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Kundenrezension

39 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Perpetuum mobile - oder doch etwas dran?, 11. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Freie Energie für alle Menschen: Raumenergiemotor: Nachweis und Bauanleitung (Gebundene Ausgabe)
Claus Turtur genießt als Professor der Physik natürlich eine gewisse Vorschuß-Glaubwürdigkeit, wenn er dieses heikle Thema vertritt. Die erste Hälfte des Buches ist auch sehr spannend, wenn er über die Nullpunkt-Energie schreibt, die offenbar im Raum "verborgen" liegt. Nach seiner Aussage bestünde auch gar kein Zweifel unter den Physikern, dass eine solche Energie existiere, sondern nur darüber, wie groß sie sei und ob man sie technisch nutzen könne. Er beschreibt dann seinen wissenschaftlichen Nachweis der Energiegewinnung aus der Raumenergie mit Hilfe eines von ihm gebauten elektrostatisch angetriebenen Rotors - den man wegen der minimalsten Energien, die dabei im Spiel sind, allerdings nicht praktisch nutzen könne.

Angeblich habe es auch schon zahlreiche Leute in der Vergangenheit gegeben, die eine richtig funktionierende Raumenergie-Maschine gebaut hätten. Allerdings seien sowohl alle diese Geräte als auch zugehörige Baupläne immer auf mysteriöse Art verschwunden bzw. deren Erfinder verstorben oder verstummt.

Seine Vorstellung, wie ein echter Raumenergiemotor zur Energiegewinnung aussehen könnte, beruht auf einem System von rotierenden und statischen Permanent-Magneten. Und bei der Beschreibung dieses Systems, die etwa die zweite Hälfte des Buches ausmacht, kommt man dann schon etwas ins Grübeln. Denn einerseits ist der Motor offenbar so kompliziert, dass man ihn nur mit extrem aufwändigen Mitteln bauen könne. Insofern ist der Untertitel des Buches "Nachweis und Bauanleitung" absolut nicht korrekt. Es gibt nämlich keine verwertbare Bauanleitung und insofern auch keinen Nachweis, dass es funktioniert. Wie Turtur selbst zugibt, solle niemand versuchen, die Zeichnungen aus dem Buch nachzubauen, weil es - so seine eigenen Worte - "wegen noch fehlender Bemaßung" gar nicht funktionieren könne.

Andererseits und soweit ich als Laie die Beschreibungen von Turtur verstehe, kann der Motor wohl nur laufen, wenn er sich so schnell dreht, dasss bei den Magnetfeldern relativistische Effekte auftreten, weil ein konstantes Magnetfeld ja nach maximal einer halben Umdrehung wieder zum Stillstand des Motors führen würde - wäre ja nichts anderes als ein Fahrradynamo. Da sich das Magnetfeld mit (endlicher) Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, sollen offenbar bei sehr hohen Drehgeschwindigkeiten des Rotors Schwankungen im Magnetfeld auftreten, die dann das Ganze von selbst am Laufen halten. Naja, überzeugt mich nicht so ganz ... In seiner Beschreibung ist eine Grafik, die eine Winkelgeschwindigkeit des Motors von 3200 rad/s angibt, was etwa 30.000 U/min entspräche (die Umrechnung habe ich gegoogelt). Allerdings ist nicht angegeben, wie groß der zugrundeliegende Magnetrotor sein muss. Im Buch spricht er öfters mal von 1,2m Kantenlänge eines Generators, wie er ihn sich vorstelle. Dann betrüge die Kreisgeschwindigkeit des Rotors in der Außenzone gut 6000 km/h. Ich weiß nicht, ob das für relativistische Effekte ausreicht, ist ziemlich weit von der Lichtgewschwindigkeit entfernt. Andererseits ist das bei der Größe schon viel schneller als sich ein Düsen-Flugzeugtriebwerk bei Vollgas dreht (ebenfalls gegoogelt).

Um so ein Projekt umzusetzten, brauche er nach seinen Angaben ein Team von rund 10 Wisenschaftlern und Assistenten über mehrere Jahre und viele teure Ausrüstungsgegestände nebst Räumen. Er nennt keine Zahlen, aber für mich klingt das nach grob geschätzt etwa 5-10 Millionen Euro. Für den möglichen Nutzen wäre das tatsächlich eine kleine Summe - wenn es denn funktionieren würde. Andererseits schreibt Turtur, dass sich schon mehrere mittelständische Betriebe mit 20 bis 50 Mitarbeitern bei ihm angeboten hätten, diese Ressourcen aber nicht reichen würden.

Mein Fazit: interessante Erklärungsansätze, weshalb so etwas prinzipiell und überhaupt funktionieren könnte. Der beschriebene Raumenergiemotor erscheint mir aber nicht als besonders glaubwürdige Maschine. Eigentlich schade. Die Kriege der letzten Jahrzehnte drehten sich alle um Energie (nicht um Terror wie offiziell behauptet wird - mal den Historiker Prof. Daniele Ganser googeln). Da wäre es zu schön, so eine unerschöfliche Quelle aufzutun. Trotzdem: Wenn ich Bill Gates wäre mit 60 Milliarden USD in der Tasche würde ich Prof. Turtur das nötige Geld geben. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.05.2014, 10:11:35 GMT+2
Anahita meint:
Gates gehört zu der Riege, die eben NICHT daran interessiert ist, daß die Menschheit frei wird!
Selbstverständlich wäre es ein leichtes für jeden Milliardär, diese Befreiung zu untertützten, daß es nicht einen gibt, der das wünscht, zeigt die Realität.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2014, 20:05:50 GMT+2
Niemand meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2014, 20:49:08 GMT+2
Anahita meint:
Wissen Sie nicht, daß er den ganzen afrikanischen Kontinent durchimpfen läßt?
Sobald in den englischsprachigen Medien als Berufsbezeichnung "philanthropist" auftaucht, kommen mir große Bedenken, daß es sich genau um das Gegenteil handelt, wie in 99,9% aller Fälle dieser "Wohltäter" und "Menschenfreunde", zumindest nach meiner Erfahrung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2014, 13:42:11 GMT+2
Niemand meint:
Naja. In Afrika sterben jeden Tag vielen Tausende von Kindern an Infektionen. Da kann man jemandem, der Impfungen forciert, nicht unbedingt eine böse Absicht unterstellen. Ob das Ergebnis für die Menschen dann gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt. Führt jetzt aber doch sehr weit vom Thema Energie weg. Herzlichen Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2014, 16:11:42 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 14.05.2014, 16:12:22 GMT+2
Anahita meint:
Ganz im Gegenteil, das führt direkt in's Zentrum der Thematik!
Jeder auch nur geringfügig mit klarem Verstand und eigenem Denkvermögen ausgestattete Mensch weiß, daß mit dem Reichtum, den diese elitäre Clique von "Menschenfreunden" für sich auf überwiegend "amoralische" und kriminelle Weise angehäuft hat, die ganze Welt satt und gesund in Eintracht leben könnte, ganz zu schweigen von deren Bemühungen, die Menschheit von "ihren" Energiequellen abhängig und somit versklavt zu halten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2014, 09:54:41 GMT+2
Niemand meint:
Aus Ihren Worten spricht sehr viel Wut, wenn nicht sogar Hass. Und die Anschuldigung, dass jeder, der Ihre Meinung nicht zu 100% teilt, nicht mit "klarem Verstand und eigenem Denkvermögen" ausgestattet sei, richtet sich gegen sehr viele Menschen, nicht nur die "bösen" Reichen. Glauben Sie wirklich, dass mit Wut und Hass irgendetwas positives in der Welt errreicht werden kann? Wenn es jemals eine gute Revolution in der Welt geben wird, dann wird es eine Revolution der Herzen sein. Wo die Menschen in sich selbst die Liebe und Wertschätzung für alle Brüder und Schwestern finden werden, nicht nur für die mit gleicher Meinung und auch ohne moralische Vorwürfe. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich kann Ihre Wut nachvollziehen. Mein Buchtipp zu diesem Thema:Segnen heilt: Wie dein Segen die Welt verändert und dich selbst - Bio

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2014, 11:34:26 GMT+2
Anahita meint:
Es ist heiliger ZORN.

Als Anschuldigung will ich das, was ich über Verstand und Denkvermögen sagte, nur ungern verstanden wissen, sondern vielmehr als Wahrnehmung nach meiner persönlichen Erfahrung.

Wut und Hass sind es, die üblicherweise gerne von Seiten der Kulturmarxisten unterstellt werden, sobald jemand "zu viel" Klartext spricht und sich in jeder Hinsicht wenig politisch korrekt verhält.

Ganz klar einer Meinung sind wir, was die Revolution der Herzen anbelangt, der meines Erachtens eine obligatorische Revolution des Geistes vorangeht, denn nur dann ist die neue Epoche der wahren/realen Gleichheit (die natürlich ewig im Spirituellen existent ist) nach dem Paradigmenwechsel überhaupt eine Option.

Ihre Buchempfehlung schaue ich mir gerne näher an. Danke dafür.

Veröffentlicht am 19.10.2014, 13:24:19 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 19.10.2014, 13:29:53 GMT+2
lilalaune meint:
danke für die Rezension.
strange........

Ich habe sehr wenig Ahnung von Physik und habe das Buch nicht gelesen, werde es auch nicht, da es meinen Sachverstand übersteigen wird. Aber erinnern tut mich die Thematik an etwas, grübel......

Da gibt es doch bei Jim Knopf von Michael Ende diesen Scheinriesen, Herrn Tur Tur. Der ist nur aus der Ferne riesig, aus der Nähe wird er winzig klein. Im zweiten Band "Jim Knopf und die wilde 13" erfinden Lukas und Jim das Perpetuum Mobile: Auf einer Metallinsel im Ozean finden sie an- und abschaltbare Magneten. Sie montieren einen davon an einen Mast an die Lokomotive Emma, schalten ihn an, und siehe da - Emma bewegt sich nach vorn, weil sie von dem Magneten angezogen wird. Schalten sie den Magneten ab, bleibt Emma wieder stehen. Mit dem "Perpetumobil" reisen sie fortan um die Welt, es kann auch fliegen.

Am Ende findet auch der Scheinriese Tur Tur seine Bestimmung: Er wird Leuchtturmwärter auf der Magnetinsel. Wenn ein Schiff vorbei kommt, schaltet er den Magneten ab, damit das Schiff nicht, vom Magneten angezogen, an der Insel zerschellt. Er steht ansonsten mit einer Laterne auf dem höchsten Punkt der Insel und ist durch seine Riesigkeit aus der Ferne von den Schiffen gut zu sehen.

Nicht zum ersten Mal, dass ich den Weitblick von Michael Ende bewundere......
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