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Kundenrezension

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf das hymnisch-poetische besonnen, 25. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Between Dog and Wolf (Audio CD)
Vorweg: ich hatte schon immer das Gefühl, dass eine Mehrheit der Fans von New Model Army sich Jahr um Jahr ein nächstes "Thunder and Consolation" gewünscht hätte. Erfüllt hat die Band das höchstens mit dem direkten Nachfolger "Impurity". Andererseits finden sich schon auf "Impurity" von 1990 die ersten Spuren, die zum vorliegenden "Between Dog and Wolf" führen. Songs wie "Before I get Old" empfinde ich persönlich jedenfalls als emotionale Vorboten, auch wenn die musikalischen Mittel gänzlich andere gewesen sein mögen.
Jedenfalls finde ich es unangebracht, "Between Dog and Wolf" als ein Album einer völlig veränderten Band anzusehen, in der nur Justin Sullivans Stimme noch einen Wiedererkennungswert habe. New Model Army haben sich hier lediglich auf das besonnen, was sie meines Erachtens schon immer am besten konnten: auf hymnisch-melancholische Songs, die die aggressiv-sehnsüchtige Stimme Sullivans seit jeher am besten zur Geltung brachte. Emotional waren diese Songs seit spätestens "The Ghost of Cain" auf NMA's Alben vertreten. Aber auch musikalisch führen die Spuren der Diskographie der Band fast Konsequent zu diesem Album hin.
Wer den Trommel bzw. Percussion-Einsatz auf "Between Dog and Wolf" so unglaublich neu findet, der gehe doch bitte z.B. zurück zu "Queen of my Heart" vom 1998er Album "Strange Brotherhood". Wer von NMA ungewohnte Rhythmen sucht, der höre nochmal "Mambo Queen of the Sandstone City" an und wer Justin noch nie tief im Bass mehr sprechen als singen gehört hat wie im aktuellen "I need more time", der oder die höre sich "Someone like Jesus" vom grandiose Album "Eight" mal wieder an.
Nimmt man nun noch das m.E. größte Werk hinzu, das jemals von Herrn Sullivan kam - sein Solo-Album "Navigating by the Stars" - dann findet man hier die leisen, fast jazzhaft einegstreuten Elemente von Pianos, Glockenspielen und ähnlichen im Hintergrund arbeitenden Akzenten, die etwa den Anfang von "Between Dog and Wolf" (Song). Die beduinenhaften "Zungenjodler" (sorry, weiß nicht, wie das richtig heißt...) im Hintergrund des aktuellen "Qasr El Nil Bridge" erinnern so stark an das Finale von "Green" (Navigating by the Stars), dass es sich fast um das gleiche Sample in anderer Verzerrung handeln könnte.

Alles in allem ist "Between Dog and Wolf" neu in seinem Fokus auf all diese Qulitäten. Nur waren eben fast all seine Elemente schon immer oder jedenfalls sehr lange vorhanden auf den Alben von New Model Army und Justin Sullivan. Was mich persönlich sehr freut ist, dass das neue Album eben genau all das kondensiert, was ich an New Model Army schon immer geliebt habe. Vielleicht Ihr bestes Album jemals - und vielleicht sogar außerdem das beste jemals um neue Anhänger zu gewinnen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.09.2013 20:23:01 GMT+02:00
Danke. Ich bin beruhigt dass es noch andere Fans gibt, die New Model Army ähnlich sehen wie ich. Bei den "professionellen" Reviews a la "neuerfunden" kommen da schon Zweifel.

Kann mich dieser Beurteilung uneingeschränkt anschließen. Wer die ruhigeren, melodischeren und vor allem poetischeren Momente von NMA und JS mag, der wird dieses Album lieben. Vor allem auf TIAGD war mir persönlich dieser Aspekt auch zu kurz gekommen. Von daher schon eine Rückkehr zu alter Form und zumindest unter den nach 2000 veröffentlichten Alben ein Anwärter auf die Spitze.
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