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Kundenrezension

am 14. Dezember 2010
Ich finde das Lehrbuch von Eid/Gollwitzer/Schmitt auf der ganzen Linie überzeugend. Um es kurz zu machen: Wer eine Statistikvorlesung in seinem Studium besucht (damit sind nicht nur Psychologiestudenten gemeint), sollte nicht lange zögern und sich dieses Buch kaufen.

Nachfolgend möchte ich an dieser Stelle auf Anmerkungen anderer Rezensenten eingehen, die den einen oder anderen kritischen Einwand geäußert haben:

Im Gegensatz zum Klassiker "Statistik" von Bortz sind in diesem Buch auch die Methoden der Datengewinnung berücksichtigt, die den Einsatz jedes statistischen Auswertungsverfahrens präjudizieren (nicht umsonst hat Bortz - gemeinsam mit Döring - noch das Lehrbuch "Forschungsmethoden und Evaluation" vorgelegt).

Zudem kann den Autoren in meinen Augen gar nicht hoch genug angerechnet werden, dass sie im Rahmen von Kapitel 8 tatsächlich auf die "Grundlagen der Inferenzstatistik" eingehen und explizit in zwei Teilkapiteln auf die Pioniere der Inferenzstatistik (Fisher, Neyman & Pearson) verweisen - Gerd Gigerenzer, der seit Jahren in seinen Schriften eindringlich appelliert, sich dieser Grundlagen bewusst zu werden, wird seine helle Freude haben beim Lesen dieser Teilkapitel. Eine besondere Stärke des Buchs ist die konsequente Bezugnahme auf Konfidenzintervalle, deren Konzept auf Anhieb sehr viel leichter zu verstehen ist für Studenten als das p-Wert-Konzept.

Ich selbst bin zum Teil "Bortz-sozialisiert" und nutze das Buch bis heute zum Nachschlagen. Man muss jedoch meines Erachtens anerkennen, dass Eid/Gollwitzer/Schmitt mit ihrem Lehrbuch auf der Höhe der Zeit sind (da Jörgen Bortz viel zu früh verstorben ist, darf man nicht unfair sein und dem Bortz-Lehrbuch mangelnde Aktualität vorwerfen). Gerade die Mehrebenenanalyse (Kapitel 19) oder Modelle mit latenten Variablen (Kapitel 22-25) werden in vielen Studienfächern immer wichtiger und Eid/Gollwitzer/Schmitt bieten hier einen sehr gute Einstieg in diese speziellen Methoden.

Der Vorwurf, dass das Lehrbuch zu wenig Bezug zu modernen Auswertungsprogrammen aufweist (wie z.B. Mplus) erscheint mir unfair. Niemand wird umhin können, bei der Benutzung von Software einen entsprechenden Software-Userguide zu konsultieren: Ein Lehrbuch kann die Funktion eines User-Guides nun einmal nicht ersetzen.

Die Autoren haben sich dafür entschieden, Online-Materialien (Datensätze) für die open source software R bereitzustellen, die im Gegensatz zu SPSS o.ä. jedem Student kostenlos zum download zur Verfügung steht. Da R meines Erachtens im Lehr- und Forschungsalltag SPSS mittelfristig ablösen wird, scheint mir die Entscheidung der Autoren für R nur konsequent zu sein. Letztlich folgen die Autoren - unbewusst oder bewusst - dem Beispiel des Statistik-Klassikers von Lothar Sachs "Angewandte Statistik", dessen Buch seit der 12. Auflage den Zusatztitel "Methodensammlung mit R" trägt.
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