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Kundenrezension

am 8. April 2006
Sergej Lukianenko gelang mit dem Auftakt zu seiner Wächter-Trilogie der ganz große Wurf. Durch eine groß angelegte Werbekampagne für den Kinofilm verkaufte sich das Buch "Wächter der Nacht" fantastisch, wochenlang stand es in den Bestsellerlisten ganz oben, und das muss einmal gesagt werden: völlig zurecht!
In der Wächtertrilogie lernen wir die Welt des Zwielichts kennen, in der sich die so genannten Anderen bewegen können, die in einem wackeligen Waffenstillstand zwischen den Lichten und den Dunklen leben. In "Wächter des Tages" können wir endlich einen genaueren Blick hinter die Kulissen der Tagwache werfen, wir lernen zunächst die Hexe Alissa kennen, die bei einem gefährlichen Kampf all ihre magischen Fähigkeiten eingebüßt hat und anschließend in ein Erholungsheim geschickt wird, um sich dort zu regenerieren. Dort beginnt sie eine Affäre mit dem gutaussehenden Igor. Als sie allerdings ihre magischen Fähigkeiten zurückerlangt hat, muss Alissa erkennen, dass es sich bei Igor um einen Lichten handelt, der sie nun zu einem tödlichen Duell herausfordert.
Doch dies ist nur die erste Geschichte im zweiten Band der Wächter-Trilogie. In der zweiten Geschichte treffen wir auf Witali, der sein Gedächtnis verloren hat und nun erkennen muss, dass er ein mächtiger Dunkler ist, der sogar Geser und Swetlana gefährlich werden kann. Am Ende dieser Geschichte kommt es zu einem Showdown, der das Kräftegleichgewicht zwischen Licht und Dunkel wieder herstellt und auf Seiten der einen Wache zu herben Verlusten führt.
In "Wächter des Tages" klären sich endlich einige Fragen aus dem ersten Band auf, Lukiananko lässt uns erstmals einige Zusammenhänge verstehen, allerdings macht er auch wieder sehr deutlich, dass wir nicht annähernd verstanden haben, was in der Welt der Anderen wirklich vor sich geht. Lukianenkos Welt ist vielschichtig und schwer durchschaubar, wir bekommen zwar einige Informationshäppchen zugeworfen, doch kann jeder Leser bereits ahnen, dass wir damit nur an der Oberfläche kratzen durften. Für den abschließenden Band "Wächter des Zwielichts" hat Sergej Lukianenko mit diesem Mittelband eine hervorragende Grundlage geschaffen.
Das Kräftegleichgewicht ist labiler denn je und der große Kampf zwischen Licht und Dunkel steht bevor, dennoch wissen wir immer noch nicht genau, was die beiden Chefs der Wachen eigentlich bezwecken wollen, sie intrigieren stets gegeneinander und opfern dabei sogar ihre eigenen Wächter. So hat es den Eindruck, dass die Wächter nur Figuren in einem düsteren Schachspiel zweier machtbesessener Magier sind. Doch lassen wir uns überraschen, wie Lukianenko diesen Konflikt aufklären wird.
"Wächter des Tages" kämpft zwar mit den üblichen Schwierigkeiten eines Mittelbands, da sowohl Anfang wie auch Ende offen gestaltet sind, dennoch gestaltet Lukianenko auf überzeugende Weise seine Welt weiter aus. Dieses Buch ist atmosphärisch dicht geschrieben, offenbart eine düstere Welt und weckt Neugier auf den abschließenden Band. Lukianenkos großes Plus ist die Vielschichtigkeit seiner Handlung, alles ist miteinander verstrickt und man weiß nie, welche Taten nur Ablenkungsmanöver sind oder was wirklich hinter ihnen steckt. Auch die handelnden Charaktere sind gut gelungen und dienen wunderbar als Identifikationsfiguren, da wir sie mit all ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Zweifeln und ihrer Wut, ihren widerstreitenden Gefühlen und ihrer Suche nach Antworten kennen lernen.
Lukianenko hat sicherlich nicht das Genre Fantasy neu erschaffen, doch er weiß sich zu behaupten und kann erneut auf ganzer Linie überzeugen. Der Vergleich mit dem "Herrn der Ringe" hinkt zwar, aber Sergej Lukianenko hat alle Berechtigung, mit den ganz Großen des Fantasy-Genres in einem Atemzug genannt zu werden. Ich freue mich bereits auf den abschließenden Band der Trilogie!
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