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Kundenrezension

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Precious Things...?, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unrepentant Geraldines (Audio CD)
Da ist es nun also, dass vierzehnte Studioalbum von Tori Amos mit dem Titel *Unrepentant Geraldines*. Es ist ein unaufgeregtes, folkiges Album geworden. Zunächst aber möchte ich meiner Verwunderung Ausdruck verleihen, die sich immer dann ausbreitet, wenn in Musikbewertungen Tori Amos als *Pastorentochter* bezeichnet wird. Nach der langen Zeit, in der sich Tori Amos im Showbusiness bewegt, sollten solche irrelevanten Bezeichnungen keine Verwendung mehr finden. Sie sollte vielmehr an ihrem musikalischen Schaffen gemessen und nicht durch die Berufsbezeichnung ihres Vater deklassiert werden.

Nicht weniger verwundert war ich als ich samstags (24.05.2014) in der Tageszeitung eine kurze, euphorische Kritik über *Unrepentant Geraldines* las, in der doch glatt behauptet wurde das Tori sich mit einem Meisterwerk zurückmelden würde, nachdem sie jahrelang *fast weg gewesen sei*. Eine Aussage die mich gleich doppelt überraschte, denn weder halte ich *Unrepentant Geraldines* für ein Meisterwerk, noch kann ich nachvollziehen das sie *weg gewesen* wäre, wenn man Alben wie *American Doll Posse* und *Abnormally Abstracted To Sin* und *Night Of Hunters* heranzieht.

*Unrepentant Geraldines* bringt es auf 14 Songs und das ist nicht weniger als ich es von einem neuen Tori-Amos-Album erwarte. Es überzeugt optisch mit der Strahlkraft einer positiven Artwork-Gestaltung (das war nicht immer so!). Musikalisch klingt es sehr unaufgeregt (das war auch nicht immer so!). ABER über weite Strecken drängt sich mir die Frage auf, wo bei dieser minimalistischen Instrumentierung denn eigentlich die Musik geblieben ist und wann diese rührselige Atmosphäre endlich ihr Ende nimmt?

Die Album-Highlights werden nämlich komplett von langatmiger Gefühlsduseligkeit erstickt und kommen nicht zur vollen Entfaltung. Die emotionale Tiefe früherer Werke kann ich nicht erkennen, alle Leidenschaften scheinen sich auf den letzten beiden Exkursen in den Klassikbereich verlaufen zu haben. Für Topsongs halte ich *America*, *16 Shades Of Blue*, *Wild Way*, *Selkie*, *Unrepentant Geraldines* und mit Abstrichen *Weatherman*. Der Rest zerfasert mehr oder weniger flockig, aber auch völlig rückstandsfrei in den Gehörgängen. Ein Urteil das vielleicht hart erscheinen mag, aber meinem Höreindruck entspricht.

FAZIT: unaufgeregt, aber leider ein bischen zu leidenschaftslos...
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.06.2014, 13:51:16 GMT+2
Kaybo meint:
Lustig, dass selbst die kritischen Rezensionen immer andere Lieblingstitel haben und auch die Begründungen für die schlechtere Bewertung sich teilweise widersprechen. Das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen für ein Album.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.06.2014, 14:30:30 GMT+2
... interessanter Denkansatz, aber dann müsste es im Umkehrschluß ein ganz schlechtes Zeichen für ein Album sein, wenn positive Bewertungen immer andere Liebslingstitel haben und sich teilweise widersprechen, oder?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.06.2014, 22:01:45 GMT+2
Kaybo meint:
Nein, das wäre auch ein gutes Zeichen. Dann können die Lieder doch nicht so schlecht sein. Wenn alle die gleichen 3 Lieblingslieder hätten, dann sagt das ja noch nichts über den Rest der CD.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2014, 09:45:19 GMT+2
Nein, es zeigt eigentlich nur das Musik individuell wahrgenommen wird und jeder seine subjektive Sichtweise der Dinge hat - was letztendlich auch gut ist...
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