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Kundenrezension

47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine sich selbst spielende Simulation, 17. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Distant Worlds (Computerspiel)
Gleich das Wichtigste vorneweg: Es gibt ein AddOn "Return of the Shakturi", das bei den bisher veröffentlichten Deutschen Versionen noch nicht dabei zu sein scheint, das Spiel allerdings merklich aufwertet. Es bietet sich daher eventuell an, an ein Komplettangebot mit AddOn zu warten. Ich ich habe die US-Version gespielt und kann daher die folgende kurze Einschätzung geben.

Die Überschrift der Rezension sagt es schon, man muss sich das Spiel als Simulation vorstellen, aber eher nicht als ein übliches Simulations-Spiel, sondern eher im "wissenschaftlichen" Sinne, eine Simulation die mit bestimmten Parametern gestartet wird und wo deren Ergebnis dann vor allem interessiert. Genau das ist mit "Distant Worlds" ebenso möglich. Nach Einstellung aller Startbedingungen, kann man das Spiel im Prinzip durchlaufen lassen, da alles automatisch läuft, vom Gründen neuer Kolonien, über Diplomatie, Forschung bis hin zu Flottenaufstellung, Krieg und Eroberung. Jedoch kann man sich aussuchen, welche Aspekte man automatisieren möchte, theoretisch ist auch fast alles manuell durchführbar. Theoretisch deshalb, weil dies schon kurz nach Spielstart unmöglich wird,d urch die enorme Zahl von Systemen und Planeten (bis zu mehreren tausenden). Zum Glück nimmt einem das Spiel die ganze Logistik ab, da diese im sog. "zivilen Sektor" abläuft. D.h. Waren und Rohstoffe werden ebenso wie Einwanderer/Auswanderer automatisch zwischen den Kolonien bzw. Produktionsstätten umher transportiert. Auch die dafür nötigen Schiffe werden automatisch produziert. Als Spieler muss man nur für die Sicherheit der Handelsrouten sorgen und hat außerdem die Möglichkeit die verwendeten Schiffstypen detailliert selbst zu gestalten.

Idee und Konzept sind somit definitiv einzigartig, mir ist jedenfalls kein vergleichbares Spiel bekannt. Die Idee, Teil eines lebendigen Sternenreichs zu sein ist sehr originell. Man hat eine Menge Freiheiten und kann sich ganz nach Wunsch auf einzelne Aspekte konzentrieren und den Rest automatisieren. Beispielsweise kann man sich einfach ein Erkundungsschiff nehmen und damit neue Systeme erforschen, dort auf alte Ruinen und Weltraummonster treffen usw. - eine schöne Idee, wie ich finde. Auch diese recht abstrakte Steuerung hat ihre Reiz: Rohstoffgewinnungsanlagen werden an günstigen Stellen automatisch gebaut, es ist aber auch Möglich festzulegen, wo man eine bestimmte Einrichtung hin haben will oder ob man einen eher ungeeigneten Mond nicht doch kolonisieren will. Die Örtlichkeit wird dann einfach markiert und die AI schickt automatisch bei nächster Gelenheit ein Bauschiff hin, übernimmt den Rohstofftransport und führt ggf. sogar Reparaturen an liegen gebliebenen Schiffen durch - einfach Klasse!

ABER, nun zu den Mängeln. Hat mich sich erst einmal durch die Einführung gearbeitet und ergibt die Fülle von Optionen allmählich einen Sinn, merkt man schnell, dass die scheinbar vielen Möglichkeiten und Freiheiten doch so vielfältig gar nicht sind. Die Entdeckung von Ruinen und besonderen Plätzen besteht im Wesentlichen nur im Einblenden einer Meldung, die einen über Ort und dessen Boni informiert. Gelegentlich findet man auch verlassene Schiffe und Stationen bei denen dies analog verläuft, mit der Option diese dann zu übernehmen und im im AddOn auch noch mit Fragmenten einer Storyline in Textform. Dies passiert alles schon bald automatisch im Minutentakt, da die Dutzenden Erkundungschiffe, die man schon bald hat und haben sollte, die Erkundung voll automatisch machen (können). Die völlige (nicht beeinflussbare) Automatisierung der Logistik hat den Nachteil, das Raumhäfen unvermittelt aufhören zu produzieren, manchmal für lange Zeit, weil ein einziger Rohstoff für eine einzige Komponente plötzlich Mangelware geworden ist. Hier die Ursache und eine Lösung dafür zu finden, gestaltet sich nicht ganz einfach, zumal auch der Handel voll automatisiert ist und man beispielsweise keinen Einfluss darauf hat, von wo welche und wie viele Ressourcen importiert werden.

Bei Kämpfen gibt es kaum strategische Möglichkeiten, sie laufen ebenfalls sehr automatisiert und in Echtzeit ab (die Spielgeschwindigkeit kann aber verlangsamt werden, pausieren ist ebenfalls möglich). Waffen unterscheiden sich nur durch Schaden, Reichweite und Anforderungen. Schon sehr bald hat man hier herausgefunden, welcher Typ sich am besten eignet und nutzt und erforscht nur noch diesen. Im jederzeit InGame aufrufbaren Editor, kann man Entwürfe für Schiffe testen, sich aber ebenso mit nur wenigen Klicks quasi Ressourcen, Kolonien und Schiff "ercheaten". Die vielen Rassen unterschieden sich nur durch Avatarbilder, Boni und Aussehen der Schiffe. Manche haben auch einen eigenen Komponenten, wie beispielsweise einen besonderen Reaktortyp, der etwas besser ist, als die Standardversion. Aber das war's auch schon.

Im AddOn erscheint irgendwann im fortgeschrittenen Verlauf des Spieles eine feindliche Rasse im Rahmen einer Großinvasion. Es gibt auch eine Storyline dazu. Und auch wenn diese Rasse erst erscheint, wenn sie wirtschaftlich und technologisch gegen das Spielerimperium, das sich im übrigen auch noch mit NPCs verbünden kann, kaum mehr eine Chance hat, stellt dies doch einen gewissen Reiz da, der in der Standard-Version fehlt.

Als Spieler konzentriert man sich schon bald darauf, hauptsächlich gute Designs für Schiffe zu erstellen (was EINIGE Zeit kostet und der vielleicht interessanteste Aspekt ist), die Forschung auf die sinnvollste Bereiche festzulegen und die AI grob im Zaum zu halten, d.h. Angriffe auf wichtige System zu konzentrieren, das Reich nicht zu schnell zu weit auszudehnen und sich noch nicht zu schnell zu viele Feinde zu machen. Das Spiel "optimal" zu spielen, ist sehr schwierig, vor allem auch weil viel der wirtschaftlichen Aspekte verborgen ist.

Fazit: Eine ziemlich einzigartige Simulation eines Sternenimperiums, die jedoch einen schweren Einstieg hat und schnell an Reiz verliert, insbesondere ohne das bereits für die englische Version erschienene AddOn.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.01.2012 19:25:57 GMT+01:00
J.K. meint:
Eine sehr hilfreiche Rezension :-) Aber die Sterne-Anzahl erscheint mir etwas hoch, wenn man die vielen genannten Mängel bedenkt...?

Veröffentlicht am 12.07.2012 10:59:48 GMT+02:00
Amazonknecht meint:
ist diese Deutsche Version mit den beiden englischen-Addons-Versionen kompatibel? Gibt es da Erfahrungen?

Veröffentlicht am 15.09.2012 10:28:48 GMT+02:00
Michael Seitz meint:
Trifft's gut, aber bei mir bekäme das Spiel zwischen 1-2 Sterne. Fehlgriff.
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