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Kundenrezension

am 26. März 2013
Neubesetzungen am laufenden Band, starke Alben und unermüdliches Touren rissen die sympathischen Finnen von STRATOVARIUS aus der Krise. Timo Tolkki widmet sich eh mittlerweile anderen Projekten – das Thema ist also aus der Welt und die Stratos können in die Zukunft sehen. Traurig nur der unerwartete Ausstieg von Jörg Michael. Wie man aber auf der „Unbreakable“ Single zu Gehör bekam, steht Rolv Pilve ganz gut in den großen Fußstapfen.

Man merkt aber schnell, dass Rolf sich nicht so strikt an dem klassischen Drum-Stil seines Vorgängers hält und seine eigene Note in den Sound von STRATOVARIUS bringt. Das dritte Album seit dem Neustart mit Mattias Kupiainen hört auf den Namen „Nemesis“ und tönt von Anfang bis Ende typisch nach der Band. Das liebt man an der Band auch so, dass man immer authentisch und sich treu bleibt. Natürlich tragen gerade die einzigartige Stimme von Frontmann Timo Kotipelto und das unvergleichliche Keyboardspiel von Meister Johnasson dazu bei. Der Grundtenor von „Nemesis“ ist im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern eine Spur düsterer, wie man schon anhand des Artworks vermuten konnte, jedoch können die Finnen nicht aus ihrer Haut und schrieben auch dieses Mal den einen oder anderen positiven Hit.

„Abandon“ ist am Anfang des Albums noch etwas unspektakulär. Eine MidTempo Nummer mit schnelleren Passagen und gemäßigter Doublebass, die natürlich vor Melodien nur so strotzt. Kotipelto bleibt in tieferen Regionen und wählte einen hymnischen Chorus. Das mit hektischer Rhythmik ausgestattete „Stand My Ground“ sorgt da schon für mehr Aufsehen, denn als typisch kann man diesen Titel auf keinen Fall bezeichnen. Nach einigen Durchläufen möchte man diesen dynamischen Song nicht mehr missen. Düster und bedrohlich bricht im Anschluss das apokalyptische „Halcyon Days“ über einen herein, bis man im Chorus in Richtung UpTempo schwenkt und eine eingängige und ebenso geniale Gesangslinie abliefert. Epische Keyboards und mehrstimmigen Gesang gibt es natürlich auch.

Meist typisch, aber abwechslungsreich führen STRATOVARIUS gekonnt durch dieses Album, bauen aber ganz subtil hier und da ein paar Neuerungen und Überraschungen ein. „Castles In The Air“ bietet beispielsweise abseits von fetten Keyboardteppichen ein grandioses Piano-Intro, begleitet von getragenem Gesang. Der Song steigert sich noch weiter und gipfelt in einem stampfenden, hypnotisierenden Refrain. Weitere Highlights sind das lockere „Dragons“, welches sich als Single anbieten würde und die emotionale Ballade „If The Story Is Over“, bei der Timo sich voll ins Zeug legt.

„Nemesis“ steht seinen Vorgängern in nichts nach, bietet einige Hits, starken Power Metal mit Prog-Anteilen und alles was man von STRATOVARIUS erwartet, jedoch fehlt mir hier etwas der Aha-Effekt und die ganz großen Momente längst vergangener Tage
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