. Das können neue Gesetze sein oder bisherige, wenn ein neues keine Mehrheit gefunden hat. Die gültigen Gesetze werden nun ausgeführt. Z. B. bekommt der Spieler mit dem meisten Knappen einen neuen Ritter der Stärke 1; für zwei Konflikte, in denen man beteiligt ist, erhält man ein Ausbauplättchen für seine Burg oder wer drei Ritter der Stufe 1 platziert hat, erhält 5 Machtpunkte. Insgesamt sind 18 verschiedene Gesetze im Spiel, was für viel Abwechslung sorgt.

Erträge

Jede Grafschaft bringt dem dort eingesetzten Ritter bestimmte Vorteile: Entweder kann der Spieler sich ein Adeligenplättchen nehmen (sofern noch vorhanden) oder den weiteren Vorteil der Grafschaft nutzen (einen neuen Ritter der Stufe 1 auf sein Tableau nehmen, einen Ritter aufwerten, ein neues Burg-Ausbauplättchen einsetzen, Knappen, Gold, Stimmsteine oder Machtpunkte erhalten). Für drei Gold kann sich der Spieler sowohl das Plättchen als auch den Vorteil sichern! Den Adeligen platziert der Spieler an die Tafelrunde in seiner Burg. Jedes der neun verschiedenen Adeligenplättchen darf dort nur ein Mal vorkommen.

Jeder Ritter in seiner Burg bringt dem Spieler ebenfalls bestimmte Vorteile wie Gold und Knappen oder die Möglichkeit, für die Abgabe von Knappen einen neuen Ritter aus dem Vorrat zu nehmen oder einen Ritter aufzuwerten. Die Burgausbauten bringen die gleichen Vorteile, aber dauerhaft. Ein Ritter muss hierfür nicht mehr eingesetzt werden. Danach werden noch neue Stimmsteine entsprechend der Zahl der vorhanden Adeligen an der Tafelrunde verteilt.

Zuletzt werden die Konflikte ausgewertet: Entspricht die gesamte Ritterstärke Englands mindestens der auf der Karte angegebenen Stärke Frankreichs, erhalten die beteiligten Spieler Machtpunkte (der Spieler, der die stärkste Rittermacht stellt, erhält die meisten Punkte) und die Konfliktkarte kommt aus dem Spiel. Gewinnt Frankreich, wird die Karte samt der eingesetzten Ritter in die nächste Runde verschoben. Dort können sich dann weitere Ritter am Kampf beteiligen. Gewinnt Frankreich in der nächsten Runde nochmals, geraten die beteiligten Ritter in Gefangenschaft und können nur gegen Gold ausgelöst werden, gewinnt England im zweiten Anlauf werden die Machtpunkte für die stärkste Rittermacht wie gehabt vergeben.

Damit endet eine Runde und es werden zwei neue Konfliktkarten aufgedeckt und drei neue Gesetzesvorschläge auf das Parlamentstableau gelegt.

Spielende:

Nach Abschluss der fünften Runde erhalten die zwei Spieler mit der größten Gesamtstärke ihrer Ritterschaft noch Machtpunkte, ebenso die zwei Spieler mit den meisten Burgausbauten. Auch die Adeligen an der Tafelrunde bringen noch Machtpunkte. Es gewinnt der Spieler, der auf der Machtpunktleiste am weitesten fortgeschritten ist.

Bewertung:

Matthias Cramer entwickelt sich zum echten Geheimtipp. Nach dem kleinen aber feinen Taktikspiel Glen More legt er nun ein richtig 'großes Spiel' vor. Und das nicht nur in Sachen Ausstattung: Das Material ist umfangreich, schön anzusehen und stabil. Eine Augenweide (das hat aber leider seinen Preis, gerade nach der generellen Preiserhöhung von Queen Games).

Nettes Detail: Die Ritter werden durch schöne Holzquader (mit Aufklebern) dargestellt. Ein Ritter der Stufe 1 ist genau halb so hoch wie ein Ritter der Stufe 2. Dieser wiederum ist halb so hoch wie ein Ritter der Stufe 4. Liegen Ritter mehrerer Spieler daher über- und nebeneinander (etwa bei den Konfliktkarten), sieht man auf einen Blick - nämlich durch die Höhe des Ritterstapels - wer die größte Rittermacht besitzt.

Auch spielerisch macht Lancaster Einiges her. Die taktischen Möglichkeiten sind vielfältig. So können die Spieler zunächst auf den Ausbau ihrer Burg setzen und von deren Erträgen profitieren oder vor allem die eigene Ritterstärke ausbauen. Möglich ist auch, sich auf die Adeligenplättchen zu konzentrieren, um damit in jeder Runde Stimmsteine und am Ende viele Machtpunkte zu erhalten. Wer viel Gold besitzt, kann in den Grafschaften stets beide Vorteile absahnen - eine höchst erfolgreiche Strategie. Auch die Beteiligung an den Konflikten bringt handfeste Vorteile (vor allem, gerade im Zusammenspiel mit einer großen Rittermacht. Es sind daher viele verschiedene Siegstrategien denkbar, was das Spiel so interessant macht.

Ein weiteres reizvolles Spielelement sind die Gesetze, die in jeder Runde zur Abstimmung stehen und bestimmte Vorteile bringen. Allerdings sind die für einen selbst günstigen Gesetze in der Regel nicht lange genug im Spiel, um eine längerfristige Strategie darauf aufzubauen, weil in jeder Runde stets drei neue Gesetze zur Abstimmung stehen und man nicht alle bisherigen gegen die Stimmen der übrigen Spieler 'verteidigen' kann.

Die Interaktion zwischen den Spielern ist recht hoch. Zum einen können Ritter in den Counties verdrängt werden, bei den Konfliktkarten entsteht ein Wettlauf um die größte Rittermacht auf Seiten Englands und schließlich gibt es die Abstimmung über die Gesetze, wo die verschiedenen Interessen der Spieler aufeinanderprallen.

Die Spieldauer ist nicht allzu lang (ca. 75 Min. bei drei Spielern), gerade wenn man die Mechanismen und Abläufe verinnerlicht hat.

Fazit:

Für mich ein hervorragendes Strategiespiel. Das schöne Material macht sehr viel Lust auf das Spiel. Die Mechanismen sind durchdacht und erlauben verschiedenste Vorgehensweisen beim Einsetzen der Ritter und der Entscheidung, welche Vorteile ich für mich anstrebe. Die vielfältigen Gesetze bringen weitere strategische Elemente ins Spiel. Lancaster macht sehr viel Spaß und lädt immer wieder zum Spielen ein. Eindeutig fünf Sterne - Höchstwertung!
55 Kommentare| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
GESAMTNOTE: 8,5

Material: 09 • Einstieg: 07
Spielgefühl: 09 • Langzeitspaß: 08

Das Spiel

Steigt ein in die Welt der Ritter des 15. Jahrhunderts in England zur Zeit König Heinrich des V. und sichert Euch die Macht und die Zustimmung der Adligen.

Dem Autor ist mit diesem schönen Spiel ein guter Wurf gelungen. Ein spannender Bietmechanismus (mit Rittern und Knappen) rund um die besten knappen Ressourcen und Burgenausbauten aber auch die Entwicklung von neuen Gesetzen und Feldzügen gegen Frankreich führen zu einem temporeichen unterhaltsamen Spiel. Spannend sind auch die unterschiedlichen zeitlichen Koalitionen der Spieler, die sich im Laufe des Spiels immer wieder finden und schnell auflösen. Dieser Mechanismus passt ganz gut in die damalige Zeit hinein.

Den Sieg machen die Spieler mit der stärksten Rittermacht, den meisten Burgausbauten sowie dem höchsten Einfluss beim Adel unter sich aus.

Auch wenn zu Zweit möglich, macht das Spiel - wie viele Vielspielerspiele - zu mehr als 3 Spielern Spaß.

Material - 09

Sehr hochwertiges Spielmaterial aus Holz und fester Pappe. Neben dem Spielplan stehen den Spieler je 8 Ritterfiguren in 5 Farben, ein Ausbautableau sowie ein Sichtschirm (notwendig für den Bietmechanismus; damit die Gegner die Ressourcen nicht überschauen können) zur Verfügung. Dazu gibt es ein Gesetzesspielfeld und zwei Materialaufbewahrungsfelder (positiv, damit man bei vier - fünf Spielern nicht immer über den Tisch greifen muss)

Einstieg - 07

Die Spielanleitung ist gut verständlich. Aufgrund der Komplexität des Spieles benötigt man dennoch einige Zeit um zu starten, da es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, Strategien zu spielen.
Negativ an dieser Stelle, dass man beim ersten Spiel einige Zeit damit verbringt, die ganzen Ritter mit kleinen Aufklebern zu bekleben. Diese Zeit sollte man einplanen.

Spielgefühl- 09

Alle mit denen ich dieses Spiel bislang gespielt habe, waren nach wenigen Spielzügen vom interessanten / innovativen Bietmechanismus begeistert, mit dem man die eigenen Ritter in den jeweiligen Burgen, Feldzügen oder in der eigenen Burg platzieren muss, um an neue Ressourcen (Geld und Knappen) oder aber auch weitere Ritter zu kommen. Je häufiger man das Spiel spielt, um so routinierter laufen die Prozesse ab, so dass die 60 Minuten Spieldauer nicht unrealistisch ist (bei den ersten Partien eher in Richtung 90 Minuten). Schön ist auch die Lösung mit den Knappen als zusätzliche Verstärkung im Bieten.
Man muss sich jedoch beizeiten zusätzliche Ritter zulegen, sonst wird man im Laufe des Spiels schnell abgehangen.

Langzeitspaß 08

Lancaster wird immer wieder gefragt, da man die Partien mit sehr positiven Elementen verbindet. In einem eingespielten Zustand sind dann 1h auch als interessante Alternative für das Zweit- oder Drittspiel des abends zu sehen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2016
Lancaster ist ein klassisches Mittelalter-Brettspiel der Kategorie Ritter & Burgen. Im Jahre 1413 wird Henry V. zum neuen König von England gekrönt. Die erbosten Franzosen finden das natürlich gar nicht so toll und so entbrennt ein Kampf um die Krone. Dieses Brettspiel von Queen Games versetzt 2 bis 5 Spieler in die Rollen von tapferen Rittern, die sich die Unterstützung der Lords sichern müssen. Das schön gestaltete Spielbrett vermitteln im Laufe der Partie den Eindruck eines hochtaktischen Legespiels und tatsächlich: Lancaster ist komplex, spannend und wahnsinnig taktisch. Dies wird einerseits durch die geheimen Parlamentsabstimmungen unterstützt, wenn es darum geht neue Gesetze zu verabschieden, die den eigenen Interessen am dienlichsten sind. Andererseits führt eine Rundenbegrenzung dazu, möglichst effizient zu spielen. Jede Partie Lancaster ist auf fünf Spielrunden begrenzt und daran kann auch die stärkste Belagerungswaffe nicht ändern. Die Spieler werden gezwungen möglichst hohe Goldvorräte anzuhäufen, um die Erträge aus den einzelnen Counties zu optimieren. Es gilt, die eigene Ritterschar durch Ausbildungen in der Burg zu vergrößern, dabei das steinerne Domizil niemals aus den Augen zu lassen. Drei Handlungen führen die Spieler in jeder der fünf Runden aus: Ritter aufstellen, Gesetze verabschieden und County-Erträge auswerten. So werden Machtpunkte gesammelt, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Das faszinierendste Spielelement ist die Kombination aus dem gemeinsamen Kampf gegen den gemeinsamen Feind Frankreich sowie dem Machtkampf der Adelshäuser untereinander.

Die Stimmung des Mittelalters wird durch die Ränkespiel wunderbar eingefangen. Und für noch mehr Motivation sorgt dann die erste Erweiterung Die neuen Gesetze, die zwar nicht vielmehr als 18 neue Gesetzesvorlagen beinhaltet, aber trotzdem ein Muss für Fans des Spiels ist. Mit knapp 45 Euro kostet Lancaster weniger als ein Langschwert, aber mehr als ein hölzerner Suppenlöffel. Mein Fazit: Als Mittelalter-Fan gehört Lancaster in jeden Spieleschrank.

@Spielpunkt.net
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2017
Das Spiel wäre ja bestimmt sehr interessant, aber leider haben wir es eine Weile zuhause unausgepackt liegen lassen und wollten es vor Kurzem endlich mal in geselliger Runde ausprobieren, da haben wir bei der Spielvorbereitung bemerkt, dass ein ganzer Bogen mit Karten ( 2 Abstimmungskarten und alle Gesetzeskarten ) fehlt !!! Das war absolut ärgerlich, da das Spiel originalverpackt war, wir alles schon in freudiger Erwartung aufgebaut hatten und es jetzt eigentlich wegschmeißen können, da man es so unvollständig absolut nicht spielen kann...leider ein absoluter Fehlkauf, das ist uns mit unserer langjährigen Spieleerfahrung noch nie passiert ! Bisher hatten wir immer gute Erfahrungen, wenn wir Spiele hier bei Amazon gekauft haben.
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2014
Abgesehen von der Thematik des englischen Mittelalters und den Konkurrenzkämpfen der Adligen um die Gunst ihres Königs, ist dieses Spiel ein schöner Einstieg in die Thematik sogenannter "Workerplacement" Spiele. In jeder Runde setzt man nach und nach seine Mannen ein um bestimmte Aktionen durchzuführen, wobei die Gegenspieler naturgemäß auch immer wieder die eigene Suppe drastisch verdünnen können. Da man auf die verschiedensten Weisen zu Siegpunkten kommen und somit auch verschiedene Taktiken ausprobieren kann, läuft eigentlich keine Partie wie die andere ab. Über die Spielmechanik haben die anderen Rezensenten sich bereits reichlich geäußert, und dem ist nichts hinzu zu fügen. Allerdings möchte ich eine Empfehlung aussprechen für jene, denen bspw. Stone Age bereits zu seicht, Agricola andererseits zu mühselig ist. Ich würde es in etwa im Feld dazwischen ansiedeln bezüglich der Komplexität.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2014
Ein wirklich gutes Spiel, dass durch seine unterschiedlichen taktischen Möglichkeiten und die zufällige Reihenfolge der zu wählenden Gesetze auch nach mehrfachem Spielen interessant bleibt.
Besonders hat mich die Hochwertige Produktion erfreut, da die mitgelieferten Steine aus Holz anstatt Plastik sind, und starker karton für die Burg und so verwendet wurde. Es ist auch erfreulich, dass eine Kartonabtrennung für die Packung mitgeliefert wurde, sodass man nicht einfach alles in die Schachtel stecken muss.
Strategiefreunden sehr zu empfehlen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2016
BESCHREIBUNG:

LANCASTER spielt im Mittelalter. Henry der V. von Lancaster ist König von England und wir versuchen uns zum höchsten Lord von England aufzuschwingen.

Jeder Spieler ist hierfür mit einer eigenen Burg, zwei Rittern (mit der Stärke 1 und 2), zwei Knappen und zwei Gold ausgestattet. Unsere Burg hat schon einen Ausbau und einen Adligen, der uns eine Stimme im Parlament sichert.

Der Spielplan zeigt neun verschiedene Counties und max. vier Konflikte mit Frankreich. Darüber hinaus gibt es drei gültige Gesetze. Drei neue Gesetze stehen in jeder Runde zur Wahl.

In jeder der fünf Runden setzen wir zuerst unsere Ritter ein. Hierfür haben wir drei Möglichkeiten:

- In einem der neun Counties: Der Ritter braucht hier eine Mindeststärke. Wenn man erstmal drin ist, heißt das allerdings nicht, dass dies bis zum Ende der Runde so bleibt, denn wir können verdrängt werden. Knappen erhöhen dabei die Stärke. Verdrängte Ritter kommen wieder zum Spieler zurück und können erneut eingesetzt werden. Verdrängte Knappen kommen zurück in den Vorrat.
- In einen bestehenden Konflikt mit Frankreich: Hier können keine Knappen zur Verstärkung eingesetzt werden, aber man kann mehrere Ritter einsetzen.
- In der eigenen Burg: Hier gibt es verschieden Boni.

Danach wird über die neuen Gesetze abgestimmt. Hierfür hat jeder Spieler Stimmsteine für seine Adligen und eventuelle Boni. Die neuen Gesetze, die angenommen wurden, ersetzen die alten.

Zum Schluss der Runde erhalten die Spieler die Erträge ihrer eingesetzten Ritter. Hier gibt es Adlige, Geld, Knappen, Stimmsteine, Ritter der Stärke 1, die Aufwertung eines Ritters oder einen Ausbau für die Burg, der künftig mit Boni versorgt.

Die in Frankreich eingesetzten Ritter kommen nur wieder zurück, wenn der Konflikt gelöst wurde. Ansonsten verbleiben Sie auch in der nächsten Runde im Konflikt. Wenn dieser danach wieder nicht gelöst wurde, geraten die Ritter in Gefangenschaft und müssen freigekauft werden.

Wer nach fünf Jahren (Spielrunden) die meisten Machtpunkte gesammelt hat, ist Sieger des Spiels.

FAZIT:

Wow, was für tolles Spielmaterial. Das Spiel ist wirklich sehr üppig ausgestattet. Die Ritter z.B. sind dicke Holzquader. Die Stärke wird aufgeklebt und die Quader werden höher, je stärker die Ritter sind.

Das Spiel ist ein Workerplacement-Spiel. Ich liebe diese Art von Spiel. LANCASTER gefällt mir besonders gut. Es ist schön, dass man mit entsprechend starken Rittern (oder zusätzlichen Knappen) auch Mitspieler verdrängen kann. Das sorgt für eine hohe Interaktion.

Das Spiel hat aber insgesamt ein sehr positives konstruktives Spielgefühl. Man baut seine Burg aus, wertet seine Ritter aus oder bekommt neue, bekommt die Unterstützung von Adligen und damit mehr Mitspracherecht bei den Gesetzen!

Matthias Cramer hat hier ein geniales Spiel abgeliefert, und QUEEN GAMES hat es hochwertig und stimmungsvoll umgesetzt! Daumen hoch!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2011
Dieses Spiel habe ich auf der Messe in Essen 2011 zum ersten Mal gespielt. Nach dem Testspiel habe ich es mir sofort mit den neuen Gesetzen, die erst im November erscheinen weden gekauft. Unsere Spielgruppe fand das Spiel sehr gut.

In der ersten Bewertung wurde das Spiel bereits erläutert.

Der Preis von 39,95 schreckt sicherlich viele ab. Trotzdem ist das Spiel super verarbeitet. Das Material ist ebenfalls toll. Die Spielmechanismen sind klar definiert. Vor allem Ritter platzieren und die Gesetztsphase ist bei einem fünf Spieler Spiel super.
Neben Fresko + Fresko Erweiterung mein zweites Spiel von Queen Games.
Das Spiel hat zusammen mit Matthias Cramer fünf Sterne verdient.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2013
Der Ablauf wurde bereits beschrieben, daher erspare ich mir Wiederholungen.

Die Ausstattung ist funktional und macht Lust aufs Mitspielen. Zu zweit ist das Spiel durchschnittlich, mit vier Spielern (zu fünft habe ich es nicht gespielt) geht es ganz schön ab. So viele nette Optionen doch leider kann man nicht alle spielen und die Konkurrenz schläft nicht. Häufig wird ein genialer Plan durch die Mitbewerber zerstört und rasch muss ein Plan B her. Zum Glück geht es allen so.

Locker leicht dahin spielen geht nicht, alles will gut geplant sein.

Sehr gute Unterhaltung garantiert! Ein Top-Spiel.

Übrigens: Auch M. Cramers Erstling Glen More ist eine echte Empfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2017
Zum Spiel selbst muss ich sagen und ich habe schon wirklich sehr, sehr viele Spiele gespielt wie z.b Agrigcola, Mage Wars, Blood Rage, Dominion, Puerto Rico aber Lancaster ist zu viert einfach Wahnsinn! Das Spiel ist einfach zu verstehen hat aber eine so taktische tiefe die einfach genial ist! Wir haben jetzt Lancaster 9 x gespielt und hat im Schnitt ca. 90 min gedauert aber es kommt einen vor wie 30 min.
Ich gebe diesen Spiel die höchst Note weil es erstens meinen Mitspielern genau so gut gefallen hat der Glücksfaktor sehr gering ist und es nach 9 x spielen noch Interessanter geworden ist!
Hammer Spiel!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)