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Kundenrezension

Farbe: grau|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vergleichen kann ich die Canon Powershot SX 260 HS vor allem mit zwei anderen Kompaktkameras derselben Kategorie und Klasse: zum einen der Fujifilm FINEPIX F550EXR und zum anderen der Casio Exilim EX-H20G. Alle drei Kameras verfügen über ein GPS-System. Die Fuji mit ihrem 16 Megapixel und die Casio mit 14 Megapixel sogar über eine etwas höhere Auflösung als die Canon PowerShot. Aber man muss wohl nicht mehr erwähnen, nehme ich an, dass 12 Megapixel für einen CMOS-Sensor mehr als ausreichend sind.

Die PowerShot fällt mit ihrem 20-fach optischen Zoom in den oberen Bereich der sogenannten Superzoom-Kameras. (Die Casio hat einen 10-fach optischen Zoom und die Fuji einen 15-fachen.) Das erste, was ich bei einer solchen Kamera mache, nachdem sie ausgepackt und der Akku geladen, sowie die Systemeinstellungen auf einen aktuellen Stand gebracht sind, ist die Deaktivierung des digitalen Zooms. Ein 20-facher optischer Zoom bei 4,5 - 90 mm entspricht beim Kleinbild einer Brennweite von 25 - 500 (!) mm. (Der digitale Zoom arbeitet entweder noch einmal mit einem Faktor von 1,5 oder 2.) Der Maximalzoom (optisch) ist ohne Stativ, bzw. zumindest ohne Abstützen so gut wie nicht zu halten, wenn das Ergebnis scharf sein soll. Hier leistet die PowerShot SX 260 erstaunliches und hebt sich noch einmal von den beiden Konkurrenten ab. Dennoch bleibt die Kamera sehr handlich und ist für die Jackentasche hervorragend geeignet.

Das 3-Zoll-Display mit seinen 460.000 Bildpunkten kann sich ebenfalls sehen lassen und zeigt die aufgenommenen Fotos in brillanter Qualität. Selbstverständlich leistet bei einer Kamera ohne Sucher das Display vor allem auch beim Fotografieren wertvolle Dienste, auch bei Sonneneinstrahlung.

Die Bedienelemente unterscheiden sich nicht von den Vergleichsmodellen: auf der Rückseite ein Funktionsrad mit Automatik- (mit Motiverkennung), Halbautomatik und manuellen Modi, flache, nicht hervorstehende Tasten zur Umschaltung der Displayanzeigen, für den Filmmodus und als Menüzugang, sowie das bekannte Wipprad mit direktem Zugang zu Belichtungsoptionen, Makro- und Blitzfunktionalitäten, sowie zum Selbstauslöser und Bilder löschen. Ansonsten auf dem Gehäuse noch die on-/off-Taste und der Auslöser kombiniert mit dem Zoomrad. Wer nicht alles der Kamera überlassen möchte, hat die wichtigsten Funktionen direkt im Zugriff und muss in aller Regel nicht über das Menü steuern.

Der Blitz fährt (nur) automatisch aus, wenn der eingestellte Modus und die Lichtverhältnisse es verlangen. Da er sich link oben auf der Kamera befindet, muss man beim Halten darauf achten, dass nicht der linke Zeigefinger das Ausfahren ver- oder zumindest behindert. Aber daran gewöhnt man sich schnell und irgendwo müssen bei einer solch kompakten Kamera die Bauteile und Funktionen ja angebracht sein. Das Halten selbst wird durch eine Verstärkung an der Vorderseite für die rechte Hand erleichtert. Insgesamt fühlt sich die Kamera wertig an und ist auch entsprechend verarbeitet. Ein Gesamtgewicht inklusive Akku und Speicherkarte von 230 Gramm lässt die Kamera zu einem möglichen, ständigen Begleiter werden.

Unter den vorhandenen Funktionen möchte ich mich diejenigen beschränken, die bei den Vergleichsmodellen (noch) nicht zur Verfügung standen. Zum einen ist die Kamera mit einem Easy-Automatik-Modus ausgestattet, der so gut wie alle Bedienelemente deaktiviert (bis auf den Zoom) und der Kamera noch mehr überlässt als der bekannte Automatik-Modus und für vollkommen unbedarfte Fotografen gedacht sein dürfte. Interessanter ist beispielsweise ein Fischaugeneffekt, mit dem sich interessante Aufnahmen vor allem von Gebäuden, Plätzen und ähnlichem gestalten lassen. Daneben gibt es den Modus "Diskret", bei dem Blitz und Töne deaktiviert sind und der sich daher vor allem für die Nutzung in Museen (vorausgesetzt, das Fotografieren ist dort überhaupt erlaubt), Konzerten, Kirchen und ähnlichem einsetzen lässt. Man muss ich nicht überlegen, was alles stören könnte, um dann doch etwas zu vergessen, sondern bemüht einfach diesen über das Funktionsrad erreichbaren Modus.

Die Bildqualität ist - unter Berücksichtigung der verbauten Optik - wirklich hervorragend. Hier übertrifft die Canon die Casio und die Fuji in meinen Augen. Egal ob bei Außen- oder Innenaufnahmen, mit oder ohne Blitz, im Makrobereich bis zu wenigen Zentimetern - alle Bilder, keinen handwerklichen Fehler vorausgesetzt, gelingen wirklich gut. (Wie gesagt, bei einem 20-fach optischen Zoom ist ein Abstützen nötig, sonst wird der Fotograf zum schwächsten Glied.) Bildrauschen kann ich bis ISO 400 keines erkennen, Verzerrungen oder Unschärfebereiche ebenso wenig. Auch Videos gelingen bei 1080p als HD-Aufnahmen, mit Stereoton und einem einfachen Zoomeinsatz.

Viele Funktionen kann ich nicht einmal ansprechen ohne den Umfang einer Rezension zu sprengen. Gesichtserkennung inklusive Gesichts-ID, ein Filmtagebuch, kreative Bildeffekte und -filter, Reihenaufnahmen, das Bearbeiten von Fotos oder Filmen seien hier nur genannt. Es gibt wenig, was diese Kamera nach heutigem Stand nicht kann.

Dass der Akku (NB-6L) und das dazugehörige Ladegerät wieder einmal einzigartig sind bei meinen Kameras ist ärgerlich, aber mittlerweile eher die Regel. Die Akkulaufzeit ist ausreichend, über einen Abend bin ich mit einem Akku und regelmäßig eingesetztem Blitz bisher immer gekommen. Die angegebenen 260 Fotos mit einer Akkuladung erscheinen mir sehr realistisch zu sein.

Summa summarum ein Highlight unter den Kompaktkameras, deren gesamter Leistungsumfang und die Qualität der gemachten Bilder nur einer 5-Sterne-Bewertung führen können. Wer nicht zum ersten Mal eine digitale Kamera in der Hand hält, wird intuitiv zurechtkommen. Ein Blick ins Handbuch (als PDF mitgeliefert) schadet dennoch nicht, will man nicht die ein oder andere Funktion übersehen.
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