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Kundenrezension

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hach..., 29. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Briefe an Julia (DVD)
Der romantische Liebesfilm von 2010 basiert auf dem Roman "Letters to Juliet" und letztlich der wahren Einrichtung "Club di Giuletta", die den Verliebten der Welt eine handschriftliche Antwort sendet, wenn diese sich im Liebesschmerz an Julia (die von Romeo) gewandt haben.

HANDLUNG

Sophie (Amanda Seyfried) und ihr Verlobter Victor (Gael Garcia Bernal) machen sich auf nach Verona, um dort vorgezogene Flitterwochen zu verbringen. Das Praktische wird dabei mit dem Nützlichen verbunden: Victor bildet sich in seinen Kochkünsten weiter - demnächst will er in New York ein Restaurant eröffnen - und kauft Wein: Die Redakteurin Sophie widmet sich dem Schreiben, nachdem sie fasziniert von den Briefen an Julia deren "Sekretärinnen" kennen gelernt hat. Obwohl man von Romantik und Liebe nur so umgeben ist, was zwischen Sophie und Victor auf der Strecke bleibt, ist Romantik und Liebe. Rettung naht in Charlie (Christopher Egan), der seine Großmutter Claire (Vanessa Redgrave) nach Verona begleitet hatte, weil eben diese naiv-liebesverträumte Sophie seiner Oma nach 50 Jahren endlich auf deren Brief an Julia geantwortet hat.

MEINUNG

Die (wahre) Geschichte mit den Briefen an Julia ist ein zutiefst bezaubernder Prozess und eine historische Plattform für alle Romantiker. Die Toskana, durch die man während der 105 Minuten überwiegend kurvt, ist unendlich schön und Amanda Seyfried hat eine erquickliche Rolle, die sie gut spielt. Das allein reicht schon - wenn man denn gewillt ist, sich auf ein bisschen Romantik einzulassen -, dass man einen wärmend, schönen Film sieht.

Es kann einem aber auch genommen werden, weil das Ende - noch ein Spannungsbogen und noch einer - zu konstruiert ist. Weil es lediglich den Sekretärinnen und Sophie gelingt, den Kitsch aus dem Regal zu halten. Weil Vanessa Redgrave dann doch irgendwann zu demütig, gutherzig und dankbar ist, dass man ihr am liebsten das Fachinger Heilwasser stehlen würde. Weil Franco Nero wirkt, als hätte er gerade noch als Django auf dem Pferd gesessen, um dann per Fotomontage eingeschleust zu werden. Weil Oliver Platt eine viel zu kleine Rolle hat. Weil man nun wirklich keinen glatteren Typen als Christopher Egan finden konnte. Und weil selbst dem Mann, der am liebsten im Unterhemd mit Flasche Bier vorm Fernseher sitzt, die triefende Unsensibilität der Rolle des Verlobten Victor allerspätestens auf der Wein-Auktion auffallen dürfte.

WERTUNG

Wer mit all diesen Weil's leben kann oder sie gar nicht bemerkt hat, wird zerschmolzen fünf Sterne hauchen. Die anderen müssen Rechnen: Tolles Julia-Ding, Amanda Seyfried, Toskana und zwei Extra-Punkte für Verona und den Wein gegen all die Weil's. Macht am Ende drei Sterne. O.K., Mathematik ist wenig romantisch. Geht man so an die Sache ran, hat man in diesem Film vielleicht auch nichts verloren. Und mag man dann sowieso und auch Groschenromane, kann man auch fünf Sterne geben. Ich mach das dann lieber hier im Text verstohlen und heimlich, aber auch nur, weil die Geschichte so herzergreifend schön ist, dass auch der Film sie nicht gänzlich malträtieren konnte.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.10.2014 18:51:40 GMT+02:00
Vielleicht sollte man auf der Habenseite noch anfügen, dass es - mit Blick auf Franco Neris Rolle als Django - ein netter Einfall war, ihn per Pferd in den Film zu befördern. Und es hat auch was, dass Neri und Redgrave das sich wiederfindende Liebespaar spielen ... hat es doch 37 Jahre gedauert, bis die beiden endlich heirateten. Und Sophies "Ist das erlaubt?" mit Blick auf die vermutete Beziehung mit einer Cousine hat mich Tränen lachen lassen ... zu einem Zeitpunkt, wo ja schon alles klar schien.

JP
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