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Kundenrezension

am 21. Januar 2006
Ist das nicht erstaunlich, dass in unserer Zeit wo Aliens im Computer generiert werden, so echt, als lebten sie wirklich, wo nervenzerreißende Weltraumschlachten inszeniert werden, die jeden echten Außerirdischen vor Neid erblassen lassen, wo Laserschwerter und Strahlenpistolen, X-Wing-Fighter und Stargates unsere Fantasie beflügeln, dass wir in dieser Zeit immer noch einen verklärten Blick bekommen, wenn wir an das Raumschiff ORION zurückdenken?

Ich vermag kaum zu erklären woran das liegt, denn die Tricktechnik, das Raumschiffmodell oder die gar Action- und Kampfszenen wirken nach heutigen Maßstäben geradezu lächerlich. Und doch ist die Orion – ebenso wie ihre amerikanische Schwester die Enterprise - ein Kult geworden.
Zeitgleich mit Star Treck wurde die Raumpatrouille damals in Deutschland produziert und zweifellos ist die Botschaft des Films bezeichnend für die damalige Zeit des kalten Krieges:
Es gibt keine Staaten mehr, es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum, die wirkliche Bedrohung kommt nicht aus dem Ostblock, sondern von Außerirdischen und die wahren Helden sind freche Draufgänger und Playboys wie Major Cliff Alister Mac Lane (Dietmar Schönherr – in seiner besten Rolle). Wie bei der Enterprise gibt es auch bei der Raumpatrouille Russen und Frauen in Führungspositionen. Zum Beispiel Tamara Jagellovsk die taffe Frau vom Galaktischen Sicherheitsdienst oder General van Dyke, und obwohl der Film trotzdem noch ganz schön sexistisch ist, war die Rolle dieser Frau damals ein riesengroßes Ausrufungszeichen an alle Feministinnen.
Die Serie mag heute zwar schlicht erscheinen. Sie war in schwarz weiß gedreht und das nicht nur in den Farben sondern auch in der Handlung, und denken wir an das herrliche Bügeleisen auf der Konsole oder dem Duschkopf. Aber doch war der Film, gemessen am damaligen Standard ein tricktechnisches Kunstwerk und konnte sich durchaus mit der amerikanischen Schwester messen.
Und was für ein Intro, wenn die Orion aus dem Meer auftauchte und dazu die Musik! Supergroovy, und besser als die von Star Treck! Heute noch habe ich die Melodie im Ohr, wenn ich nur an Raumschiff Orion denke.
Und all das zusammen ist den Fans von damals als Meisterleistung unvergesslich geblieben. Und es war auch eine Meisterleistung wenn man bedenkt wann und von wem der Film gemacht wurde.

Die Raumpatrouille ist für die junge „Star-Wars-Generation“ sicher zu abgefahren und altmodisch, aber für Kenner und Liebhaber und Orion-freaks sind diese kultigen DVDs eine absolute Pflichtkür zumal sie wirklich zu einem humanen Preis angeboten werden.
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