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Kundenrezension

92 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Robert Langdon, Band 4) (Audio CD)
Offenbar reicht es Dan Brown, dass man sich bei Robert Langdon einfach Tom Hanks vorstellt, um eine Charakterbeschreibung zu erhalten. Das reicht mir jedoch nicht aus. Ich würde schon gern etwas mehr von diesem Professor wissen. In der Tat ist er farblos und - abgesehen von seinem obskuren Halbwissen über mythische Symbole - ziemlich einfach gestrickt. Erstaunlich (so nebenbei bemerkt), dass ein des Italienisch nur mäßig mächtiger Wissenschaftler ausgerechnet über italienische Kunstgeschichte lehrt. Das ist völlig unglaubwürdig.
Das zweite Problem sind die anderen unglaubwürdigen Charaktere. Stets sind sie von einem Schein des Besonderen umgeben. Entweder sind es schöne, hoch intelligente Frauen oder Bösewichte mit der "Aura der Macht". Das ist mir einfach zu stereotyp. Das KENNE ich schon.
Die Story wird irgendwann ziemlich langweilig, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Wie gut, dass der Professor sein Gedächtnis verloren hat. So lassen sich die wenigen Fakten quälend langsam erschließen, und ganz nebenbei 100 Seiten aufblähen. Der Roman strotzt nur so von Redundanz.
2. Die Ortsbeschreibungen und Geschichtslehrstunden sind überzogen oft und lang. Was die einen als gute Recherche bezeichnen, ist für mich nur solides Handwerk aber ohne Inspiration.
3. Die Action-Szenen sind ebenfalls stereotyp. So etwas habe ich tausendmal vorher schon gelesen.

Fazit: Handwerklicher Mainstream ohne Anspruch auf etwas bleibendes Wertvolles. Aber genau das ist wohl das Erfolgsrezept der meisten. Nur nicht meins. Sicherlich gibt es noch weitaus schlechtere Literatur als Dan Brown und manche mögen sich dann wundern, weshalb ich nur einen Stern gebe. Doch ich habe beim Lesen bzw. Hören von "Inferno" fast pausenlos meinen Kopf schütteln müssen wegen der dramaturgischen Schwächen, sodass ich nach der Hälfte abbrach. Und dafür kann es nun mal keinen zweiten Stern geben. Geschmäcker und Ansprüche sind eben verschieden. Um Klassen besser beurteile ich z.B. von Andreas Wilhelm "Projekt Babylon", obgleich es auch hier etwas zu kritisieren gibt.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 31 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.06.2013, 13:30:09 GMT+2
Das ist die beste Bewertung, die ich bisher gelesen habe.
Leider ist dem Rezensenten nicht aufgefallen, daß der in der Tat simpel gestrickte Herr Professor des Italienischen nicht wirklich mächtig ist. Wie soll er so zu einem der weltbesten Dantekenner und Renaissancespezialisten aufsteigen können? Ohne Studium der Originalquellen? Absurd.

Veröffentlicht am 13.06.2013, 17:35:42 GMT+2
Atze Bollmann meint:
Leider..............trifft diese Rezension genau ins Schwarze. Ich lese die englische Ausgabe und bin Gott sei dank schon bei 75%. Den gesamten Inhalt bis hierher kann man ebenso auf 10 Seiten zusammenfassen. Ich war häufig versucht das (e)Buch einfach abzubrechen, aber ich hab was Bücher betrifft wohl so eine Art OCD - und so kämpfe ich mich bis zum Ende.

Veröffentlicht am 01.08.2013, 09:58:36 GMT+2
Shaftoe meint:
Sehr gute Zusammenfassung der Schwächen des Buches. Habe das Hörbuch an manchen Passagen vorspulen müssen...wenn man manche "Erklärungen" zum 5ten mal hört nervt es einfach nurnoch.

Veröffentlicht am 01.08.2013, 20:14:28 GMT+2
Bassi meint:
An sich begründete Kritik- allerdings mit einem Stern zu bewerten, ist maßlos übertrieben. Natürlich ist es Mainstream und für die breite Masse geschrieben. Dieses Buch soll wieder alle Verkaufsrekorde sprengen und wird mittlerweile auch von Leuten gelesen, die durch die Filme darauf aufmerksam geworden sind und unter Umständen schon seit Jahren kein Buch mehr in der Hand gehabt haben. Für mich war es eine seichte, angenehme Urlaubslektüre, dessen `aufgeblähte Fakten` mich durchaus unterhalten haben. Nachdem ich letztes Jahr in Rom war und mir anschließend noch einmal Illuminati zu Gemüte geführt habe, hat dieses Buch durchaus auch mein Interesse an Florenz geweckt.
Wer Dan Brown liest, sollte mehr Indiana Jones erwarten, als Goethe oder Schiller. Das mag zwar eher was bleibendes Wertvolles sein-allerdings sollte das auch im Keller gelesen werden, wo man dann sowieso vielleicht gerade zum Lachen hingeht...
Mit dem Buch wurde das Rad nicht neu erfunden, aber das angedachte Ziel wurde erreicht. Es müsste eigentlich jedem bewusst sein, was ein Dan Brown ist und deshalb sollten sie nicht beleidigt sein, das es Leute gibt, die ihre Rezension als nicht hilfreich ansehen. Ich bezweifele, das es von der Redaktion bezahlte Fakes waren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013, 20:00:40 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2013, 20:10:20 GMT+2
Lieber Bassi:
Ich rede hier nicht von Geschmack sondern von Handwerk. Der eine steht auf Abenteuer alla Indiana Jones. Andere lieben Goethe oder Schiller. Das ist völlig legitim, solange Literatur gemessen am Anspruch gut geschrieben wurde. Ich kann sehr wohl beurteilen, dass es sich bei "Inferno" um einen schlechten Roman handelt. Er enthält handwerkliche Schnitzer zu Hauf! Nachzulesen in meiner und in anderen Kritiken. Gemessen am Anspruch ist Dan Browns Werk also wirklich stümperhaft. Der Roman hätte durch einige Änderungen deutlich mehr an Niveau haben können.
Doch das wurde offenbar weder vom Autor noch von dem Herausgeber gewollt. Wozu auch? Die Vermarktung weltweit läuft auf Hochtouren. Ein Riesengewinn ist garantiert. Doch ich erwarte eben mehr von einem Buch, auch wenn es ein gewöhnlicher Abenteurroman sein soll.

Noch etwas: Ich bin nicht beleidigt wegen einiger "Nicht hilfreich"-Klicks. Aber ich bin auch nicht so naiv, zu glauben, hinter den vielen 5-Sterne-Rezensionen tümmelten sich keine Fakes. Man lese sich doch nur einmal die Titel durch: fast alle gleichlautend mit "spannend" und dann kaum mehr als ein Satz dazu geschrieben. Zumal von Menschen mit höchstens 2 oder 3 anderen Rezensionen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013, 22:43:50 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2013, 22:44:24 GMT+2
Harald Hubeny meint:
Hallo Bassi,

ein sehr guter Kommentar - neutral und sachlich - absolut hilfreich !! Danke !!

Harald Hubeny

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.08.2013, 10:48:42 GMT+2
Bassi meint:
Irgendwie fühlen sie sich doch auf den Schlips getreten. Das war eigentlich nicht meine Absicht- mir ging es lediglich darum, klarzustellen, das Dan Brown dieses Buch für die breite Masse geschrieben hat und hierbei durchaus sein Ziel erreicht hat. Sicherlich war Illuminati, meiner Meinung nach, sein bestes Buch und alles was danach kam, Fortsetzungen, die erst einmal die Qualität des Originals erreichen müssen. Sakrileg war ebenfalls noch sehr unterhaltsam, weil die Story noch nicht abgenutzt war. Das verlorene Symbol hat mich etwas enttäuscht, was aber Inferno wieder ausgebessert hat. Man kann nicht erwarten, das man eine ähnliche Geschichte, mit dem im Grunde, immer gleichen Ablauf, auf gleich hohen Niveau halten kann. Mir war auch nicht bewusst, das Dan Brown von sich behauptet, hochanspruchsvolle Bücher zu schreiben. Ich habe eigentlich auch seine Interviews gelesen und behaupte, das er eher ein zurückhaltender Mensch ist. Ihm keinen Anspruch und handwerkliche Schnitzer zu unterstellen, steht mir nicht zu und ich denke, Ihnen auch nicht. Es ist nicht mein Handwerk. Ich kann aber sagen, nach der Lektüre von vielen, vielen anderen Büchern, das es ein unterhaltsames Buch ist. Es steht Jedem zu, das Gegenteil zu behaupten(Geschmäcker sind verschieden), aber einen Stern zu vergeben für eine doch ordentliche Fortsetzung, mit dem Hintergrund des immens hohen Erwartungsdruck, finde ich ungerecht.

Veröffentlicht am 04.08.2013, 13:00:51 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.08.2013, 13:12:09 GMT+2
Beate Warncke meint:
Ich stimme der Rezension inhaltlich zu.
Aber:
Dan Brown steht drauf - Dan Brown ist drin.
Wie Bassi finde ich deswegen 1 Stern unangemessen.
Und:
---SPOILER!---
Brown ist es gelungen, mit Überbevölkerung/H+ brisante Themen aus dem Feuilleton zu holen und der "breiteren" Diskussion zugänglich zu machen. Bez. Überbevölkerung weist er schlicht darauf hin, wer im 9. Höllenkreis ist. Die ethischen Implikationen des Enhancement übermittelt er in 2 - 3 Dialogen. Für einen literarischen Grobschmied ziseliert er gelegentlich überraschend fein.
Langdon war ja eigentlich nicht erfolgreich. Er hat das Schlimmste nicht verhütet. Oder ist es gar nicht das Schlimmste?
Das lässt Brown offen - mit einer Denk!-Aufforderung an den Leser.
Keine Frage! => der Roman ist schlicht, sehr schlicht. Aber ganz ohne Anspruch hat Brown das Buch dann doch nicht geschrieben
- zumindest nicht dessen Ende.
Natürlich ist Browns "Inferno" keine großartige 5-Sterne-Literatur. Noch nicht einmal innerhalb des Genres ist es 5-Sterne wert.
Aber 1 Stern? Dafür, dass Brown liefert, was zu erwarten war?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.08.2013, 21:01:43 GMT+2
Ich akzeptiere die Meinung derjenigen, die die Vergabe von nur einem Stern für nicht abgebracht halten. Doch ich habe bei der Lektüre des Romans aufgrund der dramaturgischen Mängel pausenlos meinen Kopf schütteln müssen. Ich bin der festen Meinung, mit ein bisschen gutem Willen hätte man den Roman deutlich anspruchsvoller gestalten können, und dies, OHNE die anspruchsloseren Leser zu überfordern. DAS wäre eine schriftstellerische Leistung gewesen. Ich habe nach der Hälfte entnervt abgebrochen. Tut mir leid. Aber dafür ist nun mal nicht mehr als ein Stern drin. :( Ich lese im Moment "Projekt Babylon" von Andreas Wilhelm. Der Roman, der ebenfalls von Geheimbunden, Schurken und mythischen Symbole und Schriften handelt, hat zwar auch Schwächen, ist aber um ein vielfaches interessanter und mitfiebernder als Dan Browns "Inferno". (siehe dazu meine Bewertung)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.08.2013, 22:23:43 GMT+2
Bassi meint:
Danke für den Hinweis auf die Bewertung von Projekt Babylon. Daraufhin habe ich ihre anderen Bewertungen begutachtet. Ich habe noch nie soviele Ein-Sterne-Bewertungen gesehen.
Ab jetzt kann ich ihre Bewertung von Inferno leider nicht mehr ernst nehmen.
Paranoid finde ich desöfteren ihre Ein-Sterne-Bewertungen dadurch zu rechtfertigen, indem sie anderen Fünf-Sterne-Rezensenten eine verkaufsfördernde Fake-Bewertung unterstellen.
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