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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 18. Oktober 2011
Was ist eigentlich GLEE? Diese Frage habe ich von fast jedem zu hören bekommen dem ich von dieser Serie erzählt habe. Die Tatsache dass GLEE hierzulande auf SuperRTL läuft hilft leider nicht dabei den Leuten klarzumachen dass es sich hier NICHT um Disney's High School Musical" in Serie handelt ...

Vor etwa einem Jahr - nachdem ich auf diversen amerikanischen Websites bzw. Seiten für Serienfans immer wieder etwas von GLEE gelesen habe - war ich so neugierig dass ich mir die 1. Staffel der Serie auf DVD aus England bestellt habe. Ich wusste zu dem Zeitpunkt so gut wie nichts über GLEE ausser dass es eine High School Serie mit Musical-Einlagen ist.

Dementsprechend war ich doch sehr gespannt als ich die erste DVD eingelegt habe ... und was soll ich sagen? Es hat nicht lange gedauert bis ich so richtig von GLEE begeistert war!!! Endlich mal eine Serie die richtig originell ist und sich in keine Schublade stecken lässt. Ist es die beste Serie aller Zeiten? Vielleicht nicht ganz. Aber dennoch ist einfach eine wahnsinnig gut gemachte Serie die gekonnt Elemente aus Comedy, Drama und Musical balanciert.

Und natürlich ist es auch noch eine tolle Satire die so ziemlich jedes Klischee einer typischen High School Serie aufs Korn nimmt. Die Serie hat Humor und Verstand, und oft steckt doch eine Menge Wahrheit in dem was den Figuren passiert oder wie sie sich verhalten. Ganz nebenbei schaffen Ryan Murphy und Co. es auch noch ganz subtil für mehr Toleranz und Akzeptanz zu werben. Bei GLEE sind es ausnahmsweise mal die uncoolen Kids die im Mittelpunkt stehen!

Die Story ist schnell erklärt: In einer kleinen Stadt in Ohio (sprich: mitten im Nirgendwo) will der idealistische junge Lehrer Will Schuester den Glee Club (eine Art Show-Chor) wieder cool machen. Schnell versammelt er eine Gruppe von Aussenseitern und uncoolen Kids sowie eher unfreiwillig rekrutierten Cheerleadern und Football-Spielern um sich. Wer glaubt dass die jetzt alle ganz schnell zu besten Freunden werden liegt falsch! Auch wenn sich im Laufe der ersten Staffel ein gewisser Zusammenhalt bildet und die Kids merken dass sie zusammen tatsächlich Spass haben, so werden Allianzen doch häufig so schnell zerschmettert wie sie entstanden sind, und immer wieder gibt es Intrigen und Eifersüchteleien. Dazu kommt noch dass die Cheerleader-Trainerin Sue Sylvester - deren Sprüche zwar genial aber häufig wirklich nicht mehr politisch korrekt sind - es sich zur Lebensaufgabe macht Will Schuester und den Glee Club zu zerstören ...

GLEE ist voll von schrägen aber dennoch liebenswerten Charakteren - das diese häufig überzogen wirken ist so gewollt. Alle Figuren erfüllen auf den ersten Blick irgendwelche Stereotypen: die Streberin und Möchtegern-Diva Rachel, der an den Rollstuhl gefesselte Artie, die etwas mollige Mercedes, der offen schwule Kurt, der liebenswerte aber nicht immer ganz helle Football Quarterback Finn, der Bad Boy Puck, die dumme Blondine Brittany, die schwangere Cheerleaderin Quinn - bei ihnen allen hat man das Gefühl diese oder ähnliche Charaktere schon öfters in Film und Fernsehen gesehen zu haben. Doch der Unterschied liegt in dem was die Autoren und Produzenten mit den Figuren machen! Im Laufe dieser ersten Staffel verleihen sie eben diesen Charakteren eine Authenzität und Ehrlichkeit die man in den meisten Teenie-Serien vergeblich sucht.

Neben dem hochmotivierten Will Schuester und der fiesen Sue Sylvester gibt es noch diverse andere Lehrer an der McKinley High die sicherlich alle nicht in die Kategorie "Normal" fallen aber dennoch irgendwie genial sind - allen voran die Vertrauenslehreren Emma Pillsbury die tagtäglich mit ihren diversen Zwangsneurosen zu kämpfen hat ...

In erster Linie ist GLEE auch eine Serie die sich häufig selbst nicht zu ernst nimmt - und eine bei der es auch mal das eine oder andere sehr unrealistische Szenario gibt. Aus diesem Grund sollte man GLEE trotz allem mit einem Augenzwinkern geniessen ... ;o)

Auf keinen Fall darf man natürlich die Musik vergessen wenn man von GLEE redet - denn die ist ein großer Bestandteil der Storylines! Entgegen einem Bollywood-Musical fangen die Charaktere bei GLEE eher selten ganz spontan an zu singen ... vielmehr sind die Songs meistens auf andere Art und Weise in die Serie eingearbeitet - zum Beispiel als Teil des Unterrichts, der Proben und Auftritte. Manchmal dienen diese Songs nur rein der Unterhaltung, meistens aber sollen sie schon ausdrücken was die Figuren gerade empfinden bzw. beziehen sich auf etwas das sie erleben oder durchmachen.

Meine persönlichen musikalischen Highlights dieser ersten Hälfte der 1. Staffel?

"Don't stop believin" - Der Song ist wohl sowas wie die inoffizielle Hymne der Serie ... ;o)
"Somebody to Love"
"Keep Holding On"
"Sweet Caroline" - Puck's Version dieses alten Neil Diamond Hits ist einfach nur genial!
"Defying Gravity" - Tolles Duett von Kurt und Rachel deren Stimmen einfach wahnsinnig gut miteinander harmonieren!
"Lean on Me" - einer der Cover Songs die für mich einfach noch viel besser sind als das Original ...
"Jump" - okay, wer diese Performance einmal gesehen hat wird sie ganz sicher nicht mehr vergessen ... ;o)
"Don't Rain on my Parade" - sicherlich Rachel's Paradesong!
"You can't always get what you want"

... und wer könnte Kurt, Brittany und Tina's Tanznummer zu "Single Ladies" von Beyoncé vergessen???

Fazit: Wer eine Serie mit tollen Charakteren, genialen Musiknummern, Verstand und bissigem Humor sucht der kann bei GLEE eigentlich nichts falsch machen. GLEE ist tolle Unterhaltung und pure gute Laune, und ich kann die Serie wirklich nur jedem wärmstens empfehlen! Nicht umsonst wurde GLEE inzwischen bereits 2x mit dem Golden Globe als beste Serie ausgezeichnet ... :o)

P.S.: Wer kann sollte GLEE unbedingt im englischen Original anschauen da die Serie so viel besser ist als in der deutsch synchronisierten Version!!!
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