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Kundenrezension

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mein letztes Total War, 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Wie der Titel schon sagt - das war's für mich mit der TW-Reihe. Schade eigentlich, habe seit dem ersten Medieval jeden Teil gespielt - und habe an der Reihe immer ihre fast "hypnotische" Kraft geschätzt: Das erste Rome hat einen tief ins Spielgeschehen gezogen, man hat das ein oder andere mal sogar von seinen Kampagnen geträumt. Rome II geht mir, um ganz ehrlich zu sein, nach nunmehr etwa 30 Spielstunden vollkommen am Allerwertesten vorbei.

Ich will jetzt nicht jeden Fehler oder Bug beschreiben, der einem so begegnet - das haben die Vorredner ja schon getan. Ich will vielmehr versuchen, zu ergründen, warum das Spiel im Vergleich zu den Vorgängern so unendlich öde ist.

These 1: Selten was so bescheiden Ausbalanciertes gespielt
Rome II wirkt, als hätten verschiedene Arbeitsgruppen an den diversen Modulen des Spiels gearbeitet - und die Kommunikation zwischen ihnen hätte sich auf ein gelegentliches "Mahlzeit!" beschränkt.

Spielt man eine der großen Fraktionen, dann legen sich die anderen großen Fraktionen von alleine zum Sterben hin. Dafür handelt man sich - um die "Balance" herzustellen - strukturelle Schwierigkeiten ein (Unzufriedenheit/Sklavenaufstände), die schlicht nicht zu beheben sind: Alles, was man im fortgeschrittenen Stadium des Spiels baut, führt zu Aufständen - baut man eben ab einem bestimmten Stadium nix mehr. Es gibt viel zu viele kleine Barbarenfraktionen, die leicht abzuräumen sind - dafür können einem deren Agenten abstruse Schäden zufügen (z. B. Baufortschritt vollkommen lahmlegen oder Mehrheitskultur komplett ändern).

Zwei kleine Beispiele, aber die deuten IMHO auf ein Problem des Spiels: Man hat die Balance insgesamt nicht hingekriegt - und deshalb immer neue zusätzliche Boni oder Mali implementiert, um die Sache wieder halbwegs hinzubiegen. Der Versuch darf als vollkommen versemmelt gelten.

These 2: Rome II entmündigt den Spieler
Beispielsweise dadurch, dass die Armeen von einem General geführt werden müssen. Einer der Freuden im ersten Rome und seinen Nachfolgern war doch, dass man seine eigenen Truppen sorgfältig in seinen Provinzen verteilen konnte, hier Verstärkungen zusammenziehen, dort Truppen ausdünnen - und so an einem strategischen Gewebe gearbeitet hat, das, im günstigsten Fall, flexibel auf die Wechselfälle des Krieges reagieren konnte. In Rome II: Alles Essig. Große Armeen treffen auf große Armeen. Und das ist, mit den "Fähigkeiten" der K.I., keine große Sache.

Ich bin kein Programmierer, aber: Könnte es sein, dass das Programm einfach zu lange bräuchte, die "kleinen" Truppenbewegungen zu berechnen? Rundenwechsel dauern so schon ziemlich lange. Hat man zu viele kleine Fraktionen geschaffen, und musste dann vereinfachen?

These 3: Man identifiziert sich nicht mehr mit "seiner" Fraktion
Nicht-Spieler halten das jetzt wahrscheinlich für einen mittelschweren Dachschaden: Ich erinnere mich nach zehn Jahren noch an einen meiner Generale aus Rome I (mit der Griechen-Mod)namens Glaukos, hab' die Seleukiden gespielt. Der Typ hat alles geschlagen, was zwischen Pontos und Ptolemaiern ein Schwert halten konnte, ist hochbetagt - mit 92 - in Alexandria verstorben. Gott, was haben wir die Ägypter verprügelt ...

In Rome II stirbt mir selbst Scipio Africanus wie alle anderen Generale nach 20, 25 Runden weg (Africanus ist sowieso übertrieben, die Katharger haben, ähm, mehr oder weniger Selbstmord begangen). Generale sind austauschbar und Truppen sind austauschbar. Man kann als Römer in seiner Auxiliarkaserne Elefanten rekrutieren, und die taugen sowieso nicht viel. Alles ist grafisch schön, und alles ist einem irgendwie egal - weil die kleinen Details fehlen, die an den früheren Teilen fasziniert haben.

Ende des Sermons. Ich werde Rome I wieder ausgraben. Wie heißt die Mod, die die Grafik aufbohrt? Und funktioniert die auch mit der Griechen-Mod?

In diesem Sinnne: Alalalai!
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.10.2013 13:17:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.10.2013 13:42:27 GMT+02:00
Thufir Hawat meint:
Hallo !

Das mit den Boni der Einheiten und Gebäude ist richtig - ist nicht richtig gelungen, kann man aber ohne Probleme per Patch nachbessern.
SEGA müßte CA erlauben, neue Programmierer einzustellen, vor allem ein paar die Erfahrung mit den alten TW Spielen haben.
Ich vermute stark, dass die jetzige Generation der KI Eintwickler bei CA zwar große TW Fans sind - aber die Erfahrung - und auch die Ideen - der Programmierer die Rome 1 gemacht haben, die fehlt ihnen völlig.

Rome 1 hatte ein paar geniale Ideen, die es leider so in den späteren TW - Teilen nie wieder gegeben hat.
Ich meine damit die Qualität der Umsetzung ! - nur bei Shogun 2 Fall of the Samurai kam man wieder etwas an das Niveau von Rome 1 heran.

Zu dem Problem der langen Ladezeiten :

Es wurde schon bei der gamestar, als auch bei pcgameshardware oder in den TW - Foren deutlich gesagt : Rome 2 profitiert EXTREM von einer SSD Platte !!!

Ich hab selbst eine drin , die Ladezeiten der Save Games sind weitaus schneller als mit normalen Sata Platten.

Auch die Rundenberechnungszeiten gehen wesentlich schneller - bin jetzt bei ca. Runde 90 mit den Makedoniern und mit SSD und Phenom II 3 ghz ( Win 7 64 bit 8 Gb Ram ) braucht es - teilweise - 1 min 10 sec. - hab auf die Uhr geschaut.
Auf meiner alten Wester Digital ( 32 MB Cache ) waren es mind. 3 min.
Und ich habe nur SATA 2 Standard ! Mit Sata 3 und der besten Samsung 840 SSD müßte da noch viel mehr drin sein.

Es hängt von der Leistungsfähigkeit deines PC'S ab, wie schnell die Runden berechnet werden - mit dem 5. Patch dürfte es noch ETWAS besser werden - in dem Punkt haben die Programmier gute Arbeit geleistet.
Aber die KI , Performance der Grafik-Engine läßt noch sehr zu wünschen übrig.

Von den fehlenden Videos - z.B. für Agenten ganz zu schweigen, aber das hat Zeit bis die Ki mal auf dem Stand von Shogun 2 ist.

Shogun 2 Fall of the Samurai , ist bis jetzt das beste TW , was es meiner Meinung nach bis jetzt gibt.

mfg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.10.2013 19:50:05 GMT+02:00
Suppenkurt meint:
Hallo Wizard,

freut mich, dass Rome 2 auf deinem System gut läuft. Ich kann auch nicht wirklich darüber klagen, dass es bei mir schlecht liefe - ich hab' im Übrigen auch einen Phenom II 940 und ein - bis auf die SSD -ähnliches Setting.

Ich hänge mich, anders als andere Rezensenten/Spieler, auch gar nicht so sehr an den technischen Problemen auf. Hatten die TW-Spiele zu Beginn eigentlich immer, und Rundenwechsel haben auch schon bei Vorgängern teilweise elend lange gedauert.

Was mich wirklich stört ist, dass du als Spieler in Rome 2 teilweise kaum noch selbstständig agierst - sondern permanent mit irgendwelchem gescriptetem Klimbim bombardiert wirst, auf den du nur noch semi-passiv reagierst. Bei Rome 1, Medieval 2 oder Shongun 2 hatte man immer das Gefühl, die Welt gestalten zu können, seine eigene "Parallel-Antike" oder sein "Parallel-Mittelalter" zu schaffen. Bei Rome 2 hab' ich ständig das Gefühl, nur noch das zu machen, was das Programm abfragt. Anders gesprochen: Die TW-Vorgänger waren spielen. Rome 2 ist meistens nur noch Knöpfchen drücken.

Hab' im Übrigen wirklich nochmal Rome 1 ausgepackt, atmosphärisch trotz mittlerweile antiquierter Grafik Klassen besser. Und strategisch wesentlich fordernder. Kleines Beispiel: Die K.I. schafft es dort noch, in den Schlachten kluge strategische Rückzüge hinzulegen - und sich anderswo zu sammeln. Kleinigkeit, aber was die ausmacht ...

Abgesehen davon: Wenn dir Rome 2 gefällt, lass dir den Spaß nicht durch schlechte Rezensionen vermiesen ;-)

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2013 10:54:07 GMT+02:00
Cordo79 meint:
Eins direkt zu Beginn: Ob dir das Spiel gefällt ist absolut deine Entscheidung und das würde ich auch nie bemängeln wollen...mir gefällt das Spiel zwar, aber ist eben Geschmackssache :)

einen Punkt kann man aber durchaus anders darstellen:
Ich hab seit dem ersten Teil (Shogun) alle Total War Spiele bis zum Erbrechen gespielt - der Grund warum ich die ältere Teile nicht mehr anrühre ist vor allem gerade die von dir gelobte Tatsache, dass man einzelne Einheiten herumschicken kann.
Bei Medieval 2 und den Spielen davor tauchten ja sogar noch einzelne Rebellengruppen regelmäßig irgendwo auf und blockierten die Handelsstraßen (trotz maximaler Zufriedenheit in den Provinzen). In Empire fehlte das zwar, aber man konnte immer noch beliebig viele Armeen aufstellen und diese immer wieder mit Myriaden kleinster Armeen (wenn man die Grüppchen denn so nennen will) verstärken, bzw. diese Unruhe stiften lassen.

Gerade diesen Punkt fand ich früher unglaublich nervig - solches Mirkomanagement fand ich eines Staatenlenkers unwürdig :) und noch dazu nicht realistisch, da man solch kleine Truppen niemals unabhängig außerhalb der Kommandostruktur "frei" herumlaufen lassen würde.
Solche Verstärkungsaktionen gehören für mich (genau wie die Bekämpfung von Rebellenhäufchen) in den Hintergrund verschoben.
Gerade da finde ich Rome 2 besser, da man sich hier mit Hilfstruppen verstärkt und eben nicht blind eine Flut an Truppen hinterherschicken kann...
Masse ist da für mich eben ungleich Komplexität.

Aber wie gesagt: nur meine Meinung - Ob sich das Spiel für den Einzelnen weiterentwickelt oder nicht ist Geschmacksfrage. Ich hoffe jedoch auf weitere Teile der Reihe :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2014 11:36:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2014 11:49:38 GMT+02:00
Tjukurrpa meint:
Ich finde die Balanziertheit auch total krumm geraten. Aufstände, Unzufriedenheit, Steuerprobleme - eine Fisselei. Daneben die übrige KI, zum Abwinken.
Ein Spiel soll mir glänzen nicht durch schnickschnack, ich würde sogar grafische Abstriche machen. Es soll glänzen durch tiefgründiges Spielgeschehen, das sich hauptsächlich eben in dem ganzen Aufbau der KI ausdürckt, die Stärke / Schwäche der gegnerischen Fraktionen, deren Probleme (nicht nur meine), inkl. Steuern, Zahl und Umstände der Aufstände usw.. So kann man ein Spiel jahrelang spielen.
Mir dünkt, man will es als Entwickler gar nicht, dass man ein Spiel länger spielt, man soll es kaufen, und den nächsten Kaufmoment eines neuen Spiels abwarten. Ich habe übrigens noch nie ein Spiel zum Neupreis gekauft, weil warum sollte ich das tun: da gebe ich mein Geld lieber in die Lotterie.
Dieses Game habe ich geschenkt bekommen, weil der Schenker kurz nach Kauf des Spiels auf Linux und andererseits Spielekonsole umgestiegen ist und das Spiel nicht mehr brauchen konnte. Als ich ihm die Unzulänglichkeiten präsentierte, hat er auch abgewunken. Er hatte bisher noch kein Spiel der Total War Reihe, aber er ist ansonsten ein gnadenloser Spielejunkie gewesen (mit Schwerpunkt Strategie). Er hats sofort geblickt, was ich da präsentierte, weil er es eben auch von anderen Games her kennt. Wir beide sind der Meinung, dass es kaum noch gute Games gibt.
Ich finde das ein Ausbeutungsgeschäft der Entwickler, und es funktioniert leider. Die Leute kaufens. Ich mach da niemanden einen Vorwurf. Vielen scheint das auch zu genügen, aber ich frage mich manchmal schon, warum das keiner blickt, wie man uns ver*rscht.
Es sind typische Strickmuster bei den Games, und alles, wirklich alles, deutet auf das schnelle Geschäft hin
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