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Kundenrezension

am 28. September 2011
Child of Eden kann man als den Nachfolger von Rez, einem der letzten (und beeindruckendsten) Titel für Segas Dreamcast sehen. Ganz in dessen Tradition ist die zugrundeliegende Spielmechanik simpel, jedoch in der Präsentation sehr individuell.

Man bereinigt Eden (so heißt das Internet in der Zukunft irgendwann) von Viren. Hierzu bereist man 5 verschiedene Sektoren, die ein Grundthema wie Liebe, Matrix oder auch Natur haben. Daran orientiert sich auch grob der Grafikstil. Die Viren schießt man ab, und wie bei Rez oder auch Panzer Dragoon (der eine oder andere, der schon länger spielt kann sich da sicher noch dran erinnern) kann man mehrere Ziele anvisieren und dann diese quasi gleichzeitig abschießen. für treffer büßt man ein bisserl Lebensenergie ein und bei zuvielen Treffern heißt es irgendwann Game Over. Am Ende jedes Sektors wartet ein Endgegner, den man bezwingen muss.

Spilerisch ist Child of Eden nicht der Innovationsbolzen, bislang klingt das Ganze wie Rez. Leider (oder Gott sei Dank) ist Child of Eden ein Rez 2.0, im Endeffekt gleiches Spiel mit neuer Grafik und Musik.

Die Grafik ist allerdings wirklich gut gelungen und verbindet grafische Elemente aus Rez mit seinem Vektor-Stil (man könnte auch Tron-Optik sagen) mit teils sehr bunter, angenehmen HD Grafik, welche fast schon Urlaubsgefühle aufkommen läßt. Realistisch sieht das Ganze nicht aus, aber es ist ja auch eine Virtuelle Realität. Mit der Zeit kann man unterschiedliche Grafikfilter freispielen, und so die Levels beispielsweise im 8-Bit Retrolook mit ziemlich grober Auflösung erleben. Ein nettes Goodie üfr Fans, alle anderen könnens ja ignorieren :)

Die Musik ist auch wie bei Rez elektronisch, jedoch etwas poppiger als bei diesem. Während vor 10 Jahren Adam Freeland, Joujouka und Coldcut für den Soundtrack Tracks beisteuerten, sind diesmal alle Songs von den Genki Rockets, eine Band, bei der Miziguchi auch selbst tätig ist. Die machen ziemlich poppige elektronische Musik welche ganz nett und gefällig ist und zum Spiel passt, mir jedoch hätte ein etwas ausgefallenerer Soundtrack wie bei Rez besser gefallen.
Die Musik, besser gesagt, der Sound ist dennoch das Highlight des Spiels, auch wenn sich 'Heavenly Star' langsam zum absoluten Nervtitel bei Musikspielen mit japanischem Touch mausert. Die einzelnen Tracks kombiniert mit den Soundeffekten der Waffen und eer Waffensteuerung lassen den Spieler zumindest in grenzen eine gewisse Krrativität ausleben und man wird mit Soundeffekten im Rhytmus zur Musik mit Bonuspunkten belohnt.
Die Steuerung mit dem Pad ist ganz klassisch wie bei Rez: man steuert einen Cursor mit dem Stick, und mit einem der Knöpfe aktiviert man das Anvisieren und löst die Schüsse aus. Rez oder Panzer Dragoon Spieler kennen sich sofort aus. Mit Kinect entwickelt das Spiel seinen ganz eigenen Reiz, da man den cursor duch Handbewegungen steuert und mit einer Stoßbewegung nach vorne die Schüsse auslöst. anders als in zumindest einer Bewertung ist neben Rise of Nightmare bei Child of Eden die wohl beste Umsetzung der Kinect Steuermöglichkeiten zu erfahren. Sofern Kinect korrekt eingerichtet ist, läßt sich der Cursor gut steuern, jedoch entwickelt sich das Ganze in einigen Situationen sehr schnell zu einem hektischen Herumgefuchtel, was dem Spielspaß ein wenig Abbruch tut.

Ist Child of Eden ein gutes Spiel? Ich weiß nicht mal, ob man Child of Eden überhaupt als Spiel bezeichnen kann. Für ein Coregame ist es den meisten wohl zu simpel, zu speziell von der Präsentation und von der Story garantiert auch. Für eine Wochenend Spielesession bietet es den meisten dann auch zu wenig Inhalt, fünf Levels sind jetzt nicht der bringer, zumal man für keinen Level länger als 20 Minuten braucht. Die Einheit aus Grafik, Musik, Sound und Steuerung, vor allem mit Kinect ist allerdings Wahnsinn und für mich nicht mit Worten zu beschreiben. Child of Eden folgt klassichen japanischen Spieletugenden: sehr linear, für einen perfekten Durchgang ist viel Übung nötig und perfekte Präsentation. Der Titel ist am Besten, wenn man Ihn in kleinen Dosen genießt. Dann kann man auch trotz aller Hektik eine fast schon entspannende Wirkung feststellen. Für 'Kinect'-iker ist ein Kauf quasi ein Muss, da Spiele mit guter Kinect-Integration derzeit noch selten sind. Als reiner Coregamer wird man wahrscheinlich wenig Spaß haben, wer aber vom vorherrschenden Shootergameplay ein wenig Abwechslung sucht, könnte bei diesem Titel fündig werden.
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