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Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. Gebundene Ausgabe – 25. Juli 2011
Dabei geht es auch ganz anders: Ein Ideen-Kunstwerk schaffen und das eigene Unternehmen aus vorhandenen, jedermann zugänglichen Komponenten zusammensetzen. Den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen. Den Horizont im Auge behalten, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen.
Nur ein schöner Traum? Keineswegs. Wer heute erfolgreich gründen will, muss sogar so vorgehen. Günter Faltin zeigt an vielen Beispielen, wie jeder ganz praktisch an eigenen Ideen arbeiten kann, sie wie ein Puzzle kombiniert und daraus etwas Neues schafft - das eigene Unternehmen. Je unkonventioneller man denkt, um so besser!
Buchhaltung und Rechnungswesen? Sollte ein Gründer denen überlassen, die das schnell, zuverlässig und zu niedrigen Preisen erledigen. Versand, Verpackung und Logistik? Auch dafür gibt es Profis.
Günter Faltin lehrt seine Methode seit vielen Jahren - und ist damit sehr erfolgreich: Die von ihm gegründete "Teekampagne" funktioniert nach diesem Modell: Sie hat mehr als 180.000 Kunden, ist das größte Teeversandhaus Deutschlands und der größte Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Eine ganze Reihe weiterer Unternehmen, die im Umfeld des Hochschullehrers entstanden, wenden seine Prinzipien erfolgreich an.
Dieses Buch ist die Chance für Menschen mit Ideen, die engagiert sind, die etwas verbessern wollen.
- Länge
272
Seiten
- Originalsprache
EN
Englisch
- HerausgeberHanser
- Erscheinungstermin
2011
Juli 25
- Abmessungen
13.3 x 2.3 x 21.0
cm
- ISBN-103446415645
- ISBN-13978-3446415645
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Wirtschaft ist zu wichtig, um sie den Großen zu überlassen. Das stammt von Günter Faltin, dem Entrepreneurship-Professor und Teekampagnen-Gründer aus Berlin. In seinem Buch beschreibt er, wie man die Idee von einem Volkskapitalismus umsetzt. Seine These: Ein Unternehmer muss heute nicht mehr alles selbst machen und können, denn von Büro und Buchhaltung bis zum Versand gibt es fast alles als Dienstleistung auf dem Markt. Faltin liefert die Bastelanleitung für virtuelle Unternehmen. Modulares Gründen, das ist Entrepreneurship für jedermann." changeX, Februar 2009
"Sie tragen sich mit dem Gedanken, ein Unternehmen zu gründen? Dann lesen Sie dieses Buch. Danach wissen Sie: Sie haben genug Kapital, um zu gründen. Und Sie können sofort loslegen. [...] Managementbuch.de - Empfehlung für alle, die viele Gedanken im Kopf haben und große Pläne, sich aber bisher nicht getraut haben, den ersten Schritt zu machen. Faltin gibt Ihren Gedanken eine klare Richtung." www.managementbuch.de, Februar 2009
Buchrückseite
Dabei geht es auch ganz anders: Ein Ideen-Kunstwerk schaffen und das eigene Unternehmen aus vorhandenen, jedermann zugänglichen Komponenten zusammensetzen. Den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen. Den Horizont im Auge behalten, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen.
Nur ein schöner Traum? Keineswegs. Wer heute erfolgreich gründen will, muss sogar so vorgehen. Günter Faltin zeigt an vielen Beispielen, wie jeder ganz praktisch an eigenen Ideen arbeiten kann, sie wie ein Puzzle kombiniert und daraus etwas Neues schafft - das eigene Unternehmen. Je unkonventioneller man denkt, um so besser!
Buchhaltung und Rechnungswesen? Sollte ein Gründer denen überlassen, die das schnell, zuverlässig und zu niedrigen Preisen erledigen. Versand, Verpackung und Logistik? Auch dafür gibt es Profis.
Günter Faltin lehrt seine Methode seit vielen Jahren - und ist damit sehr erfolgreich: Die von ihm gegründete "Teekampagne" funktioniert nach diesem Modell: Sie hat mehr als 180.000 Kunden, ist das größte Teeversandhaus Deutschlands und der größte Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Eine ganze Reihe weiterer Unternehmen, die im Umfeld des Hochschullehrers entstanden, wenden seine Prinzipien erfolgreich an.
Dieses Buch ist die Chance für Menschen mit Ideen, die engagiert sind, die etwas verbessern wollen.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Hanser; 1. Edition (25. Juli 2011)
- Sprache : Englisch
- Gebundene Ausgabe : 272 Seiten
- ISBN-10 : 3446415645
- ISBN-13 : 978-3446415645
- Abmessungen : 13.3 x 2.3 x 21 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87,345 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 7,088 in Business & Karriere (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Prof. Dr. Günter Faltin baute den Arbeitsbereich Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin auf. Seit 2013 lehrt er als Gastprofessor an der Universität Chiang Mai.
1985 gründete er die Projektwerkstatt GmbH mit der Idee der "Teekampagne" als Modell für Entrepreneurship. Das Unternehmen wurde zum weltgrößten Importeur von Darjeeling Tee.
Faltin initiierte das Labor für Entrepreneurship und ist Business Angel erfolgreicher Start-Ups, darunter eBuero, RatioDrink und PaperC. Die Price-Babson-Foundation, Boston, verlieh ihm den Award "For Bringing Entrepreneurial Vitality to Academe". 2001 errichtete er die Stiftung Entrepreneurship mit dem Ziel, eine offenere Kultur des Unternehmerischen zu fördern. Für die Teekampagne erhielt er 2009 den Deutschen Gründerpreis. Als "Pionier des Entrepreneurship-Gedankens in Deutschland" zeichnete ihn 2010 der Bundespräsident mit dem Bundesverdienstorden aus.
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Sind Studenten der Betriebswirtschaft die erfolgreichsten Unternehmensgründer? Die Erfahrung zeigt, dass dem nicht so ist. Der Autor dieses Buches lehrt Unternehmensgründung an der Freien Universität Berlin. Um zu beweisen, dass er das, was er lehrt, auch tatsächlich selbst anwenden kann, gründete er ein eigenes Unternehmen, die sogenannte „Teekampagne“, das in kurzer Zeit zum weltweit größten Importeur von Darjeeling Tee wurde. Erfolg hatte er, weil er den Zwischenhandel ausschalten und damit den Tee sehr viel günstiger anbieten konnte als seine Wettbewerber.
Faltin betont in seinem Buch, dass es für die Unternehmensgründung entscheidend darauf ankomme, die richtige Idee zu haben. Traditionelles betriebswirtschaftliches Wissen, so seine These, sei weniger wichtig: Das könne man sich einfach zukaufen. „Es ist die Qualität der Idee, die den Ausschlag gibt.“ (S.14) Man solle Existenzgründer nicht mit der Behauptung verunsichern, sie bräuchten vor allem eine Menge betriebswirtschaftliches Wissen. Die eine Hälfte der Betriebswirtschaftslehre betreffe so banale Dinge, dass man sie auch ohne sie begreife und die andere Hälfte sei so aufwändig, dass sie keinen Nutzen stifte. BWL- und MBA-Studiengänge bereiteten die Studenten eher auf die Arbeit in sehr komplexen Großunternehmen vor als auf eine wirklich unternehmerische Tätigkeit.
Faltins These: Eigentlich kann heute jeder ein erfolgreicher Unternehmer werden, sofern er nur genügend Zeit und Energie darauf verwendet, eine zündende Idee zu entwickeln. „Bedingung ist eben, dass Sie Ihr Vorhaben so lange durchdenken, bis Sie auf eine bessere, möglichst sogar sehr viel bessere Lösung stoßen als die am Markt bereits vorhandene.“ (S.16). Das Erfolgsrezept bestehe in einem „experimentellen Entrepreneurship“: „Sie starten mit einfachen, aber durchdachten, ausgearbeiteten Ideen, die nur relativ geringe finanzielle Mittel erfordern.“ (S.19)
Bei dieser „konzeptionellen Idee“ handle es sich höchstens am Anfang um einen genialen Einfall. Ideen, die zu erfolgreichen Unternehmensgründungen führten, seien weniger spontane Einfälle, sondern eher das Resultat von sehr systematischen Überlegungen (S.30). Erfolgreiche Gründer seien oft Jahre mit einer Idee „schwanger gegangen“, und hätten enorm viel Zeit und Energie in die Gedankenarbeit investiert (S.55). „Es geht also nicht um Einfälle, wie das Wort Idee nahelegt, sondern um das exakte Gegenteil: ein lange, sorgfältig durchgearbeitetes Konzept.“ (S.57)
Faltin kritisiert die traditionelle Betriebswirtschaftlehre ebenso wie die Praxis der Beratung von Existenzgründern, bei welchen sehr einseitig ein bestimmtes betriebswirtschaftliches Wissen im Vordergrund stünden, während die entscheidende Rolle der richtigen konzeptionellen Idee des Gründers nur am Rande gestreift werde und viel zu kurz komme (S.36).
Ein gutes Entrepreneurial Design müsse folgendes leisten:
1. klare Marktvorteile herausarbeiten. Es müsse sich um erhebliche Marktvorteile handeln, die für den Kunden auch sofort und deutlich erkennbar sein sollten (S.42).
2. einen Vorsprung vor Imitatoren sichern.
3. vor wirtschaftlicher oder technischer Veralterung schützen
4. den Finanzierungsaufwand minimieren.
5. das Marketing müsse ein integraler Bestandteil des Designs sein.
Wenn Unternehmensgründern zugerufen werde, sie sollten möglichst risikobereit sein, dann sei dies genau die falsche Botschaft. Unternehmensgründung sei an sich schon ein sehr riskanter Akt, denn nach unterschiedlichen Studien liege die Quote derjenigen, die dabei scheitern, zwischen 30 und 80 Prozent (S.56). Deshalb gehe es auch und gerade darum, Risiken zu minimieren. „Als Gründer müssen Sie so viele Risiken wie möglich vermeiden.“ (S.46) Dabei könne es durchaus von Vorteil sein, wenn jemand als Quereinsteiger in eine Branche einsteigt – denn dann sei er nicht so betriebsblind und offener für unkonventionelle Ideen und Lösungen (S.50, S. 146).
Der Entrepreneur, so Faltin, sei dem Künstler näher als der Manager. Ich stimme dem in gewisser Hinsicht zu, möchte aber hinzufügen: Im Idealfall vereint der Unternehmensgründer die Kreativität und Unkonventionalität des Künstlers mit der Disziplin und Genauigkeit eines Buchhalters. Da beides aber meist nicht in einer Person zusammenkommt, ist es für die Unternehmensgründung oftmals sinnvoll, wenn sich zwei Personen zusammentun, die sich hier wechselseitig ergänzen.
Faltin rät zur Vorsicht: „Solange Sie Zweifel haben, gründen Sie nicht!“ (S.140) Er wisse, dass dieser Rat im Gegensatz zur gängigen Beratung stehe. „Aber meine jahrzehntelange Erfahrung sagt mir etwas anderes. Zu viele gescheiterte Gründungen. Zu viele unausgereifte Ideen. Zu rasches Eingehen von Verpflichtungen, die sich wirtschaftlich nicht abarbeiten lassen.“ (S.141). Faltin hat sicherlich Recht, wenn er vor diesem Hintergrund zur Vorsicht mahnt. Andererseits: Zweifel gehören in der Regel doch dazu, und wenn jemand erst dann ein Unternehmen gründet, wenn er keinerlei Zweifel hat, dann wird er es wohl nie tun. Und, so möchte ich einwenden: Keine Zweifel mehr zu haben, muss kein Zeichen von Klugheit sein, sondern kann auch ein Zeichen von Naivität sein. Schließlich: Oftmals wandelt sich die Anfangsidee nach der Gründung eines Unternehmens durch einen Prozess von Versuch und Irrtum, durch Experimente, die man im Kopf nicht durchführen kann, sondern nur in der Praxis.
Businesspläne, wie sie von Banken oder der staatlichen Förderung verlangt werden, würden in ihrer Bedeutung oftmals unterschätzt, so Faltin. Der Wert eines solchen Planes liege, wenn überhaupt, im Denkprozess, der damit in Gang gesetzt werde (S.155). Sinnlos seien jedoch die Drei-Jahres-Projektionen in solchen Plänen. Untersuchungen bestätigten, dass selbst die Gewinner von Business-Wettbewerben nach fünf Jahren keine überdurchschnittliche Performance im Markt haben.
Zu Recht kritisiert Faltin auch die staatliche Förderpolitik. „Die einschlägigen Behörden glauben zu erkennen, welche industriellen Entwicklungen zukunftsträchtig sind… Unternehmerisch denkende Menschen in unserem Land staunten schon immer darüber, dass ausgerechnet Lebenszeit-Beamte die unternehmerischen Spürnasen der Nation sein sollen.“ (S.214 f.) Bedenke man, welchen bürokratischen Aufwand Fördergelder nach sich ziehen, werde man erkennen, dass der Gründer damit von seiner eigentlichen Aufgabe, ein überzeugendes „Entrepreneurial Design“ zu entwickeln, eher abgelenkt werde (S.224).
In meinem eigenen Buch, „Setze dir größere Ziele!“, habe ich einen Schwerpunkt darauf gelegt, dass erfolgreiche Menschen den Mut haben, anders zu sein als andere und unabhängig zu denken. Meine Analyse sehr erfolgreicher Persönlichkeiten hatte mir gezeigt, dass diese oftmals Nonkonformisten sind, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Schade, dass ich Faltins Buch noch nicht kannte, als ich mein eigenes schrieb. Denn Faltin betont diesen Aspekt ebenfalls sehr stark. „Viele unserer Beispiele zeigen vor allem den unabhängigen Geist von Entrepreneuren – sie sind oder machen sich frei von Konventionen. Das heißt im Umkehrschluss, es verspricht Erfolg, wenn ich alles, was ich vorfinde, zunächst – bis zum Beweis des Gegenteils – als Konvention ansehe.“ (S.145)
Faltins Verdienst ist es vor allem, die zentrale Bedeutung der richtigen „Idee“ für die Unternehmensgründung zu betonen, wobei der Kern dieser Idee natürlich die Befriedigung eines tatsächlichen Bedürfnisses ist und ein klarer Marktvorteil im Vergleich zum Wettbewerb. Sein Buch ist zugleich ein flammendes Plädoyer für mehr Gründer- und Unternehmergeist in unserem Land. Der Leser beneidet die Studenten, die bei einem solchen Professor studieren, der offenbar viel näher an der Lebenswirklichkeit und am Markt ist als viele seiner Kollegen, die eher Freude an mathematischen Formeln als am praktischen Unternehmertum haben. R.Z.
Faltins Buch richtet sich vorrangig an Gründer. Die meisten der dort aufgeführten Ideen sind den Lesern meiner Website vertraut: Ein Unternehmer ist etwas anderes als ein Manager (Faltin nennt den Unternehmer Entrepreneur); ein Selbstständiger unterscheidet sich vom Unternehmer; der Unternehmer hat nur eine kleine Menge wirklich wichtiger Aufgaben auszuführen und alle anderen andere ausführen zu lassen.
Spannend ist die Konsequenz, mit der er seine Konzepte verfolgt. Für ihn hat das Entrepreneurial Design, die unternehmerische Idee die absolute Priorität. Lange vor Kapital und anderen Ressourcen. Er führt viele Beispiele auf, die vor allem aus dem Labor für Entrepreneurship hervorgingen. Diese haben nach meinem Empfinden oft dasselbe Grundkonzept wie die Teekampagne: Man wähle ein Produkt, importiere dieses unter Umgehung des Zwischenhandels selbst und verkaufe es in großen Packungsgrößen. Sieht man sich den Einzelhandel in Deutschland an, so ist dieses Konzept noch oft duplizierbar.
Sehr spannend ist auch die Idee, Unternehmen aus Komponenten aufzubauen. Wo die EKS schon vor 40 Jahren der Kooperation in allen anderen Bereichen als der eigenen Kernkompetenz eine Schlüsselrolle zuwies, geht Faltin noch einen Schritt weiter: Er wirbt dafür, Unternehmen gleich von vornherein aus Komponenten aufzubauen. Es gibt virtuelle Büros, Importeure, Logistiker, Webshops. Das Entrepreneurial Design muss diese vorhandenen Komponenten nur neu zusammen fügen. Wer so vorgeht, muss sich von vornherein nicht mit dem ganzen betriebswirtschaftlichen Aufgaben für Manager aus großen Unternehmen herum schlagen.
Wer aber eine klare Arbeitsmethodik erwartet, wie man das einfach auf sein Unternehmen übertragen kann, wird eher enttäuscht. Da liest man vom Stellen der richtigen Fragen und dem ausdauernden Arbeiten an der Idee. Das ist sicher richtig. Aber außerhalb eines Labors für Entrepreneurship mit einem Experten wie Prof. Faltin nur recht schwer reproduzierbar. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Faltin die Rolle des Unternehmers eher als die des Künstlers sieht. Und genausowenig, wie Pablo Picasso seine Bilder nach den "sieben definierten Schritten zum künstlerischen Erfolg" gemalt hat, kann dies ein Unternehmer auch nicht mit seinem Unternehmen tun.
Insgesamt ist Faltins Buch mit Abstand das Intelligenteste, was deutsche Universitäten für Unternehmer hervor gebracht haben. Vor allem Gründer sollten das Buch auf jeden Fall lesen! Es erspart viele Irrwege.







