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Kundenrezension

am 31. Juli 2002
Was kann man erwarten, wenn sich die vier Urmitglieder von KISS wieder zusammentun, um in erster Linie auf zahlreichen Touren der (eigenen) Vergangenheit zu huldigen? Das Gute vorweg, sie haben nicht versucht, Love gun oder Destroyer zu kopieren oder nette Rock'n'roll Riffs wie zu Beginn ihrer Karriere zu schreiben. Herausgekommen sind vielmehr interessante Songs wie das Titelstück, Raise your glasses, Journey of 100.000 years oder We are one. Die Höhepunkte sind allerdings das für KISS-Begriffe extrem harte Within sowie Dreamin', letzteres von Simmons/Kulick geschrieben, quasi als Überbleibsel der Revenge/Carnival of soul Phase, die zwar gute Resultate, aber schlecht gefüllte Hallen bedeutete.
Dann ein kurzer Blick auf die Credits geworfen und man wird das ungute Gefühl nicht los, daß es sich hier um eine Zweckgemeinschaft handelt, kein Stück wurde in Zusammenarbeit verfaßt, hingegen durfte jeder seine Stücke besteueren, und wenn man dabei einen Partner zurate zog, dann außerhalb der Band. Also hat man einige typische Simmons sowie Stanley Nummern sowie ein klassisches Frehley-Werk am Start, sowie eine von Criss gesungene, von Stanley/Ezrin verfaßte Ballade am Start (so nebenbei gesagt, der absolute Tiefpunkt des Albums, Kisch pur), von Zusammenarbeit keine Spur. Hätte man bei einem Comebackalbum nicht versuchen können, gemeinsam ans Songwriting zu gehen? Zumindest ein paar Mal? Das einzige, das einigermaßen in diese Richtung geht, ist 'You wanted the best', zu dem alle vier die Vocals beisteuern. Etwas dürftig für meinen Geschmack.
Um den Schlußstrich zu ziehen, man hätte mehr herausholen können, so hat man sich darauf verlassen, all die Routine in die Wagschale zu werfen, um ein gutes Album zu verfassen, einen Klassiker versuchte man erst gar nicht in Angriff zu nehmen. Und wer weiß, ob nicht an den Gerüchten etwas dran ist, daß man nicht überall vor allem Criss und Frehley hört, wo man das glaubt, soll bei KISS ja schon einmal vorgekommen sein. Eine vergebene Chance, wahrscheinlich die letzte.
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