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Kundenrezension

am 15. Januar 2006
Obwohl niemand die Quantenphysik versteht, wie schon der weltberühmte Physikprofessor Richard Feynman resümierte, birgt sie doch eine große Faszination, der sich nur wenig wissenschaftlich interessierte Menschen entziehen können. Die Quantenphysik umfasst so seltsame Phänomene wie die "halbtote" Katze von Schrödinger oder auch die nur schwer verständliche Quantenteleportation, der sich Anton Zeilinger widmet.
Dem Österrichischen Physiker Zeilinger, der erst kürzlich mit der Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin ausgezeichnet wurde, ist die populärwissenschaftliche Vermittlung seiner Forschungsarbeiten ein großes Anliegen und so versucht er auch mit seinem aktuellen Buch "Einsteins Spuk", komplizierte Phänomene wie die Quantenkryptographie verständlich und ohne Formeln zu erklären.
Zunächst beginnt Zeilinger bei den Grundlagen der (Quanten-)Physik und erklärt ausführlich den Welle-Teilchen-Dualismus mitsamt seinen bahnbrechenden Experimenten sowie den Doppelspaltversuch, den er seine imaginären Studenten Alice und Bob durchführen lässt. Diese beiden jungen und neugierigen Physikstudenten sind es dann auch, die wir im weiteren Verlauf des Buches immer wieder bei ihren Studien und Praktika begleiten und durch deren Diskussionen und Fragen wir eine Menge über Physik lernen.
Anton Zeilinger vermittelt in "Einsteins Spuk" schwierigste Physik auf relativ einfachem Niveau, sodass viele Sachverhalte auch ohne Vorkenntnisse deutlich werden. Allerdings wird es wohl für jeden Nicht-Physiker eine Stelle im Buch geben, bei der er zwangsläufig aussteigen muss, spätestens mit den Bell'schen Ungleichungen hängt Zeilinger uns dann ab. Faszinierend an diesem Buch ist nicht unbedingt die zugrundeliegende Physik, sondern die Art und Weise, in der Zeilinger uns die Physik näher bringt. Im Grunde genommen erzählt er "nur" die Geschichte zweier interessierter Physikstudenten, die viele Fragen stellen und freiwillig in ihrer Freizeit Experimente durchführen. Die beiden sind es, die uns an die Hand nehmen und in die Wunderwelt der Quantenphysik entführen.
Inhaltlich hat Anton Zeilinger eine Menge in sein Buch hineingesteckt, am Ende versteht der geneigte Leser sogar, wie Quantenverschränkung funktioniert und er wird zu philosophischen Überlegungen angeregt, die als Konsequenz der Teleportation auftreten. Insgesamt ist "Einsteins Spuk" nicht nur unglaublich lehrreich, sondern macht einfach Spaß zu lesen, da Zeilinger sein Wissen in eine nette Geschichte verpackt und uns nicht bloß nackte Fakten präsentiert. So dürfte er auf diese Weise wohl auch skeptische Leser interessieren und faszinieren.
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