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Kommentar: Leinen Zürich : Manesse-Verl., 1950. 519 S. ; 16 cm Gut erhaltenes Buch, Original Schutzumschlag dieser jedoch mit Mängeln !, A12678 ISBN 3717512242 Ein Rechnungsbeleg mit ausgewiesener MwSt. liegt der Sendung bei.
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Die sieben Brüder. Roman Gebundene Ausgabe – 1997

4.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die sieben Brüder
OT Seitsemän veljestä OA 1870 DE 1921Form Roman Epoche Vorläufer des Realismus
Das Hauptwerk von Aleksis Kivi ist zugleich der erste finnischsprachige Roman. In seiner dramatisierten Fassung ist er auch auf Finnlands Bühnen bis heute erfolgreich. Bei den »Kivi-Festspielen« in Nurmijärvi, die dem Autor zu Ehren jedes Jahr abgehalten werden, hat die Aufführung der Sieben Brüder Tradition.
Inhalt: Schauplatz des Schelmen- und Entwicklungsromans ist der ländliche Süden Finnlands in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf humorvoll-realistische Weise wird das urtümliche Leben der sieben Brüder des Jukola-Hofs geschildert; der älteste ist zu Beginn 25-jährig, der jüngste knapp 18 Jahre alt. Nach dem Tod ihres Vaters entfliehen die Brüder den Zwängen der Gesellschaft in die Wildnis und erleben dort zahlreiche Abenteuer. Ungebändigt und frei durchlaufen sie im harten Daseinskampf in den Wäldern eine Persönlichkeitsentwicklung, in derem Zuge sie ihre Rohheit, derben Saufgelage und Schlägereien überwinden und durch eigene Erfahrungen zu innerer Reife gelangen. In der Einöde philosophieren die Brüder über Religion sowie Moral und erzählen einander Sagen, versuchen sich nach zähem Ringen erfolgreich im Schreiben und Lesen. Nach zehn Jahren anarchischen Freiheitsgenusses kehren sie wieder zu ihrem heimatlichen Hof zurück, den sie verpachtet hatten. Die Dorfgemeinschaft nimmt die Heimgekehrten wohlwollend auf und unterstützt sie in ihrer Eingliederung in das Gemeindeleben. Die Brüder wenden sich einem sittsamen Leben zu und gründen Familien; die beiden intelligentesten werden mit Ehrenämtern betraut.
Kivi zeigt sich in seinem Roman, in dem er liebevoll die Charaktertypen seines Volks mit all ihren Vorzügen und Schwächen schildert, als Philanthrop. Milde und Verständnis bewirken mehr als Strafe und Reglementierung, Entwicklung ist nur aus sich selbst heraus möglich, nicht durch Druck von außen – so lautet seine Devise. Der Roman ist ein Volksbuch, da er in realistisch-urtümlicher und humorvoller Weise die typischen Züge des finnischen Menschen, sein Verhältnis zur Gesellschaft und zur Natur in oftmals derber Anschaulichkeit darstellt.
Wirkung: Wegen seiner realistischen Schilderung mit volkssprachlichen Dialogen wurde das Buch von den Kritikern verworfen, die noch in den Kategorien des romantischen Idealismus dachten. Heute gilt der Roman, ein Vorläufer des Realismus in Finnland, als ein Hauptwerk der finnischen Literatur. Seine Beliebtheit zeigt sich nicht zuletzt in zahlreichen Übersetzungen, Dramatisierungen und Vertonungen. V. R.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Kivi, Aleksis finn. Schriftsteller *10.10.1834 Nurmijärvi (Uusimaa) †31.12.1872 Tuusala (ebd.) Die sieben Brüder, 1870 Aleksis Kivi war der erste große finnische Prosaschriftsteller; der finnischen Sprache verhalf er zu ihrem Durchbruch als Literatursprache. Kivi wuchs als Sohn eines Dorfschneiders in bescheidenen Verhältnissen auf. Nach einer entbehrungsreichen Schulzeit legte er 1857 das Abitur ab und nahm ab 1859 ein Studium in Helsinki auf, das er jedoch nicht abschloss. Als freier Schriftsteller kämpfte er ständig gegen Armut und Krankheit. Obwohl für seine Dramen mit zwei Staatspreisen ausgezeichnet, blieb er zu Lebzeiten unbekannt und in finanzieller Not. Er starb nach einem Nervenzusammenbruch (1870) einsam und in geistiger Umnachtung. Kivi, der heute als bedeutendster finnischer Dichter gilt, schuf in seiner relativ kurzen Lebensspanne zwölf Schauspiele, eine Gedichtsammlung und einen großen Roman. Mit Kullervo (1864) entstand die erste spielbare finnische Tragödie. 1865 wurde Kivi der erste staatliche Literaturpreis Finnlands für seine Komödie Die Heideschuster (1864) verliehen. Sein einziges zu seinen Lebzeiten aufgeführtes Bühnenwerk ist der Einakter Lea (1869), mit dem das finnische Theater seinen Anfang nahm. Mit seinem Hauptwerk Die sieben Brüder bewies sich Kivi als herausragender Stilist und sensibler Schilderer des finnischen Landvolks. Die Lyrik des Autors zeichnet sich durch eine starke Emotion und frische Ursprünglichkeit aus

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Format: Gebundene Ausgabe
Eines steht fest: Kunstbanausen dürfte dieses Buch wohl eher langweilen, als fesseln. Das Meiste, was darin beschrieben wird, sind Alltagsgeschehnisse, wie sie wohl jeder Bauer im 19. Jh. ebenfalls erlebt haben dürfte und einen heutzutage wohl eher weniger interessieren.
Also nichts besonderes? - Weit gefehlt!
Die Charaktere sind an Perfektion grenzend ausgereift, die Dialoge zwischen den Brüdern sind intelligent und tiefsinnig.
Dies lässt die auf den ersten Blick doch recht belanglosen Geschehnisse und die sehr simple Geschichte überraschend interessant wirken.
Die Sprache ist recht leichtfüßig (auf eine intelligente Art und Weise „bauernhaft", könnte man sagen), wenn man bedenkt, wann dieses Buch verfasst wurde bzw. erschienen ist (1870), was einem einen leichten Zugang zur Geschichte gewährt. Doch auch der philosophische Gehalt der Sprache tritt in keinster Weise in den Hintergrund, das Verständliche und das Anspruchsvolle hält sich perfekt die Waage!
Auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn man beobachtet, wie die sehr unterschiedlichen Charaktere aneinanderprallen und man ertappt sich in bereits erwähnten Alltagsbeschreibungen dabei, wie sich die Mundwinkel zu einem breiten Grinsen verziehen, weil man das eine oder andere vielleicht schon einmal selbst erlebt oder mitbekommen hat, so seltsam einem das jetzt vorkommen mag, bedenkt man doch den Ort des Geschehens (ein alter Bauernhof mitten im Wald)...! Doch zugegebenermaßen ist dies auch eine Art Humor, die vielleicht nicht jeder versteht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es macht einfach Freude, dieses Werk zu lesen. Die liebevolle Beschreibung der Landschaft Häme, die pittoreske Darstellung der verschiedenen Figuren (ich denke nur an den Kantor und den Zunder-Matti) und insbesondere die z.T. bierernsten und z.T. herrlich versponnenen Dialoge zwischen den sieben Brüdern, die einander unsagbar lieben und trotzdem regelmäßig in kräftige Keilereien untereinander verwickelt sind, sind phantastisch. Die Übersetzung ist liebevoll, die Ausstattung wie von Manesse gewohnt. Das Buch hat mein Interesse an nordischer Literatur geweckt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich lese gerne klassische Literatur und dieses Buch kann ich für Gleichgesinnte empfehlen.
Die Geschichte über die Brüder ist lustig geschrieben und keineswegs langweilig.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Interessant Buch! Ich lebe in Schriftstellers Heimort Nurmijärvi, Finland. Buch war ein Geschenk zu Uwe und Birgit, unsere Gäste von Hannover, Deutschland.
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Von Ein Kunde am 27. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist erstmal schwer, Zugang zu der gestelzten Ausdrucksweise
zu finden; ich bezweifle das sich jemals ein Normalmensch so
ausgedrückt hat. Naja, unsere Dichter und Schriftsteller haben
es ebenso gemacht in der damaligen Zeit.
Das Buch schildert das Leben im ländlichen Finnland
des 19. Jahrhunderts und ergötzt sich in der Schilderung, wie
die sieben Brüder jedes erdenkliche Tier das ihnen über den Weg
läuft, erschiessen, erstechen, totschlagen, in Fallen verenden lassen, oder sonstwie zu Tode bringen.
Bären, Wölfe, Luchse, Eichhörnchen, Vielfraße, Birkhühner,
alle möglichen Vögel und so weiter.
Auch wenn man jagen muss um zu essen, das bestreite ich nicht,
und jagen tue ich selbst, so ist das Verhalten der Leute in dem Buch nur noch mordlüstern...abstoßend.
So viel wie die sieben Brüder in dem Buch erlegen können
100 Leute nicht essen.
Am Ende werden die vorher (von meinem Empfinden Ihrer Jagdgewohnheiten mal abgesehen) gar nicht so schlimmen Brüder
"geläutert", lernen lesen und finden sich plötzlich als
eifrige Bibelleser wieder, die still und mit beseeltem Blick
in Ihrem alten Testament lesen; alles wird gut...das Buch
endet mit unerträglichem Pathos.
Einige recht spannende Teile (zB. Flucht von der abgebrannten
Kate zurück nach Jukola).
Die "Moral von der Geschicht'", die von vielen Kritikern des
Buches so gelobt wird, geht meiner Meinung nach völlig unter.
Schade, ich hatte mir von dem Buch wesentlich mehr erhofft.
Vom Niedermetzeln ganzer Populationen kann ich jeden
Tag in der Zeitung lesen, und für Pathos haben wir die
Amerikaner und Louis Trenker Filme.
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