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Kundenrezension

am 26. Oktober 2009
Der Titel dieser Rezension gilt sowohl für den vorliegenden Band als auch für den neuen Autor Eoin Colfer. Als auf den britischen Inseln bekannt wurde, dass die Anhalter-Reihe mit einem neuen Autor fortgesetzt werden sollte, tobte der puristische Fanmob. Eoin Colfer sah sich die einschlägigen Websites schon nach kurzer Zeit nicht mehr an und verbat es seinen Freunden, ihm darüber zu berichten. Nach der Lektüre von "Und übrigends noch was ..." ist klar: Die ganzen Schmähungen hat der Mann überhaupt nicht verdient.

Colfer ist definitiv ein cooler Frood (sein Name ist ja auch schon fast ein Akronym dafür). Geeigneter wäre als Autor allenfalls noch Terry Pratchett gewesen, aber der hat schon genug damit zu tun, die Scheibenwelt am drehen zu halten. Eoin Colfer hat die ebenfalls sehr gute Artemis-Fowl-Reihe geschrieben. Und nun zeigt sich, dass er auch Reiseführer für Kosmsos-Trips verfassen kann.

Es gibt überraschende Wendungen (durchaus auch solche a la Philip K. Dick), eine hinreichend plausible Rettung vor der erneuten Vernichtung der Erde und wieder jede Menge komische Reaktionen von Ford, Trillian, Arthur und Co. (Übrigens: Im Grunde sind das alle Leute, die buchstäblich ums Verrecken nicht erwachsen werden wollen und sich zur Vermeidung der nächsten Reifephase von einer Misere in die nächste begeben. Dass sie immer wieder mit mehr weitgehend heiler Haut davonkommen, ist ein wesentliches Moment für den großen Reiz, den die Anhalter-Reihe ausmacht.) Besonders schön ist auch der Umstand, dass Colfer immer wieder auf frühere Ideen und Konzepte der Reihe verweist, z.B. auf gefräßige Plapperkäfer, den Philosophen Oolom Coluphid, die berühmte dreibrüstige Hure Eccentrica Gollumbits (Gerüchten zufolge der Grund für Beeblebrox dritte Hand) usw. usf. Und viele Dinge bzw. Leute kommen wieder vor und spielen eine wichtige Rolle: Babelfische, Vogonen, Wowbagger (der Typ, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle denkenden bzw. fühlenden Wesen in der Galaxis zu beschimpfen) etc. In dieser Hinsicht ist Colfer besser als Douglas Adams, der sich eher ständig Neues ausdachte als auf Bewährtes zurückzugreifen. Durch Colfers vorgehen wird die Story dagegen viel runder und in sich geschlossener.

Was will man mehr? Auf einer Froodiness-Skala von eins bis zehn würde ich dem vorliegenden Band eine 8,5 geben. Und da Froodiness ein sehr anspruchsvolles Konzept ;-) ist, sind das allemal fünf Amazon-Sterne. Damit ist er übrigens definitiv besser als die Anhalter-Bände 3 und 5. Allein schon der Umstand, dass die Reihe jetzt nicht mehr mit dem düsteren fünften Band endet, ist Gold wert.
Uneingeschränkte Leseempfehlung!
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