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Kundenrezension

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DIMMU BOMBASTGIR, 19. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Abrahadabra (Limited DeLuxe Box) (Audio CD)
Dem puristischen Schwarzmetaller wird vermutlich vor Abscheu der Kalk aus der Visage rieseln, denn von der reinen Lehre haben sich DIMMU BORGIR ja schon seit langem verabschiedet und auch das neue Album macht da keine Ausnahme.

In anderen Reviews stand hin und wieder mal was von "Kirmes" oder "Zirkus" und so ganz Unrecht haben diese Kritiker tatsächlich nicht. Die DIMMU BORGIR Version von Black Metal ist schon einigermaßen plakativ und es wird kaum ein Klischee ausgelassen, das die Thematik so hergibt. Aber warum auch nicht, viele Künstler haben sich ein spezielles (optisches) Image geschaffen, welches zu ihrem Trademark geworden ist, man denke nur an KISS, KING DIAMOND, SLIPKNOT oder wenn man etwas boshaft sein will LORDI ;) Ich finde das nicht weiter schlimm.

Was den Puristen auch nicht gefallen dürfte, ist die ausufernde Orchestrierung. Mehr Bombast, Orchester und Symphonie geht da wirklich kaum noch. Das erinnert mich z.T. schon an selige THERION-Zeiten, als die noch etwas heftiger unterwegs waren. Für diejenigen, für die echter Black Metal basisch, roh und auch gerne etwas unterproduziert sein muss, ist das hier vermutlich ein Grauen.

Denn dieses Album ist quasi genau das Gegenteil. Die Produktion ist klasse, haut gut rein und lässt allen Instrumenten genug Raum. Die Verbindung zwischen den Metal- und Orchesterparts ist sehr organisch und wirklich gut gemacht. Der durchgehend hohe Symphonieanteil wirkt sich zwar etwas negativ auf den Härtegrad aus, aber hin und wieder wird auch mal die etwas gröbere Kelle ausgepackt. Von schwarzmetallischer Raserei ist man auch aber dann immer noch meilenweit entfernt.

Wenn man also kein beinharter Überzeugungstäter in Sachen Black Metal ist und eher CRADLE OF FILTH als alte DARK FUNERAL bevorzugt, kann man mit diesem Werk schon viel Spaß haben - wenn man das in Verbindung mit Black Metal überhaupt sagen darf ;)
DIMMU BORGIR haben zwar auch schon bessere Alben abgeliefert, dieses hier ist aber ebenfalls durchaus höhrenswert.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.10.2010 10:54:04 GMT+02:00
Sascha meint:
Das einzige, was sich im Mittelteil meines Erachtens auf den Härtegrad auswirkt, ist, dass die Gitarren bisschen arg in den Hintergrund gemischt worden sind.
AmA nfang und am Ende hört man sogar den Bass besser scheppern als bei allen Vorgängeralben.
Ein paar kleinere Stellen wurden in den Hintergrund gemischt, bzw Läufe, die nicht 100%ig zum Orchester passen (man beachte z.B. den Blast-Part bei Born Treacherous, da ist mal eben ein ganzer Lauf fast kompolett unterdrückt, unter Kopfhörern nimmt man diesen jedoch wahr)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2010 17:33:09 GMT+02:00
TNT meint:
@Sascha: Wow, ich muss zugeben, dass ich das Album SO ganau wie du nicht unter die Lupe genommen habe :o) Ich denke, wenn man ganz genau hinhört, findet man bei jedem Album soundtechnische Schwachstellen, den Gesamteindruck fand ich aber positiv. Was ich mit dem fehlenden Härtegrad ausdrücken wollte ist folgendes: die Gitarren braten schon ganz gut, aber jedes Mal, wenn es mal ordentlich rumpelt, kommt auch schon wieder Orchester dazu. Ich finde halt, dass nimmt dem Ganzen etwas den Biss. Fällt aber auch nicht so ins Gewicht, insgesamt finde ich das Teil ja auch gut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2010 15:14:57 GMT+02:00
Sascha meint:
Hehe liegt daran, dass ich auch schon bei zwei Alben mitgemischt (Produziert und gemischt^^) habe und ich vielleicht mehr auf die noch kleineren Details achte :)
Ich weiß nur nicht, ob es eine Schwäche ist oder eben Absicht, dem Orchester an den Schlüsselstellen mehr Platz einzuräumen. Kann ihc nciht sagen, bin dennoch, genau wie du, sehr zufrieden mit dem Produkt ;) Man kann ein Album niemals 100% perfekt klingen lassen, aber ein guter Schritt den dimmu gemacht haben, ist, dass sie beim Mixing dabei waren und auch eine Menge selbst produziert haben. (so ist das Schlagzeug meines Erachtens das bisher bestklingende auf einem ihrer Alben, ab PEM wurd's schon zu arg mit dem Sound...).
Das einzige, wo ich wirklich sage "hier hätten die Gitarren ein wenig mehr in den Vordergrund rücken müssen" ist bei dem Song Dimmu Borgir, an bestimmten Stellen nimt man diese kaum wahr ;) (Live ist das natürlich anders)
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