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Kundenrezension

am 13. August 2002
Wenn die Mittsommernacht über Schweden hereinbricht, wird gefeiert. Drei junge Menschen tun dies in einem Nationalpark. Verkleidet in Kostüme längst vergangener Zeiten zelebrieren sie ihr Picknick, das für alle drei mit einem Schuss in den Kopf endet. In Plastiksäcke verpackt finden sie ihr Grab unter dem Rasen des Nationalparks und gelten fortan als vermisst.
Noch aber weiß Henning Mankells Paradekriminalist Kurt Wallander nichts davon. Viel mehr beschäftigt ihn sein angeschlagener Gesundheitszustand. Gleichzeitig mit der Abgängigkeitsanzeige, die eine der Mütter der feiernden Jungschweden erstattet, wird Wallanders Kollege Svedberg gefunden, dem mit einer Schrotflinte das Gesicht weggepustet wurde.
Natürlich konzentriert sich der gesamte Kriminalistenstab auf die Lösung des Polizistenmordes und Wallander, der mit beginnender Diabetes und Erinnerungen an seinen verstorbenen Vater geplagt ist, muss erkennen, das er so gar nichts über seinen hingerichteten Kollegen weiß. Offensichtlich hat dieser in seinem Urlaub private Ermittlungen über die drei Verschollenen angestellt, die nach über fünfzig Tagen vom Täter wieder ans Tageslicht befördert werden. Nur kurz darauf wird beim Fotografieren eines Brautpaares der Fotograf und seine Kunden mit Kopfschüssen ins Jenseits befördert. Und auch eine Bekannte der ermordeten drei Schweden, die eigentlich bei dem Fest hätte anwesend sein sollen, fällt trotz Bewachung durch Kommissar Wallander der Kugel des Attentäters zum Opfer.
Resignation über mangelnde Fortschritte wechseln mit hoffnungsvollen Lösungsansätzen, die den gehandikapten Kommissar auf der Suche nach einer geheimnisvollen Frau und dem wahrscheinlich wahnsinnigen Killer begleiten.
Der schwedische Autor Henning Mankell, der mittlerweile in Mosambique lebt, hat in bewährter Wallandermanier den Krimi "Mittsommermord" (TB ISBN 3-423-20520-2, dtv) auf seine Stammleser und solche, die es noch werden möchten, losgelassen.
Mehr als in anderen Wallanderkrimis zweifelt der Protagonist an sich selbst und seinen gesundheitlichen Problemen, während er unter permanentem Pinkeln und Wasser trinken versucht, genau wie der Leser, den roten Faden zu finden. Obwohl der Leser in einigen Sequenzen dem Mörder bei seinem schändlichen Tun über die Schulter sehen darf, wird dieser fast bis zum Showdown nicht über die wahre Identität des Killers informiert.
Zugegeben, Mankell hat es wieder geschafft einen sprachlich subtilen Schwedenreißer zu schaffen, der konsequent Spannung aufbaut, gegen Ende hin allerdings nicht die Dichte erreicht, um den geneigten Krimifan noch zu überraschen. Abwechselnde Selbstzweifel und Permanentpinkelaction sind darüber hinaus nicht unbedingt geeignet, den Spannungsbogen auf Dauer gespannt zu halten.
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