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Kundenrezension

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das einfühlsamste aller Tull Alben!, 25. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
Das Ian Anderson eine besondere Affinität zum Landleben pflegt, ist ja hinreichend bekannt. Dass er es auch musikalisch umzusetzen wusste, ist seit der 'Songs from the Wood' ebenfalls kein Geheimnis. Was ich nie verstehen werde, ist, dass 'Songs from the Wood' auch heute noch als das bessere Album hingestellt wird. Ich sehe das nämlich genau anders herum.
'Heavy Horses' ist eine ganze Ecke einfühlsamer als ihr direkter Vorgänger. Das beginnt schon mit dem wunderschönen 'Acres Wild' und endet in einer ergreifenden Hymne an die einstigen 'Motoren' des altehrwürdigen, englischen Gutslebens: Die 'Heavy Horses'!
Dieser Song, man mag mir meine Herkunft aus einem kleinen, oberbayerischen Bauernhof nachsehen, ist für mich auch heute noch, und nach wirklich allen Tull-Alben, das Großartigste, das dieser kauzig-sympathische Flötenspieler jemals geschrieben hat. Da braucht mir keiner mit 'Thick as Brick' oder 'A Passion Play' zu kommen. Mögen die noch soviel progressiven Reiz verströmen, an 'Heavy Horses' können sie sich (für mich) niemals messen.

Ich weiß nicht genau, was tatsächlich den Reiz dieses Albums ausmacht. Sicherlich hat der bärbeißige Folk, der es von vorne bis hinten bestimmt und diese absolute Authentizität, die genau so (ich weiß durchaus wovon ich rede) auf das alt-englische Landleben zutrifft, den größten Anteil daran. Sicherlich könnte auch kein anderer Musiker dieser Welt genau dieses Thema besser interpretieren als Ian Anderson. Letztendlich sind es aber diese kleinen, (vielleicht sentimental-) vertonten Geschichten und Erzählungen, wie 'One brown Mouse' oder 'Rover' oder auch der Opener '...and the Mouse Police never sleeps', die das wirkliche Potential dieses Albums darstellen. Sie sind eine herrliche Gratwanderung zwischen Fabel und Realität.
Natürlich stehen die anderen Takes dieses Albums den bisher genannten in keinster Weise nach. Hervorheben muss man eigentlich alle! Ich nenne jetzt aber nur noch das großartig instrumentierte 'No Lullaby', eindeutig das rockigste und progressivste Stück der Scheibe, sowie das wundervoll-mystische 'Journeyman'.
Höhepunkt ist und bleibt aber einfach der Titeltrack mit seiner wunderschönen, melancholischen Grundstimmung, dem klagenden oder besser anklagenden Text und dem ebenfalls wunderschönen Refrain. Dieses Stück ist wirklich ein Hymne! Eine Hymne an eine Zeit, die unwiederruflich vorbei ist, von der aber (rein landwirtschaftlich betrachtet) trotzdem jeder vernünftige Mensch weiß, dass es grundfalsch war, nicht an ihr festgehalten zu haben. Aber darüber zu philosophieren erspar ich mir und den Lesern.
'Heavy Horses' ist schlicht und einfach genial! -Dass gilt für das Take selbst, wie auch für die ganze Scheibe. Ein absolut hochkarätiges und empfehlenswertes Stück englischer Rockmusik, das in keiner, auch nur halbwegs ambitionierten Musiksammlung fehlen sollte.

Der einzige Wermutstropfen ist wieder einmal der völlig unnötige Kopierschutz der remasterten Tull-Alben. Der normale Konsument möchte diese Musik sicher auch mal im Auto oder vom mp3-Player hören. Der Kopierschutz lässt diese Alternativen, zumindest für die breite Masse, nicht zu. Den Anderen hilft halt wieder einmal nur der Iso Buster....
Ob das aber Sinn der Sache ist, lasse ich mal dahingestellt.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.03.2011 23:37:36 GMT+01:00
P. Walter meint:
Stimmt schon "Heavy Horses" ist ein feines Tull-Album und hat eine fast romantisch dichte Stimmung. Insgesammt sind die Kompostionen aber recht einfach gestrickt und lange nicht so mitreißend wie auf "Songs from the Wood", dass ich auch deutlich vorziehe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2011 02:50:57 GMT+02:00
grisu-zu meint:
Schon ok! Aber manchmal ist das einfach Gestrickte vielleicht doch das mitreißendere...?!
Mir geht's jedenfalls so.
Ist aber anders herum aber auch kein Thema für Widersprüche!
Letztlich kann man allen Tull Alben etwas abgewinnen.
Wenn man sich die Zeit dazu nimmt...!

Veröffentlicht am 19.02.2012 18:27:37 GMT+01:00
Fotofan meint:
Du hast vollkommen recht! "Heavy Horses" ist ein klasse Album und anders als P. Walter meine ich, dass es unglaublich geschickt und kompakt arrangiert ist. Den Aufbau der Lieder halte ich sogar für durchdachter und sehe einen kompletten Verzicht auf Rockstandarts.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2012 19:21:26 GMT+01:00
grisu-zu meint:
Sehe ich im Prinzip ganz genauso. Wobei fast jedes Tull Album geschickt, teils ja unglaublich komplex aufgebaut ist. Egal ob es die "Rock"-, "Prog"- oder eben auch die "Folk-Alben" sind.
Anderson ist wohl definitiv einer der großartigsten Komponisten und Songschreiber der Rock Musik Historie. Auch wenn er auf seinen Konzerten die immer gleichen Witze reißt und Geschichten zum Besten gibt. Er ist der perfekte Alleinunterhalter. Heinz erhard oder Peter Frankenfeld konnten es auch nicht besser... ;-)
Wobei Anderson zudem noch ein Musiker vor dem Herrn ist. Ich jedenfall kann ihn, obwohl US-Musik viel, viel mehr auf dem Programm steht, unglaublich gut leiden!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2013 23:57:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.01.2013 23:57:49 GMT+01:00
Michel S meint:
ich finds langweilig. Es ist Folk und für mich uninspirierter Fok dazu; zusätzlich mit einer Irish-Pub-Note, die ich bei Tull nicht brauche (da gibts dann z.B.die Dubliners für), Und für den Folk bevorzuge ich Roy Harper oder den "King of Folk" Cat Stevens. Für mich sind Songs from the wood und Heavy Horses die schwächsten, wenn nicht sogar verzichtbarsten Alben von Tull.

Veröffentlicht am 03.03.2013 11:22:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2013 11:23:02 GMT+01:00
Indiana Goof meint:
Dem gibt es kaum etwas hinzuzufügen. Sehr treffende Rezension des besten aller JETHRO TULL-Alben.
Zu sagen wäre nur noch, dass erst durch den Bonus Track BROADFORD BAZAR, auf der Remastered, das Album zu einem wirklich abgerundeten thematischen Abschluss fand.
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