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Kundenrezension

am 27. Februar 2012
Hallo,

Ich möchte mich jetzt auch einmal zum neuen Langeisen der Happy-Metaller um Chris Bay äußern. Zuerst einmal werde ich auf das Layout eingehen, dann auf die Lieder und hier und da ein wenig drum herum schreiben.

Also, dann mal los:

Anfang 2012 war ich so richtig froh, als ich hörte, dass die Freedom Caller ein neues Album veröffentlichen werden. "Legend of the Shadowking" war zwar trotz des coolen Namens nicht so mein Liebling, und nachwievor rotieren eher die älteren Alben in meiner Anlage. Ich weiß nicht, aber irgendwie zünden die Alben nach Eterniy (2002) nicht mehr so richtig und vorallem das letzte empfand ich als... naja nicht langweilig, aber irgendwie als eine große, graue Masse. Wie dem auch sei. Neues Album, vorbestellt, bezahlt und pünktlich bekommen. Und dann natürlich so oft es an dem Tag ging angehört ;-)

An sich ist das Album cool. Ganz plump gesagt. Das Cover gefällt mir sehr sehr gut und die allgemeine Booklet-/CD-Aufmachung ist wieder mal gelungen.

Wichtiger ist aber die Musik, richtig?

Genau! Und die ist eigentlich richtig gut und gelinde gesagt etwas "erwachsener" als früher. Ok. Das Freedom Call mehr und mehr rockiger werden haben wir schon alle mitbekommen, aber hier fällt es sehr stark auf. Was mir persönlich leider immer und immer wieder auffällt an dieser Band, sind Lieder, die kaum bis gar keien Soli aufweisen. Und wenn, dann meiner Meinung nach recht uninspirierte "Wassertröpfchen" Melodien, mit sehr viel Tabbing (Oder wie man das schreibt. Gemeint ist, wenn man diese höhen Töne schnell spielt, sodass ein getüddel herauskommt). Außerdem missfallen mir diese Bridges, in denen gestoppt und mit der Steh-Tom rumgepoltert wird. Ich finde, dass es den Schwung nimmt und das Lied bremst. "We are one" und "Freedom Call" suchen also weiterhin ihres gleichen.

Aber naja. Los geht es bekanntlich mit "Age Of The Phoenix", einem typischen Freedom Call Opener, der schell, melodisch udn cool ist. Gefällt mir persönlich besser als "Out of the Ruins". Obwohl ich nicht der Fan dieser perfekt abgestimmten Chöre bin. Ich mag eher lieber den alten Power/Quest Metal (Powerquest, ältere Freedom Call, usw.). Ist aber meine persönliche Meinung. Etwas rockiger geht man es mit "Rockstars" an. Ein, meiner Meinung nach, Durchschnitts-Lied. "Crimson Dawn" ist nach dem Opener das zweite richtige gute Lied. Etwas länger als seine Vorgänger weis es vor allem durch leichte "The Quest" Anleihen zu überzeugen. Aber auch hier machen irgendwie die Chöre meine Laune zunichte... ich weis nicht warum. Irgendwie gefällt mir die gesamte Mischung zwischen den Chören, den Melodien und dem Gesang nicht. Musikalisch ist aber alles top. "66 Warriors" finde ich danach sehr enttäuschend. Es ist irgendwie eine schlechte "Mother Earth" und "The Ocean" Mischung....

... und "Back Into The Land Of Light" macht es auch nicht viel besser. Sowieso eine doofe Idee "Land of Light" als Vorlage zu nehmen. Die Anfangsmelodie wirkt uninspiriert, als ob man unbedingt einen Part 2 für Land of Light finden wollte... mag ich nicht.

Mit den folgenden Liedern "Sun In The Dark" und "Hero on Video" geht es Launemäsig aber wieder steil nach oben. Wirklich feine und kultige Freedom Call Songs. Tolle Melodien, tolle Refrains und bestimmt zwei der besseren Lieder auf dem Album. Problem bei aktuellem Album ist auch dies: Man hat irgendwie wieder eine Happy Metal Masse, die man sich langsam individuell sizieren muss, um Höhepunkte heraus zu picken. Aber das sollte kein Problem für den Caller sein. "Valley Of Kingdom" ist dann wieder ein wirklich typischer Song, der Spaß macht und sich in einem typischen Freedom Call Gewand zeigt.

"Killer Gear" ist möglicherweise das bessere "Mother Earth" und schnellere "The Darkness" und sehr progressiv angehaucht. Gefällt mir sehr SEHR gut. Chris Bay's Stimme wirkt bei diesem Song sehr erwachsen und man hat das Gefühl, junge Gamma Ray's zu hören. Des weiteren gefallen mir diese verzerrten, gar etwas gruseligen Chöre, die gut zu diesem Brecher passen. Ein wirklicher Höhepunkt !

Spätestens mit "Rockin Radio" geht die Party ab und ich glaube, dass wir hier einen wahren Live-Klassiker hören. Apropo Live: Ich sehe Freedom Call am 18ten März Live in Hamburg und gehe natürlich davon aus, dass dort mindestens 1/2 des neuen Werkes gespielt wird. Mal schauen, wie sich die Lieder so machen.

Aber weiter im Text. "Terra Liberty" ist - und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - ein richtiger Arschtreter á la Sonata Arctica. JA!! Man lese richtig! Ein Unia - verdächtiger, total trashig-progressiver Pfeil mit einem unglaublichen Wiedererkennungs Potential und einem göttlichen Refrain UND Solo. Ein definitiver weiterer Höhepunkt auf diesem Album.

Hach. Tolles Lied. Nun denn. "Eternity" wartet als nächstes um den Hörer zu begeistern. Und ich finde, dass es dies auch tun wird. Irgendwie ein "Obsession - Hero Nation" Verschnitt, der ebenfalls zu überzeugen weis. Auch leicht progressiv inspiriert und Sonata verdächtig. Gefällt, da sehr episch. Spätestens hier merkt man, dass Freedom Call ihre Alben seit 2005 spalten. Ein Teil mit den üblichen Happy Melodien, der andere sehr progressiv/rockig. Hier treiben sie es auf die Spitze. Waren bisher die Happy Melodien besser, finde ich hier alle progressiven Lieder - entschuldigt die Wortwahl - GEIL!

"Space Legends" ist der vorletzte Track und ein wirklicher Höhepunkt dazu. Ich weis gar nicht an was mich dieses Lied alles erinnert. Ich könnte wohl von jedem Freedom Call Album ein Vergleichs-Lied nehmen, sie würden alle zutreffen. Definitiv bekannt, aber dementsprechend genial.

Ja, und da sind wir nun. Am Ende aller guten Dinge, namentlich hier "Power & Glory". Ein recht kurzer und "Far away" mäßiger Rausschmeißer. Naja ... also wirklich. Far away Pt. 2. Definitiv nicht uninteressant und sehr gut gelungen. Ein cooler Song der ein gutes Album abschließt.

Was soll man also schlussendlich sagen?

Freedom Call legen mit "Land of the Crimson Dawn" eine gute Messlatte für das kommende 2012er Power Metal Jahr. Und eine wirklich hohe. Musikalisch gibt es nichts zu mäkeln und man bekommt für sein Geld wirklich was anständiges. Die Bonus Disc ist hierbei irgendwie netter Nebenkram. Für mich zündet das Album irgendwie erst ab dem 6ten Track, danach aber kam ein wahres Feuerwerk an Liedern. Wie ich schon sagte hat man hier richtig gute Progressiv-Stampfer, aber eben auch coole Freedom Call-typische Lieder. Und so schnell wie es anfing, hört es dann auch auf.

Anspieltipps: Killer Gear (!), Terra Liberty (!!), Sun in the Dark, Power & Glory, Eternity (!!!!)

Soweit von mir. Eine Kaufempfehlung gibt es so oder so, da es einfach ein tolles und vielseitiges Album ist. Ein Stern Abzug für die allgemeine "Bekanntheit" der Lieder und der Tatsache, dass das erste Drittel irgendwie langweilig ist.

Viele Liebe Grüße,
M. Tack
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