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Kundenrezension

269 von 362 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig überschätzter Film, 5. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan [2 DVDs] (DVD)
Auch nach mehrmaligem Anschauen, kann ich nicht begreifen, was an diesem Film so toll sein soll. Abgesehen von einer Sache: Der Landung in der Normandie am Anfang des Films!
Gut, einige Sachen sind nicht 100% realistisch, so z.B. die Tatsache, dass den Alliierten am Omaha Sektor in Wirklichkeit erst mit der 3. Angriffswelle der Durchbruch gelang. Eigentlich hätten also schon massenweise Tote am Strand liegen müssen, als sich für Tom Hanks die Luken öffnen. Ausserdem wird nichts von der riesigen Schiffsflotte gezeigt, die die deutschen Verteidiger stundenlang unter Artilleriefeuer nahm. Das war in "Der längste Tag" besser dargestellt.
Aber was die Erstürmung des Strandabschnitts betrifft, so ist es das realste Stück Kriegsfilm, das ich bisher sah. Grandios!
Man spürt förmlich die Todesangst der unter Dauerfeuer liegenden Soldaten. Vorrücken ist Selbstmord. Dableiben ist Selbstmord. Zurück ins Wasser wäre ebenfalls Selbstmord.
Diese Stelle des Films zeigt den Krieg, wie er wirklich gewesen sein muss. Brutalster Horror für alle Beteiligten.
Wenn der Film auch nur 10% des Realitätsgrades der Anfangsszene behalten hätte, würde ich ihm mindestens 4 Sterne geben.
Aber was nach dieser Szene kommt, ist nichts als billigster Ami-Pathos-Kitsch, der mit der Realität aber auch gar nichts zu tun hat.
Die Deutschen sind charakterlose, dumme Schießbudenfiguren, die nichts zu tun haben, als scharenweise ins Gewehrfeuer unserer Superhelden zu rennen.
Warum müssen sich die Amis immer so darstellen? Dasselbe Muster zieht sich durch fast alle Vietnam-Filme. Müssen sie etwas kompensieren? In amerikansischen Kinos wurde jedenfalls bei jedem abgeschossenen Deutschen in Saving Private Ryan gejubelt und wenn ich mir die Darstellung der kurzgeschorenen Krauts anschaue, ist das auch durchaus verständlich.
Die Deutschen sind nämlich nicht nur dumm und feige in diesem Film, sie sind vor allem äußerst hinterhältig und gemein. (Beispiel: Tom Hanks gibt die Order einen gefangenen Deutschen (der sich vor Angst natürlich in die Hosen macht, ein Ami wäre da tapferer) freizulassen, anstatt ihn zu erschießen. Natürlich ist es genau dieser Soldat, der den guten Tom am Ende des Films feige abknallt. (Wenn man schon einem Deutschen hilft...)
Dafür wird der Deutsche natürlich ebenfalls erschossen. Er hätte sich eben wie versprochen der nächsten Ami-Einheit ergeben müssen. Dass er dazu aber erst durch die deutschen Lininen gemusst hätte (Hanks Trupp operiert ja hinter der Front), stört dabei wohl keinen. Er hätte also der deutschen Einheit sagen müssen: Tut mir leid, ich kann nicht bei euch bleiben, ich habe den Amis da hinten nämlich versprochen, mich den Aliierten zu ergeben. Tschüssi!
Dafür hätte wohl jeder Verständnis gehabt. ;-)
Was man sonst bei diesem Film lernt: Die Waffen SS war eine Idiotentruppe, die es nichtmal in Kompaniestärke schafft, einem Dutzend Ami-Helden beizukommen.
Deutsche Panzer haben im Gefecht das Turmluk vorzugsweise offen, MG's dürfen auf vorbeirennende Amis nicht angewendet werden. Die Panzer selbst knackt man am besten, indem man ihnen mit alten Socken die Ketten wegsprengt.
Sturmgeschütze (im Film sollen das Panther-Panzer sein) können dafür ihre Kanonen fast im 90% Winkel bewegen, um in Kirchtürmen verschanzte Sniper zu erwischen. (Womit sollte man diese Superhelden aus Stahl auch sonst töten?)
Deutsche Handgranaten sind nur dazu gebaut worden, um von tapferen Amis zurückgeschmissen zu werden. Dass die reale Zündverzögerung ein solches Unterfangen sinnlos gemacht hätte, interessiert bei soviel Schwachsinn eh keinen...
Wenn sich tapfere GI's mit einem MG verschanzen, haben sofort mindestens ein Dutzend Wehrmachtssoldaten anzutreten, um sinnlose Befehle schreiend, ins Feuer zu laufen. (Sollten sogar Amis mal nachladen müssen, hat man natürlich solange zu warten.)
Ich frag mich wirklich, wie diese idiotischen Krauts den Weg nach Frankreich überhaupt gefunden haben und wie schlecht die anderen Armeen Europas wohl sein müssen, um von denen geschlagen worden zu sein.
Am Ende des Films flattert natürlich der Sternenbanner über den Bildschirm, nachdem Ryan brav vor'm Grab des toten Captain salutiert hat.
Spielberg sollte sich wirklich besser wieder an E.T. oder seine Dinos halten, anstatt ein Machwerk wie dieses abzuliefern.
Wer einen wirklich guten Kriegsfilm sucht, sollte sich lieber Filme wie "Im Westen nichts Neues" anschauen.
Warum Der Soldat James Ryan von einigen Leuten als realistisch bezeichnet wird, ist mir jedoch völlig unverständlich.
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1-10 von 48 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.12.2008 23:37:49 GMT+01:00
R. Wolff meint:
Hat nicht Steven Spielberg auch Schindlers Liste gedreht? Ein Film indem deutlich wird, das Deutsche ihr Leben riskiert haben um Menschen zu retten?
Historisch gesehen ist natürlich vieles inkorrekt in "Saving Private Ryan", doch wiso schadet es einmal den Krieg aus sicht der Amerikaner zu sehen? Für die Soldaten damals gab es sicherlich auch keinen unterschied zwischen dem einen Deutschen und dem Anderen.
Zu bedenken ist auch noch, das allen damals die aussichtslose Lage der Deutschen bewusst war! Besonders den Befehlshabern, viele deutsche Soldaten wurden damals in aussichtlose Gefechte geschickt!

Veröffentlicht am 27.08.2009 00:08:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.08.2009 00:09:18 GMT+02:00
Alexander Z. meint:
Absolut gelunge Bewertung! Dem ist nichts hinzuzufügen! Einfach nur lächerlich. Aber die Stimmung gerade am Anfang des Films ist genial. Story und Darstellung der Deutschen wieder einmal jämmerlich!

Allen voran auch der "Tiger"-Panzer, bei dem man deutlich sieht, dass es sich um ein T34-Laufwerk handelt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2009 12:19:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.02.2013 15:43:51 GMT+01:00
Manji meint:
In "Schindlers Liste" wird lediglich deutlich, dass Menschen von Deutschen getöten wurden, Schindler jedoch eine Ausnahme bildet. Die Botschaft, dass Deutsche ihr Leben für das anderer riskiert hätten, wird nur allzu gern von Deutschen in diesen Film hineininterpretiert. Weswegen Spielberg dann auch sein Bundesverdienstkreuz erhielt. In den USA, Europa und Ländern wie Israel, wo man durch diesen Film bestenfalls zu einem neuen Bewusstsein für Oskar Schindler fand, hat er mit seinen Filmen nur unterstützt, dass Deutschland auch noch die nächsten Jahrzehnte im Schatten seiner Vergangenheit stehen darf. "Wieso schadet es, einmal den Krieg aus Sicht der Amerikaner zu sehen?" - Deshalb, da praktisch keine andere Sichtweise existiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.04.2010 10:21:29 GMT+02:00
Sascha meint:
Sehe ich in der Tat sehr ähnlich.

Der Beginn ist sehr intensiv, sehr unangenehm und schenkt sich garnichts. Gnadenlos, keine Rücksicht und sichtlich großes zur Schlachtbank führen, "so wie es nunmal war".

Der Rest reine Propaganda, wenn auch auf einem technisch verdammt hohen Niveau.

Veröffentlicht am 12.05.2010 11:00:49 GMT+02:00
H. Bullmer meint:
Dankesehr! Das ist eine hervorragende, gut begründete Rezension. Meinen Respekt - ich hätte es nicht besser formulieren gekonnt.

Veröffentlicht am 26.05.2010 13:24:34 GMT+02:00
Dorgaard meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 24.06.2010 20:32:27 GMT+02:00
Dorgaard meint:
eine der schlechtesten und am wenigsten durchdachten bewertung. nur einige auszüge:

wo wurde die ss als dumm oder feige dargestellt? charakterlose schiesbudenfiguren? schiesbuden figuren waren für mich die amies bei der landung ^^ oder gegen ende wie sie am panzer sind und von der 20mm runtergeballert werden. nicht genau aufgepasst?^^ würden sie gerne einen film sehen in dem die nazies due guten sind und die amies die bösen? vielleicht würde das ja dan in ihren augen richtig dargestellt? wie sollten man einen 2wk film drehen und die nazies dabei gut und ehrenvoll vielleicht noch nett und menschenfreundlich darstellen? den tapfer waren sie auch in diesem film. deutsche sind hinterhältig und gemein? wer wäre das im krieg nicht um selbst zu überleben? nebenbei, zufuss kommt man nicht soweit hinter die front..... als das der freigelassene deutsche einen weiten weg zurück hat auch in anbetracht dessen das die amies weiter vorrücken sollten.und die ss schafft es die amies zuletz nahezu alle die die brücke verteidigt haben umzubringen, falls sie es nicht wissen, ein angriff auf einen feind den man nicht genau einschätzen kann der auf einen wartet ist beträchtlich schwerer als verteidigen. wie hoch war die zündverzögerung bei stielhandgranaten? falls nicht bekannt, ca 5 sek. und ja ein sturmgeschütz kann seinen winkel sehr steil verstellen, bitte einfach danach googeln dann werden sie sehen wie weit es sich nach oben richtigen kann, nicht verwechseln mit einem panzer.amies laden dauernd nach, das schöne kling das man hört und der splint der aus dem gewehr fliegt zeigt an das nachgeladen weden sollte ^^ im letzten kampf wird die munition sogar knapp...und man wirft mit mörsergranaten. so, mgs und amies und dutzende deutsche schiessbudenfiguren, schon mal dran gedacht das aus der sicht der soldaten die sich bewegen die mg nicht oder nur schwer zu sehen bzw zu entdecken ist und bei der feuerrate beträchtliche verluste "normal" sind und man kaum zeit hat zu reagieren? wie schlecht die anderen armeen waren? blitzkrieg ist ihnen schon ein begriff oder? ich will ihnen nicht zu nahe treten aber ihre bewertung ist fast ausschliesslich persönlicher natur geleitet, von emotionen im negativen sinn gegenüber dem film. somit halte ich ihre bewertung für sinnfrei da sie einfach nicht objektiv ist. von realismuss kann man in kaum einem film sprechen und seien wir froh darüber den davon haben wir im realen leben mehr als genug. rechschreibfehler sind als gimik zu betrachten :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.07.2010 14:24:02 GMT+02:00
t-playa meint:
man mag es kaum glauben, aber es gab damals auch durchaus freundliche deutsche soldaten, aber du meinst anscheinend das die deutschen grundsätzlich jede frau vergewaltigt, jeden mann erschossen und keine gefangenen gemacht haben- traurig sowas lesen zu müssen. ich will keinesfalls das 3te reich rechtfertigen, ein so grausames regime kann und will kein mensch rechtigfertigen, aber das die deutschen landser nicht zum großteil bestien waren sollte auch klar sein.
so bleibt mir nur zu sagen: well done, hollywood, deine propaganda wirkt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.07.2010 15:39:30 GMT+02:00
Dorgaard meint:
wo sage ich das alle deutschen"schweine"waren? man kan niemals alles verallgemeinern in meiren familie gab es 2 stalingrad soldaten. ich weis daher einige geschichten die alles andere als erzählenswert sind. definitiv sind nicht alle deutschen "böse" gewese, viele haben es aber ausgenutzt und ein grossteil war einfach dumm und geblendet. propaganda? nein, ich betrachte es blos objektiv. es hat auch amies gegeben die hass auf deutsche hatten weil es ihnen so eingetrichter wurde, das "schlechte" ist meist auf beiden seiten vertreten.

Veröffentlicht am 25.07.2010 22:20:46 GMT+02:00
Home Cinema meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
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