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Kundenrezension

am 8. September 2012
Ich bin enttäuscht!
Nachdem ich von der ersten Staffel einigermaßen unterhalten wurde und dort lediglich die Schauspieler und Liebeskonstellationen kritisiert habe, kann ich an dieser Staffel leider kaum noch ein gutes Haar lassen.

Nachdem ich bereits von den letzten Büchern enttäuscht war, musste ich leider feststellen, dass auch die Serie leider nicht gut ist. Die einzelnen Liebesgeschichte werden so dermaßen übertrieben und stellenweise auch unrealistisch dargestellt, dass ich mir oftmals ein Augenrollen nicht verkneifen konnte. Dazu wird die Handlung an sich immer suspekter und man kommt als Zuschauer gar nicht mehr hinterher, welche Launen die einzelnen Charaktere dieses Mal wieder haben. In der einen Minute sind sie alle die besten Freunde, eine Minute später werden die nächsten Intrigen gesponnen. Es scheint immer mehr, als würden die Drehbuchautoren nicht wissen, wohin sie mit den Charakteren wollen. In einer Szene wird jemand zum absoluten Liebling aufgebaut, nur um ihn zwei Folgen später zum Deppen der Nation zu machen.

Dazu haben sich einige Schauspieler immer noch nicht gebessert, im Gegenteil, manche haben sich sogar verschlechtert. Ich will nicht ständig über Blake Lively meckern, aber ihre Gestik und Mimik wird einfach nicht besser, viel mehr entgleisen ihre Gesichtszüge immer mehr, was sie unglaublich unsympathisch aussehen lässt. Die wohl größten Enttäuschungen waren allerdings Jessica Szohr als Vanessa und Taylor Momsen als Jenny. Ich mag Taylor Momsen wirklich, aber sie wirkt so dermaßen deplatziert, dass sie einem fast leid tut. Die Rolle der Jenny Humphrey passt einfach nicht zu ihr, dazu ist die Rolle so dermaßen unsympathisch und orientierungslos, dass es nicht mehr schön ist.

Die Entwicklungder kompletten Handlung nimmt ebenfalls nicht den besten Lauf. Wie gesagt, es erscheint alles sehr unorganisiert. Die Drehbuchautoren geben sich Mühe, aber oftmals habe ich mich nach einer Folge ertappt, wie ich genervt mit dem Kopf geschüttelt habe. Ich musste mich gegen Ende der zweiten Staffel sogar geradezu dazu zwingen, die nächste Folge einzuschalten.
Das ganze Liebeswirrwarr ist dazu eine Katastrophe. Es ist schon traurig, wegen welchen Kleinigkeiten sich die Charaktere in die Wolle kriegen und welche Konsequenzen sie aus minimalen Meinungsverschiedenheiten ziehen. Dazu lassen sie sich ständig von ihren angeblichen Freunden und dem restlichen Umfeld beeinflussen, sodass jede Liebe in "Gossip Girl" mehr oder weniger erzwungen rüber kommt. Nur die wenigsten Szenen sind wirklich romantisch. Am glaubwürdigsten ist immer noch das ständige hin und her zwischen Blair (gespielt von Leighton Meester) und Chuck (gespielt von Ed Westwick). Beide sind unglaublich tolle Schauspieler, die der Grund waren, weshalb ich die Staffel überhaupt noch bis zum Schluss geschaut habe. Allerdings sollte es auch bei diesen beiden Protagonisten langsam Zeit sein, Entscheidungen zu treffen.

Problematisch ist ebenfalls die Entwicklung einiger Charaktere. Zwar versucht man immer wieder, diese einigermaßen interessant wirken zu lassen, allerdings geht dies auch sehr oft in die Hose. Bei manchen Charakteren habe ich bereits das Gefühl, dass Ideen fehlen, um denjenigen ins richtige Licht zu rücken. Auffällig ist dies besonders bei Serena, die einfach stehen bleibt. Mehr als Parties, Intrigen und kleine Liebeleien finden einfach nicht statt. Wenn man sie mit der Figur Blair vergleicht, wirkt sie einfach extrem blass, da sich bei Blair ständig etwas bewegt. Sie wird sanfter, einfallsreicher, aber auch deutlich menschlicher. Sie funktioniert nicht mehr einfach nur, sondern wird in erster Linie wieder Mensch, was ihr mehr als gut steht.

Auch die Blogeinträge und Gerüchte, die von Gossip Girl stammen, wirken oftmals sehr einfallslos und lieblos zusammengefasst. Zwar finde ich die Idee mit dem Blog immer noch wahnsinnig toll, allerdings wird das vorhandene Potential nicht gut genutzt. Es wirkt unbedacht, lieblos und kommt oftmals viel zu kurz.

Auffällig ist bei der DVD auch, wie lang stellenweise die Rückblenden aus den letzten Folgen sind. Diese sind stellenweise bis zu 3 Minuten lang, was mir als zu viel erscheint. Wenn ich eine Folge schauen möchte, möchte ich direkt wieder mittendrin im Geschehen sein und nicht erst durch lange Rückblenden gequält werden. Es ist klar, dass ich dies auf DVD jederzeit vorspulen kann, dennoch sollte es bei einer Serie, die gerade einmal 40 Minuten pro Folge beträgt, nicht erst dazu kommen.

Ich kann mich nur wiederholen: Ich bin enttäuscht. Buchreihe und Serie haben so dermaßen nachgelassen, dass ich mich dazu entschieden habe, mich nicht weiter mit der Serie zu beschäftigen. Ich habe mich bereits über die restlichen Staffeln auf Fanseiten, etc. informiert und muss sagen: Ich habe so gut wie nichts verpasst. Vieles ist einfach viel zu vorhersehbar und einfallslos, dass ich nur sagen kann: Es wird nicht weh tun, dieser Serie den Rücken zu kehren.
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