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Kundenrezension

am 20. September 2013
… es gibt nach 10 Jahren ein Album mit neuen Stücken von Sting und keiner geht hin. Promotion wird kaum gemacht, viele Hörer sind nach 10 Jahren mit Weihnachts-Songs, Mittelalter-Songs, und Was-auch-immer-Songs etwas müde geworden ihrem ehemaligen Helden noch zu folgen und dann kommt irgendwann im Sommer das knappe Announcement, dass es ein Album mit Songs zu einem Musical von Sting geben wird. Und es tauchen Interviews auf, in denen Sting ganz offen zugibt, dass er ja betriebswirtschaftlich vollkommen unabhängig ist und im Prinzip genau das machen kann, was er mag.

Keine guten Vorzeichen. Und dann das erste hektische weil doch etwas aufgeregte Durchhören des Albums. Okay, es ist definitiv keine Poprock Album, kein Nachfolger zu „Sacred Love“ von 2003. Und nochmals okay, man findet schon beim ersten Hören Sounds, die Sting schon immer mal gerne verwendet hat, Pipes und Seemann’s Shanty, keltischen Folk und kleine jazzige Serenaden, aber noch nie so kondensiert.

Also zwei Möglichkeiten, das Album direkt wieder an Seite legen oder einfach noch ein paar Mal hören. Option 1 kann ich nachvollziehen, weil ich selber die letzten Male oft etwas enttäuscht würde, aber wer das macht verpasst etwas. Denn, die ganze Rahmengeschichte zum Musical (Niedergang einer ehemals blühenden Hafenstadt, natürlich autobiographisch) mal außen vor gelassen, bietet „The Last Ship“ dann doch viele bemerkenswerte Songs und beachtenswerte Texte.

Das fängt an mit der schon vorab veröffentlichten Single PRACTICAL ARRANGMENT, die sehr entspannt daher kommt, eine leichte jazzige Serenade nur sanft untermalt von Klavier, Bass, Gitarre und einer Trompete, die langsam ihre Bahnen zieht. Zum getragenen Song passt der Text, in dem ein Mann versucht einer Mutter schmackhaft zu machen, dass man auch ohne die große Romanze ganz pragmatisch zusammen leben kann. Und es geht weiter mit zwei sehr schönen Duetten, zum einen mit der schönen Ballade SO TO SPEAK mit sanften Streichern und mit der (mir) unbekannten Becky Unthank, zum anderen dem Duett mit (dem dann doch eher schon sehr bekannten ;-) Jimmy Nail namens WHAT HAVE WE GOT, in dem Sting mit keltischen Anleihen und einer um Oktaven tieferen Stimme und dem nordenglischen Dialekt den Lord of the Dance aus der Arbeitsklasse gibt. Textlich geht Sting an manchen Stellen sehr ans Eingemachte, besonders die Lieder in denen er sich mit dem Altern auseinandersetzt sind sehr intensiv und berührend (I LOVED HER BUT SHE LOVES SOMEONE ELSE und SO TO SPEAK). Und dann gibt es natürlich auch noch die BALLAD OF THE GREAT EASTERN, die mit den Pipes zu Beginn sehr an „Hounds of Winter“ erinnert und sich dann zu einer majestätischen orchestralen Ballade entwickelt.

Option 2 von oben lohnt sich also, selbst für Fans die bei dem Wort „Musical“ einen Totstellreflex bekommen.
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