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Kundenrezension

am 5. Oktober 2005
Auch wenn diese Einschätzung im krassen Widerspruch zum jubilierenden und nahezu ausnahmslos positiven Echo in allen Medien steht: Dieser Live-Mitschnitt ist weder weltbewegend noch ein künstlerischer Höhepunkt. Sowohl das Orchester und der Dirigent als auch die Sänger-Riege zeigen Schwächen. Keinesfalls handelt es sich hier um DAS Opern-Ereignis, zu dem die Salzburger Premiere bereits im Vorfeld (!) stigmatisiert wurde. Wirklich bewundernswert ist lediglich eines: die überaus gelungene Marketing-Strategie. Läßt man den ganzen Medien-Hype außer Acht und beschränkt sich auf das reine Hören, ist die Aufführung nicht einmal spektakulär.
Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Anna Netrebko. Sie ist sicherlich eine gute Sängerin - wenn sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten bleibt. Ob Frau Netrebko für die Violetta wie geschaffen ist, ist zu bezweifeln. Die Partie der Violetta liegt jenseits der stimmlichen und technischen Fähigkeiten von Frau Netrebko. Ihre Koloraturen sind äußerst nachlässig ausgeführt, ihre Stimme wirkt oft angestrengt und forciert. Hat sie sich auf ihrem 2. Album bei der Arie "Sempre libera" noch manche Spitzentöne erkämpft, ist sie diese bei der live Ausführung schuldig geblieben. Die Färbung ihrer Stimme könnte man als "neutral" bezeichnen: Die Rolle wird runtergesungen, Klangschattierungen gibt es keine. Die innerliche Zerrissenheit der Person Violetta spiegelt sich in der stimmlichen Gestaltung von Netrebko nicht wieder. Im Vergleich mit anderen Sängerinnen bleibt Netrebko sehr blass.
Die Tenor-Partie ist mit Rolando Villazon gut besetzt, von Thomas Hampson war jedoch mehr zu erwarten. Die Wiener Philharmoniker bleiben unter dem Dirigat von Rizzi blass und unauffällig.
Im Ergebnis sind weder die zahlreichen Vorschusslorbeeren noch die gewaltigen Lobeshymnen nach der Aufführung auch nur annähernd gerechtfertigt.
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