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Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt gute HD-Umsetzung!, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation/Season 3 [Blu-ray] (Blu-ray)
Staffel 1 beeindruckte mich vor etwas mehr als einem Jahr mit seinem Qualitäts-Quantensprung zwischen DVD und BluRay, litt aber unter einigen Fehlern im an sich erstklassigen 7.1 O-Ton sowie an nicht eingefügten Effekten, welches letztlich zu einer ärgerlichen Umtausch-Aktion führte.
Staffel 2 hatte keine Ton-Probleme und bessere Menüs, aber das Bild hat einen deutlichen Rückschritt gegenüber der ersten Staffel gemacht, teils auf Grund des damals gewählten Filmmaterials, teils auf Grund der schlechteren Arbeit des Remastering-Teams HTV und wegen der mangelnden Qualitätskontrolle seitens CBS.
Beide Staffeln waren inhaltlich manchmal wegweisend ("Measure of a man"), manchmal grausam schlecht ("Justice", "Up the long ladder"). Insgesamt gab es also 2 an sich tolle Produkte mit viel neuem und interessantem Bonusmaterial, die aber unbestreitbar ihre Probleme hatten.

Genau wie damals beim Dreh der Serie hat man aber nun mit Staffel 3 wirklich zum ersten Mal durch und durch erstklassige Arbeit abgeliefert!

Inhaltlich wurde die Serie mit Staffel 3 deutlich besser. Als Beispiel möchte ich hier die Folgen "The Offspring" und "Who Watches The Watchers?" erwähnen, die wirklich auf halbwegs glaubhafte und, im ersten Fall, wirklich rührende und zugleich humorvolle Art und Weise neue Möglichkeiten erforschen, also im Kern von Science-Fiction liegen. Hier wurde das "One hour morality play" zelebriert, wobei Patrick Stewart mit seinen Erfahrungen mit Shakespeare Stücken der ideale Schauspieler war. Und Humor gibt es auch in der Folge "Hollow Pursuits", welche vom "Doppelleben" des Reginald Barclays, gespielt von Dwight Schultz und natürlich berühmt durch seinen "H.M Murdock" aus "A-Team", handelt. Die Holodeck-Varianten von Picard, Data, Troi und nicht zuletzt Riker sind einfach urkomisch! Über die Cliffhanger-Folge "Best Of Both Worlds" brauche ich wohl nichts mehr schreiben. Spannend und visuell ansprechend. Kommt gut im Double-Feature mit StarTrek 8!
Insgesamt gibt es nur wenige wirklich schlechte Folgen ("Allegiance" hat mir nicht gefallen)!

Das Bild ist wahnsinnig gut! Ignoriert man einfach mal die Kritiker, die immer noch nicht verstanden haben, dass eine Breitbild-Umsetzung zu teuer und zu aufwändig (und vielleicht nicht mal möglich) ist, und eine künstliche Streckung auf 16:9 mit so gut wie jedem BluRay-Fernseher-Setup möglich ist, dann bekommt man hier ein scharfes Bild mit gut funktionierender Kompression und sehr frischen und glänzenden Farben, dass zudem noch deutlich homogener vom Rauschen bzw. Filmkorn daherkommt, als es noch in Staffel 1 und insbesondere in Staffel 2 der Fall war. Dabei fällt dann immer wieder der Produktionswert, der damals in die Serie gesteckt wurde, auf. Michael Westmores Make-up Arbeit z.B. wurde nicht umsonst schon mal mit dem Oscar (Die Maske) belohnt, und die Effekt-Arbeit kann sich dank der damaligen Modell-Technik kombiniert mit heutiger Digitaltechnik wirklich sehen lassen. Der Unterschied zwischen Season 2 und 3 ist teilweise wie Tag und Nacht, und das geradezu wörtlich. Hatte der Borg-Cube in "Q-Who?" in Staffel 2 noch einen sehr flachen Look mit recht langweiligem, recht hellem, lighting pass, so bekommt er in "Best Of Both Worlds" viel mehr Tiefe und deutlich interessantere und detailliertere Beleuchtung. Das hat insbesondere mit den unterschiedlichen Philosophien der damaligen Effekt-Leute Dan Curry ("Q-Who?") und Robert Legato ("Best Of Both Worlds") zu tun, wobei ersterer auch mit HTV am Remastering gearbeitet hat. Hätte man Legato rangelassen, hätte man schon für Season 2 die Chance genutzt, den Borg-Cube im Remastering mehr an die Variante aus "Best Of Both Worlds" anzupassen. Besonderes bildtechnisches Highlight ist die Folge "Yesterday's Enterprise". Die alte Enterprise "C" sieht unglaublich gut aus, und die kontrastreichere und insgesamt dunklere Set-Beleuchtung kommt im neuen farbkorrigierten HD-Bild einfach genial rüber.
Insgesamt kommt das Bild vielleicht nicht an neue Hochglanzproduktionen aus den letzten 3 bis 4 Jahren heran, aber Serien von 200x, insbesondere Star Trek Enterprise und dessen Blu-Ray-Veröffentlichung, werden locker in die Tasche gesteckt, und das trotz des Bildformates. So muss das sein!

Zum neuen HD 7.1 Ton wurde schon viel bei Staffel 1 und 2 geschrieben, was man eigentlich so stehen lassen kann. Selbst wenn man keine Surround-Anlage besitzt, lohnt es sich, diese Tonspur zu wählen. Sie ist zwar vom Grundniveau etwas leiser, aber deutlich klarer und dynamischer. Die Serie klingt viel frischer, insbesondere im Vergleich zum muffigen deutschen Ton. Zwar waren die Synchronsprecher damals insgesamt gut, aber es lohnt sich hier wirklich für jeden, der des Englischen mächtig ist, sich die Serie im O-Ton anzuschauen.

Abgerundet wird das Set durch das alte und neue Bonusmaterial. Leider gibt es auch in Season 3 wieder viel Redundanz zwischen Dokumentation und Audio-Kommentaren. Der Fokus liegt dabei, angesichts der damaligen Lage, verständlicherweise klar auf der Screenwriter-Fraktion Ira Steve Behr, Ron Moore und nicht zuletzt dem damals neuen Chef Michael Piller. Sind die Audiokommentare recht interessant, so wird leider vieles von dem, was die Autoren in diesen Kommentaren zum Besten geben, in dem Feature "In the writer's room" wiederholt. So ist mein persönliches Highlight bei den Audiokommentaren der von David Carson zu "Yesterday's Enterprise", obwohl der bereits 2008 auf DVD erschien. Insgesamt sind die Audiokommentare und die neuen HD-Features trotzdem ein interessanter Mehrwert für Trekkies, die man nicht verpassen sollte. Und es macht auch einfach Spaß, mit anzusehen, wie sich die Screenwriter in dem bereits angesprochenen "In the writer's room"-Feature humorvoll über ihre alte Arbeit austauschen. Rührend ist das Tribute-Feature für den 2005 verstorbenen Michael Piller, welches auch vielsagend in Hinblick auf den Vergleich mit dem neuen "JJ-Abrams-Trek" ist.
Einziger klarer Kritikpunkt: Die damaligen CG-Tests, die man im Zuge des Remasterings gefunden hat, gibt es nur als Best-Buy exclusive SD-Feature! Die Absicht dieser Politik ist klar, aber es ist einfach eine Schande, solche Aufnahmen dem Großteil der Welt nicht zur Verfügung zu stellen und denen, die Zugang haben, nur eine halbgare SD-Variante aufzutischen! Man kann nur hoffen, dass dieses Feature irgendwann noch in HD auf BluRay kommt.

Fazit: Wer hier als Trekkie mit der Möglichkeit, BluRays zu schauen, nicht zugreift, ist selbst schuld. Die HD-Umsetzung stellt im Bereich der Serien-Remasters zurzeit die absolute Referenz dar, an der sich viele zukünftige Umsetzungen alter Serien messen müssen. Über den Preis kann man natürlich diskutieren, gerade im Vergleich zu dem, was man in den USA oder in Italien für das Set bezahlen muss, aber mir ist die Box jeden Cent der 55 Euro, die ich hier bei Amazon bezahlt habe, wert. Absolute Kaufempfehlung!!!
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