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Kundenrezension

am 6. April 2007
Das erste Live-Album der Metal-Priester aus dem britischen Königreich war auch das erste von Tom Allom produzierte Werk für die Band. Wieviel von dem, was hier zu hören ist, damals auch vor den Bühnen in Tokio erklang, wissen wohl nur die damals Anwesenden. Bei DEM Ergebnis sollte man aber nicht groß nachfragen, sondern es möglichst laut genießen. Tom Allom hatte sich hier seine Hausnummer beschafft und blieb für annähernd ein Jahrzehnt Priest's Hausproduzent.

Hier sind viele frühe Klassiker der Band in die Originale übertreffenden Versionen zu hören, wie z.B. "Ripper" oder das unübertreffliche "Victim of Changes". Beide stammen von ihrem Zweitwerk "Sad Wings of Destiny", wo besonders ersteres nicht zu den Höhepunkten gehört. Dazu Coverversionen von Fleetwood Macs "Green Manalishi" und "Diamonds and Rust" von Joan Baez, das sie in jüngster Zeit in einer (dem Original näheren und gänsehauterzeugenden) balladesken Version spielen - für mich bleibt die hier zu hörende Metal-Version aber der Favorit.

Fazit: Rob, Ian, Glenn und K.K., ja auch der letztmalig die Drums bedienende Les Binks waren in der Form ihres Lebens, und trotz weiterer großer Taten wird dieses Werk immer ihre Referenz bleiben.

Übrigens liest sich die Tracklist wie ein Who's Who des Heavy Metal. Besonders deutsche Bands adaptierten die Songtitel gerne als ihren Bandnamen: "Running Wild", "Sinner", "Tyrant" sind große Namen, ebenso wie die kanadischen "Exciter". Und auch der zwischenzeitlich Rob Halford ersetzende Sänger Tim Owens wird seinen Spitznamen "Ripper" bestimmt nicht von einem gleichnamigen Frauenmörder aus England abgeleitet haben. Ein noch einflußreicheres Metal-Album hat es wohl kaum jemals gegeben (:-).

Auf der "Remasters"-Version gibt es übrigens als Bonus die vier Songs, die bisher nur auf der raren und teuren japanischen Version mit dem Titel "Priest in the East" zu finden waren: "Rock Forever", "Delivering the Goods", "Hell Bent For Leather" und "Starbreaker" - bis auf das Letztere alle vom damals aktuellen Album "Killing Machine".
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