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Kundenrezension

am 17. Juli 2014
Dass das Hughes / Bonham- Projekt "California Breed" in Richtung Zeppelin gehen würde, kann niemanden überraschen. Bereits auf den Black Country Communion- Alben waren deutliche Anleihen hörbar, und ohne den Blues von Bonamassa und die Orgel von Sherinian fallen viele Deep Purple- Elemente weg... was außer Zeppelin hätte übrig bleiben sollen? Erstaunlich ist eher die Konsequenz, mit der die Hardrock- Urgesteine sich auf die ausgetretenen Pfade der Rockpioniere begeben. Es ist beinahe so, als ob Hughes seine sonst üblichen funkig- soulig- bluesigen Eskapaden komplett vor der Studiotür gelassen hätte. California Breed begehen zwar den Fehler, Led Zeppelin als reine Hardrockband zu missdeuten, das machen sie jedoch sehr gut und gelungen. Progressive, folkige oder orientalische Einflüsse jenseits von "Black Dog" oder "Trampled Underfoot" sucht man hier vergebens - hier wird gerockt bis der Boiler kocht.

Dafür überzeugen Songwriting, Virtuosität und Spielfreude; man merkt eben doch, dass die Haudegen was von ihrem Handwerk verstehen. Neuzugang Andy Watt hat Pages Riffing offenbar akribisch studiert, Bonham klang seinem Vater nie ähnlicher, und Hughes ist stimmlich voll auf der Höhe. Etwas unbefriedigend finde ich, dass der "ganz große" Drumsound, den Bonham auf den BCC- Alben noch auf den Leib bekam, diesmal in der Produktion hinter breiten Bratgitarren weitgehend verdumpft. Hier wäre etwas Fingerspitzengefühl am Mischpult gefragt gewesen. Auch das Mastering ist unnötig laut und killt Dynamik - übrig bleibt soundmäßig ganz viel "Voll auf die Fresse". Vielleicht hätte Kevin Shirley den Job machen sollen statt Dave Cobb. Ein Fehlschlag ist das Artwork - noch viel schlimmer sind aber die Bandfotos im Booklet: Die Klamotten, Frisuren und Posen sind je nach Betrachtungsweise entweder hochnotpeinlich oder unfreiwillig komisch, daran gibts nichts schönzureden.

Ich gebe vier Sterne für ein ordentliches, wenn auch nicht sensationelles Album mit ein paar Macken. Wer am Opener "The Way" Gefallen findet, kann bedenkenlos zuschlagen. Aber Hughes und Bonham können das noch besser.
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