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Kundenrezension

am 30. März 2012
Dass es sich hier um ein besonderes Buch handelt merkt man schon an dem Titel "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus". Worum kann es da inhaltlich gehen? Mich hat das Cover auf jeden Fall schon sehr neugierig gemacht.

Im ersten Kapitel wird der Leser gleich direkt angesprochen. Auch das ist außergewöhnlich. Wir werden mit einer Ausgangssituation konfrontiert, über die wir uns eigene Gedanken machen sollen. Und das gelingt auch. An einer Brücke steht ein Junge mit einer Rose und einem Brief in der Hand. Der Erzähler spekuliert mit dem Leser was denn der Junge dort an der Brücke macht. Was wohl in dem Brief steht, für wen diese Rose ist und auf welche Person er warten könnte. Außerdem erfahren wir in einem kleinen Grundkurs der Physik, der in knappen und einfachen Sätzen erzählt wird, was es mit Schrödinger auf sich hat.

Dann erst geht die eigentliche Handlung so richtig los. Wir erfahren von einem Jungen der ein ganz schön trauriges Zuhause hat. Als er dann eines Tages die Mutter tot auffindet, gibt es einiges zu tun. Der Vater lebt in der Irrenanstalt und muss besucht und getröstet werden. Die Leiche gehört sich versteckt und der Zeitungsjob der Mutter muss auch noch erledigt werden, damit nicht alles auffliegt. Und dann lernt er dieses Mädchen kennen und es droht doch noch alles ans Tageslicht zu kommen...

Man ist von der ersten Seite an von der Geschichte fasziniert. Der Satzbau und die Sprache ist sehr einfach gehalten. Das tut dem Lesevergnügen aber überhaupt keinen Abbruch, denn langweilig wird es garantiert nicht. Im Gegenteil, die wenigen Seiten lassen sich noch viel schneller dadurch lesen. Die Handlung selbst ist einzigartig und führt dem Leser richtig vor Augen, zu was ein Kind in seiner Verzweiflung alles fähig ist. Natürlich ist es teilweise schon recht drollig was Jonas alles tut, damit seine Welt wenigstens äußerlich in bester Ordnung bleibt, allerdings fühlt man mit dem jungen Kerl trotzdem richtig mit. Leider kann man an dieser Stelle nicht mehr über den Inhalt verraten, da die Geschichte sowiso schon recht kurz ist und ich niemandem das Lesevergnügen vorweg nehmen möchte.

Für mich war "Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings war ich schnell mitten im Geschehen und hatte das Buch innerhalb weniger Stunden zuende gelesen. Leider hat die Geschichte nur sehr wenige Seiten. Das hat aber dem Lesevergnügen überhaupt keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, am Ende hatte ich das Gefühl, endlich mal wieder eine Geschichte gelesen zu haben, die zum nachdenken anregt und sehr unterhaltsam war. Ich möchte das Jugendbuch wärmstens weiterempfehlen.
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