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Kundenrezension

am 17. August 2003
Nevermore sind vielleicht die verlässlichste Band überhaupt, wenn es darum geht, enorm hohe Qualität über mehrere Jahre zu halten. Die ersten beiden Alben waren schon Top, Nr. 3 bestach durch ein tolles Konzept und "Dead Heart in a Dead World" war dann der Überhammer schlechthin und ist meiner Meinung nach eins der besten Metal-Alben aller Zeiten. Zu keiner Sekunde habe ich jedoch daran gezweifelt, dass "Enemies of Reality" das vorgebene Niveau nicht halten kann - und ich sollte Recht behalten.
"Enemies of Reality" ist für mich heißer Favorit auf den Titel "Album des Jahres" - und das obwohl die Klasse des Vorgängers nicht ganz erreicht wird. Das liegt allerdings nicht an der Musik, sondern an der geringen Spielzeit (40 Minuten?!?) und am wahrlich nicht perfekten Sound. Zwar gewöhnt man sich mit der Zeit daran, aber nach "Dead Heart in a Dead World" hätte ich mir schon was ebenbürtiges erwartet. Nun aber zu den Songs:
Der Opener=Titeltrack entpuppt sich als ziemlich eingängig (ich erinnere mich mit Grauen an Narcosynthesis zurück, das mir erst nach dem 15. bis 20. Mal hören wirklich gefallen hat) und besticht durch wunderbaren Mitsingrefrain (!). "Ambivalent" ist da schon ein gänzlich anderes Kaliber und ist derart vertrackt, dass man wirklich lange braucht um den Song ins Herz zu schließen. "Never Purify" geht ebenfalls tierisch ab und ist derzeit auch mein Lieblingssong auf der Scheibe. Dieser Track besticht durch ungewöhnlichen Aufbau und sogar für Nevermore-Verhältnisse geniale Lyrics.
Mit "Tomorrow Turned into Yesterday" folgt dann eine wahrlich berührende, und auch gänzlich unkitschige (Halb-)Ballade bevor mit "I, Voyager" ein weiteres Highlight folgt. Ein "großer" Chorus und enorm abwechslungsreiches Spiel aller Musiker sind ein weitere Beleg für die enorme Kreativität der vier Herren. Weiter gehts mit "Create the Infinite", das durch extrem kontroverse Lyrics (Gott wurde glaube ich noch nie in einem Song kritisiert *g*) besticht und dem ruhigeren "Who Decides", das mit der vielleicht besten Textzeile des Albums aufwarten kann ("Heroes and rapists they all have nice faces, but who decides, who divides?"). Mit "Noumenon" gibts dann experimentelles (den Song - und eigentlich das ganze Album ;) - solltet ihr unbedingt mal unter Kopfhörern hören!!) bevor zum Abschluss mit "Seed Awakening" eine pure Thrash-Granate ertönt.
Nevermore haben wieder einmal ein kompaktes Qualitätswerk abgeliefert, dass wie immer durch geniale Lyrics (für mich die Besten der Branche), tollen Gesang (Warrel is the King :)), wahnsinnige Gitarrenläufe (hoffentlich rückt Jeff Loomis mit diesem Album endlich ins Rampenlich) und eine extrem pumpende Rhythmussektion besticht. "Dead Heart ..." war einen Tick besser, die 5 Sterne für "Enemies" sind aber trotzdem verdient. KAUFEN!
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