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Kundenrezension

am 25. Januar 2005
Erst einmal zu Kritikstimmen, dass Holocaust und andere Wehrmachtsverberechen nicht angesprochen werden, dagegen nur Deutsche als opfer gezeigt werden: Der Holocaust ist nicht das zentrale Thema dieses Films! Und es werden "nur" Deutsche als Opfer gezeigt, weil es sich hier um die letzten Kriegstage in und um Berlin handelt!
Es wird auf alle Fälle im Abspann angesprochen, um dem Film im Nachhinein eine Erklärung zu geben und die Gesamtheit des Terrors des 2. Weltkrieges Auskunft zu geben.
Ebenso werden Ausschnitte des Originalinterviews mit Traudl Junge im Abspann gezeigt, die deutlich machen, dass auch sie mit der Zeit ihre Rolle damals stark in Frage stellte, ihr Handeln!
Das Thema des Filmes sind die letzten Kriegastage mit Schwerpunkt der Situation im Führerbunker und die letzten Tage von Adolf Hitler.
Die Darsteller sind allesamt gut ausgewählt, mag auch Diana Köhlers Darstellung der Eva Braun ein wenig übertrieben aufgedreht wirken. Traudl Junge, Josef & Magda Goebbels, Albert Speer usw werden hier nicht nur gespielt, sondern verkörpert.
Bruno Ganz gibt einen erschreckend realistischen Adolf Hitler ab, wie von Geschichtssendungen berichtet. Ob es nun eine wirkliche 100%ige Darstellung Hitlers ist, darüber kann man herovrragend streiten, meiner Meinung nach, ist sie hervorragend gelungen. Jedenfalls ist es die längste und eindringlichste Darstellung Hitlers in einem Film seit Jahren überhaupt.
Corinna Harfouch als Magda Goebbels gibt eine Glanzrolle des eiskalten Engels, die nur kurz vor dem Suizid ihres "gelibeten Führers" einen Emotionsausbruch erleidet! Nachherbringt sie, ohne Anzeichen von Gefühlen ihre Kinder um! Das Sterben aller sechs Kinder in Großaufnahme zu zeigen mag man als gescmacklos empfinden, es ist vielleicht aber auch nur der einzige wirkungsvolle Weg, den pervertierten Fanatismus dieser Ideologie zu zeigen, derer sie zum Opfer fielen!
Die Atmosphäre ist beklemmend, die Enge des Bunkers, das ständige Trommeln der Artillerie, welches fast nie verstummt, wird unterstrichen durch Bilder von kämpfenden Soldaten, marodierenden SS-Schergen und hilfloser Zivilbevölkerung, die z.B. an einer Wasserpumpe zu Opfern des Bombardements werden. Sie geben ein Abbild der Situation in der Stadt in den letzten Kriegstagen von 1945. Oder von notdürftigen Bein-Amputationen ( bei vollem Bewusstsein )oder von schwerstverletzten Soldaten.
Mag dies auch den Eindruck der Hervorhebung deutschte Opfer erwecken: es gab nun mal auch Opfer unter den Deutschen, nichts mehr und nicht weniger wird deutlich gemacht!
Lernt man viel Neues über Hitler? Deise Frage kann sicherlich mit einem klaren NEIN! beantwortet werden. Es gibt keien neue Fakten, kaum neue Hintergründe, aber auch dies war sicher nicht die Intension dieses Filmes. Vielmehr galt es sicherlich, dem Geschehen, welches in Geschichtsbüchern nur sachlich und nüchtern abgehandelt wird, Leben einzuhauchen. Hat man doch immer das Gefühl, Hitler sei ein menschenfremdes Monster, wird hier gezeigt, dass Hitler ein Mensch mit Emotionen war, dass alle schlimmsten Menschenrechtsverletzungen, Genozide und Holocaust durch Menschen mit Emotionen verübt wurden, was man immer gern beiseite schiebt! Mutig, Adolf Hitler mit Tränen zu zeigen, teilweise wie gebrochen, fast mitleidserregend, wenn man nicht um die Motivation weiss. Dies ist vor allem Bruno Ganz zu verdanken, dies alles ohne übertriebenen Pathos zu verkörpern, halt menschlich, nicht karrikativ.
Der Schauspielerstab besteht glücklicherweise nicht nur aus den ewig bekannten Gesichtern der deutschen Schauspielerzunft, man griff auf Personen aus Kino, aber auch TV zurück, weniger bekannt, vom Können jedoch so manches deutsches Kinogesicht auf die Plätze verweisen.
Kein einfacher Film als PopCorn-Kino und sicherlich ein Film der sich dramaturgisch und spielerisch in die Reihe bekannter und erschreckender 2. Weltkriegsfilme einreihen kann
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