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Customer Review

on June 18, 2012
Nachdem sechs Bände des Epos verschlungen worden sind und begeistert haben, geht man eigentlich nicht davon aus, dass sich daran etwas ändern könnte. Um so schwerer wiegt die Enttäuschung nach diesem siebenten Band. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen richtig wütend geworden bin über den extremen Abfall an Spannung und Spaß. Jetzt, da ich wusste, was auf mich zukommt, habe ich den Band unvoreingenommen zu lesen versucht und fand ihn gar nicht so schlecht wie damals. Allerdings ist "gar nicht so schlecht" auch kein gutes Urteil über den Band einer Reihe, die ich bis dahin für das beste Fantasy-Epos überhaupt gehalten habe.
Zunächst einmal ist da die Entscheidung, fast alle jener Figuren, die dem Leser am meisten ans Herz gewachsen sind, nicht mehr vorkommen zu lassen. Jon Snow, Daenerys, Tyrion und Bran Stark - alle abgetaucht, Wiedersehen später im Band 9. Das ist für jemanden, der das Buch jetzt liest, wohl zu verkraften. Als ich es 2005 gelesen habe, fand ich es extrem enttäuschend, und ich hätte es noch schlimmer gefunden, wenn man mir gesagt hätte, dass ich weitere sieben Jahre warten müsste, bis es mit den Lieblingscharakteren weitergeht. Stattdessen lesen wir über Cersei, Jaime und Brienne. Alles gute Figuren, keine Frage, aber Nebenfiguren, zu denen man gerne mal ein Kapitel zwischendurch liest, aber nicht ein ganzes Buch mit ihnen. Dass Martins Lektoren es nicht geschafft haben, den Autor von dieser absoluten Schnapsidee abzubringen, einen kompletten Band (im deutschen zwei Bände) den Randfiguren zu widmen, ist mir unbegreiflich.
Und dann gibt es weitere Handlungsstränge, die auf den Iron Islands oder in Dorne spielen. In diesen Kapiteln werden jeweils zwanzig bis fünfzig weitere unbekannte Figuren kurz vorgestellt, und es passiert sehr, sehr wenig. Vor allem die Dorne-Kapitel habe ich sogar ein wenig quergelesen. So tragen diese Kapitel sogar dazu bei, dass man sich wieder über das nächste Jaime- oder Brienne-Kapitel freut.
Es passiert überhaupt die ganze Zeit sehr wenig. Die Handbremse ist angezogen. War Band 6 noch voller Höhepunkte, ist Band 7 so handlungsarm, dass mir kaum etwas einfällt, was man hervorheben könnte.
Was ist gut? Es gibt immerhin Arya- und Sansa-Kapitel, wenn auch nur wenige. Und am Stil lässt sich ebenso wie an der Charakterisierung der Figuren nichts aussetzen. Der Stil liest sich sehr schön, lässt sich oft deutlich mehr Zeit als noch in Band 6 für Details und Kleinigkeiten. Aber jetzt ist dieser siebte Band (ebenso wie der achte) für mich einfach etwas, was ich hinter mich bringen will, um den lang ersehnten neunten Band beginnen zu können.
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