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Kundenrezension

HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 21. Februar 2007
Unter London existiert eine Parallelwelt mythischer Gestalten: Am Earl's Court residiert ein echter Earl, der Engel Islington ist eben dort in einer geheimnisvollen Kammer gefangen, die Grauen Brüder unterziehen am Grey Friars Durchreisende ihren geheimnisvollen Prüfungen, verführerische Vampir-Ladies lauern in dunklen Gängen, und durch die ganze Szenerie streichen die gewaltbereiten, sadistischen Killer Valdemar und Croup. In diese bizarre Welt gerät ein Mensch unserer Zeit wie einst Alice ins Wunderland und das, weil er einem verletztem Mädchen helfen wollte. Ihn begleitet immer wieder eine kampflustige Verbündete und ein distinguierter Herr im Mantel - Hunter und der Marquis von Carabas.

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor? Eventuell ja, wenn Sie von Marzis "Lycidas" gehört oder das Buch gelesen haben.
Aber: dies hier ist das Original. Und ungleich besser.

Das Mädchen Door besitzt die Fähigkeit (ist sie gar ein "Trickster"...? Kommt Ihnen das auch bekannt vor?) Türen zu öffnen ohne Schlüssel, ja sogar Türen zu schaffen, wenn man einen Weg braucht. Auf eben diese Fähigkeit ist jemand ganz versessen und dieser jemand hetzt Door und ihrem neuen Freund Richard aus "Normal-London" Valdemar und Croup auf den Hals. Eine wilde Reise, nicht nur durch die Nacht, sondern durch die fantastische Welt des "London below" beginnt.

Neil Gaiman schuf diese Welt ebenfalls durch eine Inspiration, doch er schuf sie mit einer Vollendung und einem Ideenreichtum, das nicht aus Versatzstücken anderer Bücher und Geschichten besteht. Vergleichbar mit Lewis Carroll nimmt Gaiman Fantasien des kollektiven Bewusstseins und setzt sie in Figuren und Orte um, das aber auf eine ebenso skurril, märchenhafte und humorvolle Art wie einst das Wunderland.
So ist es Hunters größtes Ziel, die Bestie einer jeden Stadt zu erlegen: in New York überwältigte sie den großen Alligator (Bezug: die "Urban Legend", dass in New Yorks Abwasserkanälen Alligatoren leben würden), in Berlin erschlug sie natürlich den Bär. Jetzt will sie "The Great Beast of London" bezwingen - eine Umschreibung der Stadt selbst.
Der Marquis of Carabas trägt sein Leben sicherheitshalber in einer Schachtel herum - man weiß ja nie. Und Richard erfährt durch die Grey Friars, dass Aufgeben manchmal siegen sein kann.
Ein fantastisches (in jedem Wortsinn) Kult-Werk, das in Deutschland leider weitaus weniger bekannt wurde als im englischsprachigen Raum, wo auch der Autor Kult-Status besitzt.
Tip: Originale sind meist besser als die Trittbrettfahrer.
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