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Kundenrezension

am 17. Oktober 2009
DJ KOZE - "Reincarnations - The Remix Chapter 2001-2009"

Ginge es darum, den vielseitigsten Künstler im deutschen Dance-Betrieb zu finden, dann könnte wahrscheinlich DJ KOZE die meisten Stimmen auf sich vereinen. Der Hamburger Jung bringt nicht nur plattenlegend die Clubs seiner Heimatstadt auf Touren, sondern ist mit Bands wie Fischmob, Adolf Noise und International Pony auch noch an verschiedenen anderen musikalischen Fronten aktiv. Als wäre das noch nicht genug, legt der hanseatische Hansdampf auch schon seit langem als Remixer Hand an Tracks verschiedenster Couleur. Das treffend betitelte Album "Reincarnations..." faßt nun 14 Remixes aus den vergangenen acht Jahren zu seiner bereits zweiten Werkschau zusammen. Das Rohmaterial für die Reinterpretationen könnte diverser kaum sein: Von den housigen Klängen von Label-Kollege Matthew Dear über den ultra-cleanen Club-Klassiker 'Kaltes Klares Wasser' von Malaria bis hin zur, in diesem Kontext unerwarteten, Grande Dame des deutschen Chansons Hildegard Knef wird der stilistische Bogen gespannt. Bei der Überarbeitung geht KOZE meiste recht respektvoll mit den anvertrauten Werken um. Er dreht nicht wie viele andere übertrieben an der Temposchraube, allzu sperrige Beats oder Großraumdisco-optimierte Knalleffekte bleiben komplett außen vor. Stattdessen werden die Originale schonend entstaubt, in ein harmonisch groovendes Beatgerüst gehievt und mit neuem musikalischem Anstrich bedacht. Das Resultat kann sich in jedem Falle sehen bzw. hören lassen. Zumeist kommen die Stücke in sanft pluckerndem 4/4-Gewand daher, quirlige Synths und instrumentales Allerlei sorgen für vitalen Background, den Vordergrund bestreitet nach wie vor der originale Track. Stilistisch gibt man sich flexibel: Detroit hier, Chicago dort, Disco, zwischendurch Südamerika oder im Zweifel einfach nur Hamburg. Auch die Reihenfolge der Tracks zeigt die Handschrift des DJs. Nach poppigem Auftakt (Matias Aguayo, The Battles) und kurzer Bedenkpause (Nôze feat. Dani Siciliano) gibt DJ KOZE etwas Schub und kommt nach fünf Club-Tracks mit Hilde Knefs 'Ich liebe Euch' zu einem augenzwinkernd Pathos-nahen Schluß. Eine Runde Sache das.
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