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Kundenrezension

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwann musst Du nach Biel, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mehr als Marathon - Wege zum Ultralauf (Taschenbuch)
Über die Expertise von Herrn Sonntag muss man nichts weiter berichten, er ist unwidersprochen eine Instanz. Und trotzdem hat mich - neben allem Positiven von dem die anderen Rezensenten berichten - das Buch ein stückweit enttäuscht.

Zuvorderst hat mir das Buch das ernüchternde Gefühl vermittelt, Ultra zu laufen, sei vor allem eine Beschäftigung für Alte. So richtig die Intention von Herrn Sonntag auch sein mag, ältere Läufer zu motivieren, so wenig ist es nötig, auf jeder zweiten Seite zu erklären, dass man diesen Lauf oder jene Strecke auch noch mit 70 schaffen kann. Das sind fraglos großartige Leistungen, aber eben in jeder Altersklasse.

Zudem ist der gesamte Bericht gekennzeichnet von der Frustration, dass Ultra-Läufer über viele Jahre nicht anerkannt, ja gar belächelt und verspottet wurden. Das Läuferleben von Herrn Sonntag hat dadurch sicher eine Prägung erfahren, jedoch sind die Zeiten heute andere. Ultra zu laufen ist noch immer vergleichsweise exotisch, aber in den heutigen Zeiten von multimedialem Extremsportkult sicher auch nichts mehr für das man Spott ernten würde.

Der dritte Punkt, den ich bemängle ist, dass das Kapitel "Die lange Geschichte des langen Laufens" extrem lang ist. Über 60 Seiten wird dort ausgerollt, wer seit der Antike von wo nach wo gegangen oder gelaufen ist oder sein könnte. Das Kapitel könnte auf ein Drittel gekürzt werden und der Leser würde keine Information vermissen.

Umso bedauerlicher, dass das folgende und für mich kaufentscheidende Kapitel "Wo zum ersten Mal starten" auf gerade einmal sieben Seiten abgehandelt wird. Und dabei werden dann deutsche, europäische und weltweite Läufe beschrieben, von 50 bis 250km, obendrein noch 6, 12 und 24h-Läufe sowie Indoor und Outdoor. Sprich nach den sieben Seiten ist man kein Stück schlauer, alles wird bestenfalls in Bruchstücken angerissen. Und man wusste auch schon vorher, dass Biel wohl eine der Empfehlungen sein würde. Wenn jemand von dem Schlage eines Herrn Sonntag ein Buch schreibt, dass sich ausdrücklich an Ultra-Einsteiger richtet, hätte er gut daran getan, seine Leser an seinem enormen Fundus an Erfahrungen teilhaben zu lassen.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.02.2014, 20:15:06 GMT+1
nordlicht meint:
Besten Dank für ihr Feedback. Ich war drauf und dran dieses Buch zu bestellen. Das hat sich jetzt erledigt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2014, 09:56:02 GMT+1
Hallo Nordlicht,
das ist natürlich schade für den Autor, aber ich bin im Prinzip zur selben Erkenntnis gekommen. Heute in der Post "Das große Buch vom Ultra-Marathon" von Herrn Beck. Von ihm habe ich auch schon "Das große Buch vom Marathon" und das ist mit Abstand das beste, was ich bislang zum Thema gefunden habe. Beim Ultra-Marathon-Buch zeigt ein erstes Durchblättern: Ja, ein paar Passagen kommen mit bekannt vor, es wurde wohl auch etwas recycelt. Aber insgesamt geht mir das Herz auf, denn dort werden exakt die Themen behandelt, nach denen ich gesucht habe. Hier bei Amazon gibt der "Blick ins Buch" einen recht passenden Eindruck. Ohne es gelesen zu haben, glaube ich, dass ich den Kauf nicht bereuen werde ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2014, 10:53:12 GMT+1
Gerd-H. W. meint:
Hallo nordlicht,
statt ein Buch zu bestellen, um sich Ihre eigene Meinung zu bilden, schreiben Sie einen Kommentar zur Rezension? Ich fand das Buch sehr überzeugend, und einige Vor-Rezensenten ganz offensichtlich ebenfalls.

Veröffentlicht am 09.02.2014, 11:06:32 GMT+1
Gerd-H. W. meint:
In allen Punkten angreifbar ... und nicht allzu seriös

Diese Rezension verwundert mich nun wirklich, denn wer das Buch tatsächlich gelesen hat, dürfte sich fragen, wo angeblich "auf jeder zweiten Seite" stehen soll, dass man einen bestimmten Lauf auch noch mit 70 schaffen kann. Das ist schlichtweg Quatsch. Klar, Werner Sonntag möchte auch ältere Läufer motivieren und ihnen vermitteln, dass es nie zu spät ist, mit dem Ultralauf zu beginnen. Aber mehr auch nicht. Besonders fragwürdig auch, dass der Rezensent in einem Kommentar auf das - vollkommen anders aufgebaute und somit nicht direkt vergleichbare - Buch von Herrn Beck verweist. Lobend natürlich. Seltsam, seltsam.

Dass zudem Herrn Sonntags gesamtes Buch von Frustration gekennzeichnet sein soll, ist ein weiterer Aspekt, der mir beim Lesen entgangen ist. Einzig die kürzer werdenden Zielschlusszeiten bei (Ultra-)Marathonveranstaltungen hat der Autor kritisiert. Ihm Frustration zu unterstellen, grenzt an hellseherische Fähigkeiten.

Dass das Kapitel "Die lange Geschichte des langen Laufens" umfangreich ist, steht bereits auf dem Klappentext des Buches - da braucht man sich doch nicht zu wundern, wenn man bekommt, was man gekauft hat! Ich wüsste nicht, wo man sonst eine so umfangreiche und sehr unterhaltsam geschriebene Übersicht über dieses Thema findet! Das Kapitel deutlich zu kürzen wäre eine Vorgehensweise für eine ganz andere Art von Buch, z.B. eine eierlegende Wollmilchsau, in der neben einer Einführung ins Ultralaufen auch ein paar Ernährungstipps, Trainingspläne und Materialtipps auch noch mit ein wenig geschichtlichem Hintergrund angereichert wird.

Nun zum letzten Kritikpunkt, der für Herrn Niehörster angeblich "kaufentscheidend" war: Das Kapitel "Wo zum ersten Mal starten". Seltsam bloß, dass man von der Existenz dieses Kapitels erst wissen kann, wenn man das Buch in Händen hält - also NACH dem Kauf. Es ist nämlich im Klappentext, der ja zum Kauf anregen soll, nirgends erwähnt! Nicht zuletzt unterliegt das Angebot von Ultralaufveranstaltungen häufigeren Änderungen, die in einem gedruckten Buch mitunter schnell veraltet wären.
Sorry, aber durch dieses "Argument" ist Ihre "Rezension" in meinen Augen einfach nur unseriös.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2014, 09:42:00 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 11.02.2014, 09:42:33 GMT+1
Sehr geehrter Herr W.,
kaufentscheidend waren für mich aus der Kurzbeschreibung zum Buch "... nützliche und wissenswerte Informationen, wie und wo der Einstieg in den Ultralauf am besten gelingt." sowie ihre eigene Rezension mit unter anderem "... vor allem auf Technik & Taktik ...".
Damit wurde eine unzutreffende Erwartungshaltung geweckt und wer - wie ich - einen inhaltlichen Begleiter und Ratgeber für die Vorbereitung auf den ersten Ultra sucht, wird mit diesem Buch wie von mir beschrieben ein "stückweit enttäuscht".
Gerade nachdem ich nunmehr mit dem Buch von Herrn Beck vergleichen kann, halte ich unbedingt an dem Gesagten fest. Herr Sonntag ist ein Kenner, wie kaum ein Zweiter, seriös in dem was er tut und schreibt, er hat mehr als ein gutes Buch über das Ultralaufen geschrieben. Allerdings ist
"Mehr als Marathon" eben genau das: Ein Buch über das Ultralaufen und keine technische Anleitung zum Einstieg.

Veröffentlicht am 13.02.2014, 17:21:11 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 13.02.2014, 17:22:32 GMT+1
W. Mühlbauer meint:
@Niels Niehöster: Noch etwas Wichtiges haben Sie in Ihrer leider treffenden Rezension vergessen: Dieses Buch gibt mit seiner Abbildung auf dem Titel ein Versprechen ab, das es inhaltlich in keiner Weise einlöst: Es geht hier so gut wie nicht um Etappen-Trail-Läufe oder Ultras in und über die Berge, im Wesentlichen geht es um Herrn Sonntag und seine 100 km und nochmal 100 und nochmal 100 km von Biel. Und hier hat er meinen allergrößten Respekt.

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, las und schmökerte neunzig Minuten bei einem Cappuccino XL im Buchhandel, und stellte es dann enttäuscht zurück ins Verkaufsregal.

Ja, ja, wird mir jetzt gleich wieder einer antworten, das Buch nicht gelesen haben, aber so einen Käse zu schreiben.
Nun, wenn der Verlag meint, mit einem falschen Titel blenden zu müssen, darf ich auch an dieser Stelle davor warnen. Wer aber die 100 km von Biel laufen möchte, der darf beherzt zugreifen.
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