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Kundenrezension

am 12. Februar 2010
Zeit ist es geworden das Steevi seinen ehemaligen Kollegen von den Hairmetal Helden Tigertailz zeigt wie man es richtig macht. Seit diese seit ihrer Reunion Albumtechnisch eher so im unteren Durchschnitt dahindümpeln liefert Partytier Steevi zwar ein kurzes aber dafür um so feineres sleazy Hardrockwerk ab, welches die Erwartungen bei weitem übertrifft. Und zwar in jeglicher Hinsicht.

Die schlauste Entscheidung von Steevi Jaimz war mit Sicherheit das er sich Produzenten, Songwriter und Gitarristen Chris Laney an Bord geholt hat. Der hat schon Zinny Zan mit seinem Zan Clan wieder einiges an Schub verpasst. Aber egal ob nun Steevi oder Chris die treibende und kreative Kraft hinter My Private Hell" ist, was zählt ist was letztlich aus den Boxen dröhnt und das ist es wert das man sich eingehender damit beschäftigt.

Die knapp 37 Minütige Scheibe beginnt mit dem massiven und treibenden Amazing", welche einen passenden und oppulenten Opener darstellt und einen in einem Song die Stärken und Schwächen der CD offenbart. Dazu später mehr.

Nummero Zwo ist das grenzgeniale DonŽt Say ItŽs Over", das nahezu alles mitbringt was man von einem hymnenhaften Spaßrocksong erwartet. Einmal gehört und schon so Schlawinerhaft im Gehörgang verankert das man versucht ist die Repeatfunktion des Players zu nutzen um immer wieder zu der grandiosen Hookline mitzufeiern. Ob dies evtl. an der Zusammenarbeit mit Alice Cooper Gitarrist Ryan Roxie liegt?

Daraufhin folgt das stark Kiss lastige Something Good Something Bad", das bestimmt auch auf Sonic Boom" einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte. Mit Freunde vernimmt man hier die innig geliebt Ohhoohhhhs" im Refrain. Und natürlich wie auf der ganzen Scheibe auffällig, unterstützt und hervorgehoben durch die passende Produktion von Chris Laney.

Still Crazy" beginnt original wie eine Nummer der ersten Crashdiet Scheibe, und die haben sich schließlich schon bei den besten bedient. So und nicht anders hat Sleazerock mit langen Zähnen und gesundem Appetit zu klingen. Rotzig, mit Muskeln und Wiedererkennungswert.

Woran Little Sistah" bei mir scheitert weiß ich auch nicht so genau, denn eigentlich passen hier die Tigertailz und Laney Zutaten richtig gut zusammen. Auch der kleine Makel, Steevis teilweise etwas grenzwertige Gesangsleistung (aber egal, auch Kaliber wie Stephen Pearcy oder Vince Neil sind keine stimmlichen Koryphäen) ist hier nicht zu aufdringlich. Das Gitarrensolo würzt ordentlich Pfeffer aufs Sleazemetal Steak...aber irgendwas fehlt trotzdem. Egal, anderen fährt die Nummer bestimmt deftig ins Gebälk.

Der Titelsong zählt trotz seiner kitschigen und vorhersehbaren Art trotzdem zu den Albumhighlights. Vielleicht weil er gleichzeitig durchtrieben, ehrlich und nicht aufgesetzt wirkt. An diesem Lied können sich jüngere Bands orientieren wenn sie wissen möchten wie man mit einfachen Mitteln überzeugt.

Das mit Bläsern und weiblichen Backgroundvocals ausgestattete Kiss Of Death" ist der Kern und die qualitative Spitze von My Private Hell". Wenn dann zwischendrin noch kurz die Mundharmonika gezückt wird ist es um jeden anständigen Schweinehund geschehen.

Richt schwierig war es am Anfang mit I DonŽt Wanna Walk Away", das deutlich im Fahrwasser von Def Leppard über den Ärmelkanal direkt in den heimischen CD Player gesegelt kommt. Wenn man sich an so etwas heranwagt, dann kann es nur besonders werden. Entweder man scheitert abgründig und es wird peinlich oder man hat die Def Lep Formel kapiert und bringt es auf einen harmonischen Stand und klingt ein wenig wie Danger Danger mit Eiern. Und das hat Steevi tatsächlich auch noch hinbekommen. Schön langsam fragt man sich wann endlich das obligatorische Lied für den Mülleimer kommt, oder hat er es (with a little Help from his friends) tatsächlich geschafft ein Album ohne Arschbombe einzutüten?

DancinŽ With Danger" stampft dann zum Abschluss noch mal so richtig auf und lässt auf feine 80er Jahre art das Eis in sämtlichen Fjorden knacken. Keine Übernummer aber dennoch ein lässige Headbanger für Oldschool Freunde.

Das endgültige Finale bekommt man dann mit Kikk It Down" serviert und wie ein Lied mit diesem Titel und dieser Schreibweise klingt kann sich jeder Anhänger dieses Genres wohl denken.

My Private Hell" ist ein Pflichtalbum für alle Glam- und Sleazerock/Metal Fans, egal ob sie nun zur alten Garde oder zum jungen Nachwuchs gehören. Allein weil Steevi so ein Szeneurgestein ist und es trotz aller Unkenrufe geschafft hat sich mit einem Album so zu rehabilitieren das man nicht umher kommt ihn wieder auf dem Schirm zu haben. Die Scheibe gewinnt keinen Preis dafür das Rad neu erfunden zu haben, aber den goldenen Blumentopf für ein Album das von jemanden kommt der verstanden hat worum es geht und wie man es präsentiert.

Steevi Jaimz private Hell, our Pleasure? Jawohl ja!
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