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Kundenrezension

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Mix aus Fantasy und Thriller, 7. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Homunkulus (NINRAGON - Die gesammelten Romane 4) (Kindle Edition)
Inhalt:

Danak ist eine Milizionärin und das mit vollster Überzeugung und Leib und Seele. Obwohl Rhun, nachdem Krieg, unter fremder Herrschaft steht, tut sie alles dafür die Menschen in der Stadt zu beschützen.
Sie ist endlich mal eine wirklich tolle weibliche Figur, die stark und mutig ist. Sie ist jemand, in den man sich hineinversetzten kann. Man kann ihre Freude, ihre Trauer und ihre Wut, genauso wie ihre Überzeugungen nachvollziehen und auch nachfühlen. Ihre Figur kann man auch noch in unseren Alltag übertragen. Sie ist eine berufstätige Frau, in einer Männerdomäne, die es irgendwie schafft sich, als einzige Frau bei den Miliz durchzusetzen und der dennoch der Spagat zwischen Arbeit und Familie (mehr oder weniger) gelingt. Auch die anderen Personen, allen voran Choraik, der mir sehr schnell ans Herz gewachsen war, sind wirklich gut gelungen. Er ist ein Mensch, der sich selbst als Kinphaure betrachtet und neu in Danaks Kader kommt. Er ist, genauso wie die anderen Figuren, gut herausgearbeitet und ein wirklich spannender Charakter. Gerade, weil er nicht von Anfang an durchschaubar und einordbar ist, hat er mein besonderes Interesse geweckt. Aber auch die anderen Männer des Kaders sind keine platten Nebenfiguren, sondern vielschichtige Personen, welche die eine oder andere Überraschung parat halten.
Die Geschichte selbst wirkt am Anfang eher einschüchternd. Die Welt ist so riesig und vielschichtig, dass man sich zuerst erschlagen fühlt. Doch je mehr man sich hineinliest und, ja das kostet Zeit, die einzelnen Figuren, Handlungen und Verbindungen entwirrt hat, umso stärker wird man in diese Welt gezogen. Voller Detailliebe beschreibt der Autor hier eine Welt, die nicht annähernd so sympathisch herüber kommt, wie die meisten anderen Fantasiewelten. Hier geht es um Krieg, Leid, Verrat, Unterdrückung und Eroberungen. Die Stadt Rhun ist einerseits von oben beherrscht von den Kinphauren und im Untergrund von den Gangs und Banden. Dies alles verleiht dem Setting, in welche diese Geschichte eingebettet ist, einen Realismus der teilweise entsetzt.
Die Geschichte selbst, ist ein Thriller, was dieses Fantasy-Buch zu etwas Besonderen macht. Zum einen geht es um einen Homunkulus, ein schreckliches Wesen nur gezüchtet zum Kämpfen, den Danak unbedingt ausfindig machen muss, dann macht eine Bande Ärger, die scheinbar etwas mit dem Homunkulus zu tun hat, außerdem taucht eine Krankheit vermehrt unter den Menschen auf, die Drogen konsumieren und gleichzeitig erschwert ihr neuer Vorgesetzter ihr das Leben. Mit all dem muss sich Danak gleichzeitig herumschlagen, obwohl ihr Mann und ihre beiden Kinder zu Hause auf sie warten. Man merkt schon hier, dass dies ein actionreiches Buch ist.
Das einzige Problem, das wohl viele mit diesem Buch haben werden, ist der Schreibstil, der jedoch ein Merkmal des Autors ist. (Ich habe gelesen, dass es bei der Ninragon-Trilogie deutlich schlimmer sein soll) Ich selbst habe eigentlich keine Probleme mit gewöhnungsbedürftigen Schreibstilen, doch auch ich hatte ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten, konnte mich dann aber gut damit arrangieren. Besonders die Kampfszenen brachten ein paar sehr interessante Sätze zum Vorschein. Doch davon ließ ich mich nicht abschrecken und das hat sich auch ausgezahlt. Spätestens ab der Hälfte habe ich begonnen das Buch richtig zu verschlingen.

Fazit:

Ich bin eigentlich kein Fan von großen Epen, die reine Fantasy-Bücher (ich mag eher Urban-Fantasy) irgendwie immer sind, aber dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Der Krimianteil ist gut eingebettet, an den Figuren gibt es nichts zu bemängeln und auch sonst hat mir das Buch gefallen. Der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedürftig, doch wenn man sich da durchgefuchst hat, erwartet einen hier wirklich ein grandioser Fantasy-Roman. Ich kann dieses Buch allen Fantasy-Liebhabern genauso ans Herz legen, wie Krimifans, die gerne mal eine andere Art von Geschichte lesen wollen. Man darf sich nur nicht so leicht von der Grammatik und dem Satzbau abschrecken lassen.
Von mir eine absolute Kaufempfehlung, vor allem für den sagenhaften preis von 99 Cent, also schlagt zu!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.02.2014, 18:57:14 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2014, 20:30:29 GMT+1
Verstehe NICHT was am Schreibstil, gewöhnungsbedürftig sein soll ???
Ist der Leser HEUT zu einfältig und besitzt nicht mehr den Geist für Sprache ????
Ist diese " LOLL" und " Jau ey " SprachGeneration überfordert
und muss erst wieder lernen, das Sprache etwas schönes ist
und das es Worte gibt, die jenseits ihres Wortschatzes liegen???

Eine fesselnde, faszinierende Geschichte !!!
Wunderbar geschrieben.
Man weiß bereits von der ersten Seite an ,
dass es sich weiter zu lesen lohnt OHNE sich zu langweilen .

Der Autor beweist Sinn für Kriminologie & Fantasy
und verbindet beides auch noch mit Tiefe,Spannung,wunderbaren Sprachbildern
und auch aus spiritueller und philosophischer Sicht.

Lesenswert kann ich nur sagen.!!! Spannend und wunderbar geschrieben..!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.02.2014, 10:02:17 GMT+1
Kalle Wirsch meint:
Liebe Katrin, ist Ihnen eigentlich der Sinn einer Rezension klar ? Jemand hat sich eine Meinung zu einem Werk gebildet und teilt diese legitimer Weise der Öffentlichkeit mit. Julia hat genau das getan, was Sie auch getan haben, nur ist ihr Geschmack nicht mit Ihrem identisch, was an sich auch keinesfalls tragisch ist. Muss man in einer reinen Geschmacksfrage - "schöne Sprache" ist für jeden etwas anderes - tatsächlich beleidigend werden und dem Andersdenkenden quasi unterstellen, er sei ein einfältiger "Jau ey"-Typ ? Ich meine, mit solchen Aussagen disqualifiziert sich der Schreiber selbst als ernstzunehmender Gesprächspartner, weil er das Prinzip von Kritik an sich verkennt. Erfreuen Sie sich also weiterhin an der Genialität des Werkes und gestehen Sie anderen ihre eigene Meinung zu.
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