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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 24. November 2013
Eron Sheean hat mit „The Divide – Die Hölle, das sind die Anderen!“ eine ausgezeichnete Drehbuchvorlage zu einem dystopischen Endzeitthriller abgeliefert. Da wird es Zeit für sein nächstes Werk „Errors oft he Human Body“ selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Sein Hauptaugenmerk lag darauf, die komplizierten Arbeiten des Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden genauer zu illustrieren. Dabei sollte keine Dokumentation darauf werden, sondern eine rein fiktionale Geschichte mit wissenschaftlichem Hintergrund. Im Brennpunkt stehen dabei keineswegs die medizinischen Versuche, schließlich ist „Errors oft he Human Body“ kein plumper Science Fiction Horrorfilm, der mit simplen Splatter Effekten und Mutationen das Niveau sinnlos absenkt. Viel wichtiger ist die darstellerische Leistung. Das Mikael Hedlund schauspielerisch eine Menge zu bieten hat, konnte er bereits bei „The Divide – Die Hölle, das sind die Anderen!“ sowie „The Call – Leg nicht auf!“ unter Beweis stellen. Nun ist er in diesem Film zum ersten Mal in der Hauptrolle zu sehen, die er ausgezeichnet mit charakterliche Tiefe füllt. Es ist eigentlich eine Schande, dass dieser Kerl bislang noch keine größeren Rollen angeboten bekommen hat. Gerade zum Schluss hin ist die Darstellung seiner tragischen Rolle wirklich atemberaubend. Der Schmerz ist ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. Im Kern der Handlung steht die Notwendigkeit des Dialogs, die Kommunikation mit anderen Menschen und wie wichtig diese doch zur eindeutigen Verständigung ist.
An der Seite von Eklund agiert Karoline Herfurth sehr souverän und gleichberechtigt. Das sie jetzt schon ein Profi ihres Fachs ist, dürfte wohl jedem klar sein, der sie darüber hinaus bereits in „Das Parfüm“ oder „Vincent will Meer“ gesehen hat. Grundsätzlich gibt sich die komplette Besetzung viel Mühe, so dass dem Zuschauer eine sehr glaubwürdige Darbietung geboten wird.
Zwar kommt die Story dabei nicht ganz ohne Längen aus, aber im Großen und Ganzen ist “Errors of the Human Body” ein sehr spannender und dramatischer Thriller geworden, der insbesondere durch die Leistung dessen Darsteller lebt. Wer lediglich auf sensationelle Effekte Wert legt sollte einen großen Bogen um diesen Film machen. Wer aber schauspielerisches Können und dramatische Tiefe bevorzugt, kann hier blind zugreifen.
Das Bild liegt im 16:9 freundlichen Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor. Die Darstellung ist wirklich hervorragend ausgefallen und schafft es vor allem durch die beeindruckende Schärfe und den sehr hohen Detailgrad zu punkten. Dadurch machen sich recht häufig eine sehr gute Plastizität bemerkbar, die auch in 2D eine gute Tiefenwirkung erzeugt. Weichere Abschnitte oder etwaige Bewegungsunschärfen sind die absolute Seltenheit. Die Farben sind sehr natürlich und klar, so dass diesbezüglich eine sehr natürliche Darstellung entsteht. Durch leichte Stilmittel wie etwa Farbfilter wird eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt, die sehr gut zur bedrohlichen Handlung passt. Der Kontrast ist sehr gut eingestellt. Der Schwarzwert ist schön kräftig und bildet ein tiefes Schwarz ab. Kompressionsspuren sind zu keinem Zeitpunkt aufgefallen. Auffallend ist darüber hinaus die tolle Arbeit von Kamera Frau Anna Howard, die es geschafft hat die klaustrophobische Atmosphäre des Filmes sehr gut in Bildern einzufangen.
Der Ton liegt sowohl in der deutschen Synchronisation als auch im englischen Original Ton verlustfrei komprimiert in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Qualitative Unterschiede zwischen beiden Varianten sind de facto nicht vorhanden, mal von etwas mehr Natürlichkeit beim O-Ton. Surroundeffekte sind leider nicht sehr oft vorhanden, wobei dennoch einige Hintergrundgeräusche und die Musik, die sich konsequent über sämtliche Lautsprecher verteilt für gute Räumlichkeit sorgen. Abgesehen davon ist die Abmischung schön ausgewogen ausgefallen. Die Dynamik ist umfangreich. Kräftige Bässe sind ebenfalls vorhanden. Die Front ist einwandfrei und bietet darüber hinaus eine sehr gute Stereoseparation. Die Dialoge sind jederzeit ohne Probleme zu verstehen. Störgeräusche sind erwartungsgemäß nicht vorhanden.
Bonusmaterial:
Interview mit dem Regisseur,
Originaltrailer,
Trailershow
Das Bonusmaterial ist sehr knapp ausgefallen. Als Filmbezogenes Extra hat es lediglich ein Interview mit dem Regisseur Eron Sheean auf die Blu-ray geschafft. Fraglich ist an dieser Stelle natürlich, ob explizit zusätzliche Beiträge zu diesem Film produziert wurden oder es ggf. lizenzrechtliche Probleme hierfür gibt. Darüber hinaus gibt es noch den Original Trailer zum Film. Eine Trailershow zu weiteren Produktionen sind ebenfalls vorhanden. Wenigstens gibt es noch ein Wendecover oben drauf.
Fazit:
Mit “Errors of the Human Body” liefert Eron Sheean einen sehr guten Regieeinstand ab, wobei aufgrund der speziellen Vorgehensweise und Atmosphäre der Film gewiss nicht massenkompatibel ist. Wer mal wieder großes Kino in Bezug auf schauspielerische Leistung sehen will, kann bedenkenlos zugreifen.
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